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Lübeck

Schluss mit dem Sparen auf Kosten der Bildung

Die Fraktion DIE LINKE. lehnt weitere Einsparungen bei den Bibliotheken in Lübeck strikt ab. Die im Jahre 1999 begonnen Konsolidierungsbemühungen, angefangen mit der Schließung von 7 der ursprünglichen 11 Stadtteilbibliotheken, war ein großer Fehler. Bildung ist ein zu hohes Gut für die Bevölkerung, um daran zu sparen.

„In keiner „Sonntagsrede“ würde ein Politiker in Deutschland sagen, es solle doch an den Bildungsangeboten für die Bevölkerung gespart werden. Eher ist es umgekehrt: die Bildung wird von den meisten Politikern als die wichtigste Aufgabe der Zukunft überhaupt erklärt. In der Lübecker Bürgerschaft allerdings, wird eher ein Theater aufgeführt, als dass es allen Beteiligten ernsthaft um Bildung geht. So wurden in Lübeck innerhalb von knapp 14 Jahren 7 von ursprünglich 11 Stadtteilbibliotheken geschlossen, die Öffnungszeiten der verbliebenen um 50% und bei der Zentralbibliothek täglich um zwei Stunden reduziert. Außerdem wurden die Gebühren in den letzten Jahren drastisch angehoben, zuletzt im Jahre 2013 um 20%. Die Summe dieser Entscheidungen wertet unsere Fraktion als fatales Zeichen, denn wir setzen uns grundsätzlich für frei zugängliche Bildung für alle ein, die auch für die am wenigsten Verdienenden bezahlbar sein muss.

Dass es anders geht, zeigt sich am Beispiel der Landeshauptstadt Kiel: dort sind die Gebühren 25% niedriger und die Stadtbücherei verfügt über 20% mehr Personal. Ich fordere die Rathausmehrheit in Lübeck auf: Macht Schluss mit dem Sparen auf Kosten der Bildung in Lübeck. Wer an Bildung, spart auch an der Zukunft unser Kinder!“, so Katjana Zunft, kulturpolitische Sprecherin der Linken.

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