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Bonn

Nur abwarten gilt nicht – Bonner Beethovenorchester hat Lohn­anpassung verdient

 

"Während andere Städte wie etwa Aachen oder München ihren Orchestern in den vergangenen Jahren freiwillige Lohnerhöhungen (nach-)gezahlt haben, hat Bonn sich unfein rausgehalten und allein auf die laufende Tarifauseinandersetzung verwiesen. Weshalb aber sollen die Orchester­musikerInnen im Unterschied zu den MitarbeiterInnen des betreuenden städtischen Kulturamts über Jahre reale Einkommenseinbußen hinnehmen? Auch die in Rede stehenden Tarif­steigerungen sind schließlich weder maßlos noch überhöht. Die MusikerInnen leisten gute Arbeit und haben eine Erhöhung verdient, und sei sie auch vorläufig.", so Repschläger.

Die Linksfraktion möchte mit einer Anfrage im Kulturausschuss klären, warum die Stadt seit 2010 keinen eigenen Vorschlag zur Lohnanpassung des Beethovenorchesters gemacht hat und ob und in welcher Höhe Rücklagen für eine zukünftige Erhöhung gebildet wurden.[1] Im Hinblick auf die anhaltende Tarifauseinandersetzung soll die Stadtverwaltung zudem Stellung beziehen, inwieweit sie die Forderungen der OrchestermusikerInnen bzw. des DOV unterstützen wird. Denn selbst wenn das anhängige Verfahren vor dem Bundesarbeitsgericht zur Vertragsauslegung bald ein Ergebnis haben sollte, bedeutet dies keineswegs das Ende der Auseinandersetzung. Die MusikerInnen werden weiter für eine an den TVÖD angeglichene Lohnerhöhung streiten. Die Linksfraktion unterstützt sie hierbei!

 


 

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