Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz
Zum Hauptinhalt springen

Duisburg

Linke wollen mehr Mitbestimmung für Kinder im Bezirk

DIE LINKE in der Duisburger Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl hat einen Antrag eingebracht, mit dem Kinderrechte im Bezirk gestärkt werden sollen. „Bei Bau und Planung von Kindergärten, Kitas, aber auch bei anderen Belangen, die Kinder und Jugendliche betreffen, soll die nächste Einrichtung für Kinder und Jugendliche um Ideen, Anregung und ihre Meinung gebeten werden“, erklärt Linke Bezirksvertreter Roland Busche. „Dies entspricht dem Mitspracherecht, dass allen Betroffenen bei Bauvorhaben bereits jetzt zugesprochen wird“, ergänzt Pressesprecherin Margret Fink, die darauf verweist, dass es im Bezirk Derartiges bislang nicht gebe.

„Wir möchten Kinder ermutigen, sich bereits ganz früh für das Gemeinwohl einsetzen, eigene Interessen zu artikulieren und möglichst schnell demokratische Strukturen kennenzulernen“, so Busche, der selber Politiklehrer ist und mit Politikverdrossenheit jeden Tag zu tun hat.

„Viele junge Leute glauben, dass Politik etwas Fremdes sei, bei dem sie nicht gefragt würden und bestenfalls alle 4 – 5 Jahre wählen gehen dürfen. Zum Teil haben sie sogar recht, aber unser Vorstoß möchte auf der kleinsten politischen Ebene Alternativen aufzeigen. Dies ist problemlos möglich, steht keinem Gesetz entgegen, ist eine zumutbare Aufgabe für die Verwaltung und stärkt unsere Demokratie in Homberg, Ruhrort und Baerl. Der Duisburger Westen sollte Vorreiter im Bereich demokratischer Mitbestimmung sein, dies ist ein wichtiger Faktor bei allen Umfragen zur Wohn- und Lebensqualität. Da allen Parteien die Förderung von Demokratie und Mitbestimmung ein Anliegen ist, hoffen wir, dass die kleinsten Mitbürger sehr bald ihre Ideen und Vorschläge in der Bezirksvertretung vorschlagen dürfen. Wir freuen uns, wenn der erste Kindergarten, die erste Grundschule oder der erste Jugendklub die Sitzung der Bezirksvertretung besucht“, erklärt Pressesprecherin Margret Fink.

Zurück zur Übersicht