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Aachen

LINKE fordert Gesamtkonzept zur Verbesserung der Luftqualität

Um dieses Ziel zu erreichen, können die Aachenerinnen und Aachener konstruktive Zusammenarbeit und die Ausarbeitung gemeinsamer Strategien im Rathaus erwarten. Viele Köpfe haben viele Ideen, deren Realisierung es zu prüfen gilt – hier ist eine ganz große Koalition aus GroKo und Opposition gefragt. Befindlichkeiten und Konkurrenzdenken sind fehl am Platz!

„In den letzten Jahren hat die Opposition viele Vorschläge eingebracht, deren Umsetzung noch nicht einmal geprüft wurde“, stellt Fraktionsvorsitzender Leo Deumens fest.

Fest steht, keine Mobilität ist so umweltschonend wie die Fortbewegung zu Fuß oder mit dem Fahrrad. In Aachen jedoch ist insbesondere Fahrradfahren lebensgefährlich, wie tragische Unfälle zeigen. Der Ausbau sicherer Radwege muss neben der Entschärfung von Verkehrsführungen hohe Priorität haben. „Hierzu haben wir im Februar dieses Jahres eine Änderung der Verkehrsführung an der Schanz beantragt“, erinnert der planungspolitische Sprecher Marc Beus.

„Je besser die Infrastruktur ist, desto mehr wird sie genutzt. Das sieht man beim Auto seit 1970“, ergänzt Georg Biesing, „aus diesem Grund muss der Straßenraum zugunsten von ÖPNV und Fahrrädern umverteilt werden, beispielsweise durch das Aufstellen von Fahrradboxen auf heutigen Autostellplätzen, wie von uns im September letzten Jahres beantragt.“

„CDU und SPD müssen endlich aufhören, bei sämtlichen Verkehrskonzepten das Auto in den Mittelpunkt zu stellen“, fordert der mobilitätspolitische Sprecher Harald Siepmann, dessen Fraktion zu Beginn des Jahres für den September einen autofreien Tag beantragte. „Dieser Antrag staubt in einer Ablage vor sich hin und kann aus zeitlichen Gründen auch nicht mehr rechtzeitig beraten werden. Dabei könnte ein solcher Tag zeigen, dass wir alle an Lebensqualität gewinnen, wenn Lärm und Abgase durch fröhliche Feste auf Hauptverkehrsstraßen ersetzt werden und die Innenstadt dem Kavalier gehört“, einem, ebenfalls von der Linken beantragten, elektrobetriebenen Kleinbus.

„Mit Bus, Bahn und Fahrrad in die Stadt zu fahren, sollte so attraktiv werden, dass nur in Ausnahmefällen auf das Auto zurückgegriffen wird. Dafür muss unter anderem der öffentliche Personennahverkehr verbessert und für alle bezahlbar werden“, fasst Deumens zusammen.

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