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Niedersachsen - Kreis Göttingen

Kindertagespflege ein Jahr lang vertagt - LINKE und SPD fordern Landkreis zum schnellen Handeln auf

Im Jugendhilfeausschuss vom Mittwoch ist es durch die Anwesenheit von Vertreterinnen der Kindertagespflege zu einer Debatte um den Ausbau der Kindertagespflege gekommen. Hintergrund war ein Antrag der LINKEN, der die Landkreisverwaltung dazu auffordert, den Bestimmungen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes nachzukommen. Der Antrag ist zum nunmehr vierten Mal wegen angeblich laufender Gespräche vertagt worden. Beim nächsten Jugendhilfeausschuss im Juni wird seit seiner Einbringung am 09. Juli 2008 fast ein Jahr vergangen sein.

„Es darf nicht sein, das eine Rosdorfer Familie für die Betreuung ihres Kindes bei der ein- und derselben Tagesmutter zweihundert Euro mehr bezahlen muss als Eltern, die im Stadtgebiet wohnen“, empörten sich Dirk Aue, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion und Eckhard Fascher, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Kreistag: „Eine solche Politik ist quasi eine Aufforderung für junge Familien zur Landflucht. Wenn die Kreisverwaltung samt CDU und Grünen die Notwendigkeit einer familienfreundlichen Standortpolitik auch nur ein kleines bisschen erst nehmen würde, dann hätte sie längst gehandelt.“

Die Fraktionen von SPD und der LINKEN fordern die Verwaltungsspitze daher auf, ihre bequeme Strategie des Aussitzens unliebsamer Pflichten sofort zu beenden. Ferner möge sie im Interesse einer zeitgemäßen Familien- und Geschlechterpolitik umgehend ein fundiertes Konzept zum breiten Ausbau der Kindertagespflege vorlegen.

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