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Niedersachsen - Kreis Göttingen

Kindertagespflege ein Jahr lang vertagt - LINKE und SPD fordern Landkreis zum schnellen Handeln auf

„Es darf nicht sein, das eine Rosdorfer Familie für die Betreuung ihres Kindes bei der ein- und derselben Tagesmutter zweihundert Euro mehr bezahlen muss als Eltern, die im Stadtgebiet wohnen“, empörten sich Dirk Aue, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion und Eckhard Fascher, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Kreistag: „Eine solche Politik ist quasi eine Aufforderung für junge Familien zur Landflucht. Wenn die Kreisverwaltung samt CDU und Grünen die Notwendigkeit einer familienfreundlichen Standortpolitik auch nur ein kleines bisschen erst nehmen würde, dann hätte sie längst gehandelt.“

Die Fraktionen von SPD und der LINKEN fordern die Verwaltungsspitze daher auf, ihre bequeme Strategie des Aussitzens unliebsamer Pflichten sofort zu beenden. Ferner möge sie im Interesse einer zeitgemäßen Familien- und Geschlechterpolitik umgehend ein fundiertes Konzept zum breiten Ausbau der Kindertagespflege vorlegen.

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