Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz
Zum Hauptinhalt springen

Kassel

Kasseler Linke fordert Kostenfreiheit bei Pfändungsschutzkonten

Die Fraktion der Kassel Linken kritisiert, dass von einigen Banken und Sparkassen zum Teil hohe Gebühren für Pfändungsschutz-Konten erhoben werden. Seit Anfang des Jahres wird verschuldeten BankkundInnen dringend geraten, ihr Girokonto in ein so genanntes P-Konten umwandeln zu lassen. Sinn solcher Konten ist es, verschuldeten Menschen immer einen Pfändungsfreibetrag für laufende Kosten auf ihrem Konto sicherzustellen.

Neben der Tatsache, dass P-Konten einer Reihe von Einschränkungen unterliegen, berechnen einige Banken und Sparkassen zum Teil hohe Gebühren für P-Konten, deren InhaberInnen nun nicht mehr die Möglichkeit auf ein kostenfreies Girokonto haben. Die Bundesverbraucherministerin hat die Banken und Sparkassen zwar aufgefordert, keine zusätzlichen Gebühren für P-Konten zu erheben, eine rechtliche Grundlage gibt es allerdings nicht. So kostet z.B. ein pfändungssicheres Konto bei der Kasseler Sparkasse 7€ monatlich an Gebühren. „Für Menschen mit ohnehin niedrigem Einkommen bedeutet dieser Betrag eine weitere monatliche Mehrbelastung“, kritisiert Axel Selbert, Sozialpolitischer Sprecher der Kasseler Linken. Für Hartz IV – BezieherInnen z.B. bedeutet dies von der gerade erfolgten Regelsatzerhöhung von 10€ noch 3€ zurückzubehalten. „Da sollten die Geldinstitute ihren Spielraum noch einmal überdenken, zumal die neuen Konten für diese eher eine Arbeitserleichterung darstellen dürften“, regt Selbert an.

 

Zurück zur Übersicht