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Region Saarbrücken

DIE LINKE: Kinder und Jugendarmut zwingt zum handeln - Regionalverband muss eigenen Armutsbericht vorlegen

DIE LINKE. Fraktion im Regionalverband hat sich dafür ausgesprochen für den Großraum Saarbrücken einen eigenen Armutsbericht zu erarbeiten! Angesichts der Ergebnisse der landesweiten Kinder und Jugendarmutsstudie sei es zudem notwendig besipielsweise das Übergangsmanagement Schule – Ausbildung - Beruf im Projekt „KoSa“ auch über die Projektphase weiterzuführen. Wichtig sei auch die Ausweitung der Kinderarmutsprojekte in Alt-Saarbrücken und Malstatt auf Stadtteile und Städte wie Burbach, Sulzbach und Friedrichsthal.

Wie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Manfred Klasen betont bestätige die Vertiefungsstudie „Armut von Kindern und Jugendlichen im Saarland“ die von linker Seite immer wieder erhobene Forderung nach massivem Ausbau der gebundenen Ganztagsschulen. Es führe, laut Studie, auch kein Weg daran vorbei den ebenfalls immer geforderten Ausbau der Schulsozialarbeit voranzubringen.

In der Bringschuld sei jetzt der Regionalverband im Bezug auf die Erstellung eines eigenen Armuts- und Sozialberichts. Nur mit einer kleinräumigen, die Städte und Gemeinden einschließenden Betrachtung sei es möglich Art und Konzentration der Armut in einzelnen Gemeinden oder Gemeindeteilen detailgenau zu erfassen. So sei es auch möglich die Zentren der sich ebenfalls ausbreitenden Altersarmut zu erkennen. Die detailgenaue Betrachtung wiederum sei die Vorrausetzung dafür konkrete Maßnahmen wie beispielsweise Kinderarmutsprojekte an den richtigen Orten zu platzieren. Es werde von Seiten der Landesregierung konkrete Maßnahmen geben die über die Landkreise und den Regionalverband verteilt würden. Daran komme das Land angesichts der teils bedrückenden Ergebnisse -erklärter Maßen- nicht vorbei.

Am Regionalverband liege es nun hieb- und stichfest zu belegen, dass der Großraum Saarbrücken an den verschiedenen Orten teilweise in extremer Weise von Armut betroffen ist. Nur so lasse sich dann auch begründen, dass ein wesentlicher Teil der Maßnahmen in den Regionalverband fließen müsse.

Die Landkreise Neunkirchen und St. Wendel hätten bereits entsprechende Beschlüsse für die Erstellung von Armutsberichten gefasst. Jetzt sei der Regionalverband dringend gefordert nachzuziehen, so der Fraktionsvorsitzende und Mitglied des Vorstandes, Landkreistag Saarland, Jürgen Trenz abschließend. 

DIE LINKE. im Regionalverband: www.dielinke-regionalverband.de

 

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