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Krefeld

DGB und DIE LINKE im Rat Krefeld vereinbaren Zusammenarbeit

DIE LINKE im Rat von Krefeld und der DGB haben in wichtigen politischen Fragen Themen und sachbezogene Zusammenarbeit in kommunalpolitischen Fragen vereinbart. „Wir haben gemeinsame Ziele und gemeinsame Forderungen“, teilt LINKE Ratsherr Joachim Gabriel, nach einem Gespräch mit dem DGB-Kreisvorsitzenden Ralf Köpke mit. So planen DIE LINKE, DGB und das Sozialbündnis eine Aktion zum 30-Euro-Ticket vor der nächsten Ratssitzung.

„DIE LINKE wird zwar dem Antrag zum 30-Euro-Ticket zähneknirschend zustimmen, jedoch wollen wir auch darauf hinweisen, dass dies lediglich ein Schritt in die richtige Richtung ist. DGB, Sozialbündnis und DIE LINKE fordern ein Sozialticket, das den Namen auch verdient. Es darf nicht mehr als 15 Euro pro Monat (Betrag des Regelsatzes Hartz IV) kosten und muss die Mobilität für den Nahverkehr in ganz NRW beinhalten. Auch Ziele, wie eine wesentliche Verbesserung der Ausbildungssituation (1.000 Jugendliche in Krefeld aktuell in Warteschleifen und ohne Lehrstelle) sowie die Einführung von mindestens einer 4. Gesamtschule für Krefeld verbinden DGB und LINKE. Wir benötigen die bestmögliche Bildung für unsere Kinder und dies ist nur durch konsequente Chancengleichheit im Bildungssystem möglich“, waren sich Ralf Köpke und Joachim Gabriel einig. „Der Schulkompromiss der Landesregierung schafft für Krefeld lediglich Friedhofsruhe.“

 

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