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NRW - Bochum

Blockade gegen Sozialticket aufgeben

Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende, Uwe Vorberg:

„Bereits im Juni 2008 hatte sich der Rat der Stadt Bochum für die Einführung eines Sozialtickets im VRR ausgesprochen. Seither gab es viele Versprechungen und keine konkreten Schritte. In Bochum hatte sich im Gegenteil der BOGESTRA-Geschäftsführer immer wieder gegen ein Sozialticket ausgesprochen. Ohne belastbare Zahlen und entgegen der Erfahrungen in Köln und Dortmund behauptet er, dass Sozialticket würde ein großes Minusgeschäft. Damit schürt er unredlicherweise auch Ängste bei den Beschäftigten. Wir fordern die BOGESTRA auf, endlich ihre Blockadehaltung gegenüber dem Sozialticket aufzugeben und in Bochum ein ermäßigtes Ticket für finanziell sehr schlecht gestellte Menschen zu ermöglichen.

Klar ist für DIE LINKE aber auch, dass die Landesregierung die Haushaltsmittel von 30 Mio. Euro pro Jahr für ein Sozialticket deutlich aufstocken muss, wenn das Sozialticket seinen Namen wirklich verdienen soll. Der Preis muss sich am Nahverkehrsanteil im Hartz-IV-Eckregelsatz orientieren, also bei rund 15 Euro liegen.“

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