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Aus der Sparpaket-Wette wird eine linke Volksaktion

Mit der Wette zwischen einer Unternehmerin (mit einem linken Herzen) und dem Wülfrather Links-Aktivisten Klaus H. Jann fing es an: Schafft es der linke Kommunalpolitiker und bekannte „Rote Reporter“, bundesweit in 200 Städten und Gemeinden Menschen zu bewegen, mit einem Sparpaket und der Aufschrift „Annahme verweigert“ vor ihr jeweiliges Ortsschild zu ziehen und ein „Beweisfoto“ zu liefern ? Und die Unternehmerin wettete hoch: Würde der Rote Reporter Jann sein 200-Foto-Ziel erreichen, spendete sie pro Aktion 10 Euro für Kubas Kinder. Die Wette ist inzwischen entschieden: In 15 von 16 Bundesländern zogen Sparpaket-Gegner vor’s Ortsschild. Lediglich in Hamburg scheint es keine Ortsschilder (oder keine Sparpaket-Gegner) zu geben. Das 200. Aktionsfoto kam aus Eisenach (ist im Anhang beigefügt). Und die Unternehmerin mit dem linken Herzen hat inzwischen 2000 Euro für Kubas Kinder „abgedrückt“.

 

Aber es geht ja eigentlich auch gar nicht um die Wette, sondern darum, den heißen Herbst gegen die unsozialen Spar-Orgien der Bundesregierung einzuläuten. Und so ziehen die Menschen überall, vorwiegend solche aus der Linkspartei, aber auch aus DKP und Grünen, weiter vor ihre Ortsschilder. Inzwischen werden in der „Sparpaket-Annahme-verweigert-Zentrale“ in Wülfrath schon 275 Aktionen verbucht.

Und die Aktion geht weiter. Eigentlich nur bis Ende September geplant hat die Landesarbeitsgemeinschaft der Roten Reporter aus NRW am Wochenende vorgeschlagen, die Sparpaket-Ortsschild-Aktion vorerst weiterlaufen zu lassen und dann alle Sparpakete aus ganz Deutschland nach Berlin zu schaffen und in einer Massenaktion vor’m Kanzleramt aufzubauen. Der heiße Herbst lässt grüßen...

 

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