Brexit und die Folgen

Am 23. Juni 2016 fand in Großbritannien ein Referendum über den Verbleib des Landes in der Europäischen Union statt. Wahlberechtigt waren etwa 46,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger des Vereinigten Königreichs. Die Wahlbeteiligung betrug 72,2 Prozent. Für einen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union stimmten 51,9 Prozent der Wählerinnen und Wähler, für einen Verbleib stimmten 48,1 Prozent. Seit dem Frühjahr 2017 werden in Brüssel die Modailitäten des britischen Austritts aus der EU verhandelt.

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Bernd Riexinger

Hohe Chance eines ungeregelten Brexits

Zum vorläufigen Ergebnis der britischen Unterhauswahl erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

Die erste Hochrechnung deutet darauf hin, dass Labour sich bei den Wahlen in Großbritannien leider nicht durchsetzen konnte. Es ist völlig unklar, wie die Tories das von ihnen angerichtete Chaos beseitigen wollen. Für die Menschen in Großbritannien könnte dies eine Zeit der Unsicherheit bedeuten. Die Privatisierung der Gesundheitsversorgung und die hohe Chance eines ungeregelten Brexits, lassen nichts Gutes erahnen. Die desaströse Politik der Tories geht wahrscheinlich die nächste Runde.