Themenseite
Die AfD - keine Alternative

Gegen Hass und rechte Hetze

Die "Alternative für Deutschland" (AfD) bietet für die Wirtschafts- und Finanzkrise sowie die vielfältigen Probleme einer modernen und pluralen Gesellschaft keine Alternative. Stattdessen propagiert sie die Verschärfung von Austeritätspolitik, Neoliberalismus, Ausgrenzung sowie anti-egalitäre und rückwärtsgewandte Vorstellungen der Gesellschaft. Zunehmend sind rassistische Vorstellungen in den Mittelpunkt ihrer Politik gerückt. Zunehmend setzt die AfD zur Durchsetzung ihrer Ziele auch auf rechte Straßen-Mobilisierung.

Die politischen Forderungen und die Argumentation der AfD fördern Entsolidarisierung und die Spaltung der Gesellschaft. Soziale, rassistische, kulturelle und religiöse Ressentiments und Vorurteile werden von der AfD bedient und gezielt mobilisiert, um Menschen zu stigmatisieren und auszugrenzen. In den Debatten um die gestiegene Zahl von Asylsuchenden und Geflüchteten in Deutschland und Europa setzt die AfD bis in die Spitze der Partei offen auf Hetze. Aus den Brandreden auf Plätzen und in den Parlamenten - gehalten von AfD, NPD oder Pegida - wurden zunehmend Brandsätze; das Agieren der Partei verschärft und radikalisiert maßgeblich die öffentliche Debatte um Asyl, Einwanderung, Flüchtlings- und Innenpolitik.

(Aus dem Beschluss des Parteivorstandes vom 20. Februar 2016)

Plakat "Nazi bleibt Nazi"

Jetzt erhältlich im Onlineshop!

Zum Shop

Nachrichten zum Thema


Katja Kipping und Bernd Riexinger

Jahrestag der Pogromnacht: Rechten entschieden entgegentreten

Heute vor 82 Jahren kam es in Deutschland zu einem staatlich initiierten Ausbruch extremer antisemitischer Gewalt. Dazu erklären Katja Kipping und Bernd Riexinger, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:

Die Pogromnacht im November 1938 war ein erster Höhepunkt in der exzessiven anti-semitischen Gewalt, die Deutschland während der Jahre des Faschismus prägte. Aus dieser Geschichte entsteht für uns alle eine Verpflichtung. Wir müssen uns antisemitischen, rassistischen, menschenfeindlichen Ideologien entschieden entgegen stellen.

Wir dürfen nicht vergessen: Der Gewaltausbruch war von der Regierung initiiert, aber er wurde von vielen Menschen auf der Straße begangen. Ihm sind viele kleine Provokationen und Tabubrüche der Nazis vorausgegangen. Sie haben den Boden dafür bereitet, dass in der Nacht vom 09. zum 10. November 1938 hunderte Menschen ermordet wurden und zahlreiche Geschäfte, Synagogen und Begegnungsstätten in Brand gesetzt wurden.

Wenn Pegida heute Abend in Dresden auf die Straße geht oder AfDler in den Parlamenten ihre völkische Ideologie verbreiten, sind auch das Provokationen, die Gewaltausbrüchen gegen Minderheiten den Weg bereiten. Dieser Normalisierung menschenverachtender Ideologien müssen wir uns jetzt entgegen stellen. DIE LINKE tut das gemeinsam mit Bewegungen, Verbänden, Organisationen, mit vielen Antifaschistinnen und Antifaschisten.