DIE LINKE aktiv gegen das US-Manöver Defender 2020

"DIE LINKE stellt sich aktiv gegen das US-Manöver Defender 2020 sowie die Unterstützungsaktivitäten der NATO und der Bundeswehr. Wir rufen zu Aktionen des zivilen Ungehorsams auf, breiter Widerstand ist nötig. Es gilt, gemeinsam mit der Friedensbewegung ein klares Zeichen gegen die Politik der USA, aber auch der Bundesregierung zu setzen. Und dort, wo es möglich ist, die Manöver zu stören oder zu verhindern", heißt es in einem Beschluss, den der Parteivorstand am 25. Januar 2020 gefasst hat.

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Gemeinsam gegen Defender 2020: der Vorstand der Europäischen Linken

Defender 2020: Nein zum Kriegsmanöver

37.000 Soldatinnen und Soldaten, davon 20.000 aus den USA, werden in den nächsten Monaten in Richtung russische Grenze transportiert. Die US-Armee will testen, ob die europäische Infrastruktur eine so große Verlegung aushält. Züge rollen Richtung Osten, Transportkolonnen fahren nachts über die Autobahn, Panzer werden auf Binnenschiffen transportiert. Es ist das größte Manöver in dieser Größenordnung seit 25 Jahren. Und das ist keine Ausnahme, sondern soll ab jetzt jedes Jahr stattfinden.

Die laufende Militärübung hat im Januar 2020 begonnen und wird mindestens bis in den Mai hinein andauern. An vielen Orten wird Defender 2020 im Alltag spürbar sein. Zum Beispiel beim Bahnfahren. Die Panzertransporte haben auf der Schiene Vorrang, die zivilen Kunden müssen warten. 

Die Bundesregierung unterstützt die Übung und damit auch die aggressive Außenpolitik von US-Präsident Trump – der sich schon im Wahlkampf befindet. Die Übung findet ausgerechnet um den 8. Mai statt. 75 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs und der Befreiung vom Faschismus wird an den Grenzen Russlands für den Krieg geübt. In Deutschland halten übrigens mehr Menschen die USA für eine Bedrohung der Sicherheit Europas als Russland.

Wir fordern:

  • Defender 2020 stoppen! DIE LINKE stellt sich aktiv gegen das US-Manöver sowie die Unterstützungsaktivitäten der NATO und der Bundeswehr. Wir rufen zu Aktionen des zivilen Ungehorsams auf, breiter Widerstand ist nötig. Es gilt, gemeinsam mit der Friedensbewegung ein klares Zeichen gegen die Politik der NATO, der USA und der Bundesregierung zu setzen. Und dort, wo es möglich ist, die Manöver zu stören oder zu verhindern.
  • Entspannungspolitik und politische Konfliktlösungen statt militärischer Konfrontation.
  • Kooperation mit Russland in einem gemeinsamen Haus Europa.
  • Konsequente Abrüstung! Wir wollen abrüsten und Waffenexporte verbieten. Statt in den Krieg wollen wir in Gesundheit, Bildung und andere wichtige Bereiche investieren.

Stellungnahmen aus der LINKEN


  1. Tobias Pflüger

    Zum abgesagten US-Manöver Defender 2020 erklärt Tobias Pflüger, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

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  2. Nordrhein-Westfalen

    Die Nato plant mit Defender 2020 eines der größten Manöver von Landstreitkräften in Europa seit Ende des Kalten Krieges. Mit mindestens 37.000…

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  3. Lausitzer Rundschau

    Die Gegner des gigantischen US-Militärmanövers 2020 machen mobil. Donnerstag soll es eine Demo am Cottbuser Bahnhof geben – und auch in Weißwasser…

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  4. Brandenburg

    An diesem Wochenende beginnen laut Medienberichten die Truppentransporte im Rahmen von "Defender 2020" nach Polen und ins Baltikum, auch über…

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  5. Brandenburg

    Heute laden das Einsatzführungskommando und das Landeskommando der Bundeswehr zum Jahresempfang in Potsdam. Von dessen Dienstsitz in Geltow aus werden…

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  6. Sachsen-Anhalt

    Zum Nato-Manöver Defender 2020 erklärt Stefan Gebhardt, Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Sachsen-Anhalt:

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  7. Heike Hänsel

    Anlässlich der heutigen Öffentlichkeitsveranstaltung des Generalleutnants Jürgen Knappe für das Ulmer NATO-Kommando JSEC, erklärt Heike Hänsel,…

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  8. Sachsen

    DIE LINKE. Sachsen unterstützt mit Beschluss des Landesvorstandes vom 17. Januar 2020 den Bündnisaufruf gegen das Kriegsmanöver Defender 2020

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