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Kreativworkshop zu 4-in-1

Marxismus-Feminismus Part 2

Morgens Solarzellen bauen, mittags mit Kindern spielen, nachmittags das Viertel gestalten, abends dichten

Im Kapitalismus bedeutet der Alltag oft, von einer zur nächsten Sache hetzen, um alles unter einen Hut zu kriegen. Nicht selten fällt dabei Wichtiges unter den Tisch: zu wenig Zeit für Freund*innen und Familie, für gesellschaftliches Engagement, für Muße und Kreativität. Wie müsste eine Gesellschaft aussehen, in der alle menschlichen Fähigkeiten und Bedürfnisse zu ihrem Recht kommen? Eine Gesellschaft, in der neben der Produktion dessen, was wir zum Leben brauchen, auch ausreichend Zeit für die Hege und Pflege anderer Menschen, für kulturelle, kreative, künstlerische Tätigkeiten und für die politische Gestaltung unseres Miteinanders vorhanden wäre? Die 4-in-1-Perspektive ist eine feministische Utopie, die uns hierfür einen Kompass an die Hand gibt. Es geht nicht um ein bisschen mehr „Freizeit“. Es geht darum, die gesellschaftliche Arbeitsteilung (auch zwischen den Geschlechtern) so umzugestalten, dass alle Menschen ihre Potenziale allseitig entwickeln können. Es geht um nicht weniger als die Rückeroberung der Zeit für alles, was uns wichtig ist. In diesem Kreativworkshop tauchen wir in 4-in-1 ein und texten, dichten, malen unsere Vorstellungen von befreiter Gesellschaft aus.

 

Part 1 und Part 2 hängen miteinander zusammen, können aber auch einzeln besucht werden.

Simultaneous interpretation into English will be provided “mouth-to-ear”.

    Wann?

    Workshop am Freitag, 13. September 2019, 12.30 bis 14.00 Uhr

    Wo?

    Halle 6

    Mit:

    Johanna Schulz, Katy Oppel und Patricia Usee (Feministisches Bildungscamp der LINKEN)