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Wieso wir die Systemfrage stellen

Marxismus-Feminismus Part 1

Im Kampf um Gleichberechtigung haben wir viel erreicht: Wir feiern über 100 Jahre Frauenwahlrecht, dass wir eigene Bankkonten führen können, und die Aufnahme des Grundsatzes "Nein heißt Nein" in das Strafgesetzbuch. Doch nach wie vor leben wir in einer Gesellschaft, die Frauen* systematisch schlechter stellt. Warum verdienen wir in Deutschland nach wie vor im Schnitt 21% weniger als unsere Kollegen? Wieso werden „typisch weibliche“ Berufe, in denen es um Erziehung, Pflege und Gesundheit von Menschen geht, nicht gleichermaßen wertgeschätzt, auch finanziell? Was wird überhaupt als Arbeit anerkannt, was nicht? Wie funktioniert Ausbeutung im 21. Jahrhundert, wie hängt die Zugehörigkeit zu Klasse, Geschlecht, Herkunft damit zusammen? Hier geht es nicht um einzelne Missstände, hier geht’s um das System, um die kapitalistische Produktions- und Lebensweise als ganze. Anhand von pointierten Thesen zu all diesen Aspekten werden wir uns einen Einblick in den Marxistischen Feminismus erarbeiten.

 

Part 1 und Part 2 hängen miteinander zusammen, können aber auch einzeln besucht werden.

Simultaneous interpretation into English will be provided “mouth-to-ear”.

 

    Wann?

    Workshop am Freitag, 13. September 2019, 10.30 bis 12.00 Uhr

    Wo?

    Halle 6

    Mit:

    Johanna Schulz, Katy Oppel und Patricia Usee (Feministisches Bildungscamp der LINKEN)