Termine

  1. 16.00 Uhr

    Who can #stayhome? Corona & Überausbeutung

    mit der Politikwissenschaftlerin Eleonora Roldán Mendívil und der Aktivistin Narges Nassimi, veranstaltet von DIE LINKE.SDS

    Der Wunsch, dass möglichst viele Menschen zu Hause bleiben, damit sich die Infektion mit Covid-19 nicht ausbreitet, ist erst einmal verständlich. Eine aggressive Kampagne à la #StayTheFuckHome übersieht hingegen vielseitige Gründe, warum bestimmte Menschen nicht einfach zu Hause bleiben können: Geflüchtete, im kritischen Sektor Arbeitende, Prekarisierte oder Menschen, die häusliche Gewalt erleben, zum Beispiel.
    Die Politikwissenschaftlerin Eleonora Roldán Mendívil ist seit vielen Jahren Jugendbildnerin zu Themen wie Rassismus, Sexismus und Kapitalismuskritik. Die Aktivistin Narges Nassimi war in der Vergangenheit Teil von selbstorganisierten Geflüchtetenprotesten und ist Mitbegründerin der sozialistisch-feministischen Gruppierung Brot und Rosen. Gemeinsam mit diesen beiden Referentinnen möchten wir zu Fragen der Überausbeutung und Mehrfachunterdrückung in Zeiten von Corona diskutieren.
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    https://zoom.us/j/897666427

    Meeting-ID: 897 666 427

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    +496971049922,,897666427# Deutschland

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  2. 18.00 Uhr

    Von der Corona- in die Schuldenkrise? Auswirkungen auf den Globalen Süden

    Videokonferenz mit Eva-Maria Schreiber, MdB und Jürgen Kaiser von erlassjahr.de

    Der Coronavirus hat in den betroffenen Ländern nicht nur in eine akute Gesundheits-, sondern auch eine Wirtschaftskrise ausgelöst, deren Dimensionen noch nicht abzusehen sind. Besonders könnte die Krise den Ländern des Globalen Südens zusetzen. Schon jetzt leiden Entwicklungs- und Schwellenländer unter dem größten Kapitalabfluss, der jemals gemessen wurde. Internationale Organisationen rechnen mit einem Verlust von zwei Billionen US-Dollar und 25 Millionen Arbeitsplätzen. Vor diesem bedrohlichen Hintergrund werden aus Afrika und Lateinamerika Forderungen nach einem umfassenden Schuldenerlass zur Bekämpfung der Krise laut die nun auch von Teilen der Bundesregierung aufgegriffen wurden. IWF und Weltbank fordern ein Moratorium von bilateralen Geberländern. Welche Länder benötigen eine Umstrukturierung ihrer Schulden am dringendsten und wie kann ein solcher Schritt realisiert werden? Welche weiteren Schritte sind notwendig, um die Lasten der Krise solidarisch zu verteilen und künftige zu lindern? Darüber wollen wir mit dem Experten von erlassjahr.de, Jürgen Kaiser, diskutieren.

     

    Zugang zur Konferenz:
    https://meetingsemea2.webex.com/meetingsemea2/j.php?MTID=m757b40ac383854b205f3331bd9ace09d

    Meeting-Kennnummer: 143 899 525
    Passwort: 82E3MjHtYgu

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    Wählen Sie 143899525@meetingsemea2.webex.com Sie können auch 62.109.219.4 wählen und Ihre Meeting-Nummer eingeben.

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  3. 18.00 Uhr

    Wie stoppen wir Rassismus und rechten Terror?

    Videokonferenz mit Belma Bekos und Igor Gvozden, weitere Informationen

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  4. 18.30 Uhr

    Wie stoppen wir die Zerschlagung und Privatisierung der Berliner S-Bahn?

    Videkonferenz mit Kristian Ronneburg (verkehrspolitischer Sprecher, Fraktion DIE LINKE im Abgeordnetenhaus Berlin) & Ludwig Lindner (LINKE Neukölln).

    Derzeit wird vom Berliner Senat eine Ausschreibung zu Betrieb, Instandhaltung und Beschaffung bei der Berliner S-Bahn vorbereitet. Die Grüne Verkehrssenatorin Regine Günther setzt hierbei auf private Betreiber. Privatisierungen der Vergangenheit haben aber vor allen Dingen eines gebracht: Private machen Profit auf Kosten der Allgemeinheit, während Löhne gesenkt und Infrastruktur verschlissen wird.

    DIE LINKE Berlin hat sich gegen die Zerschlagung und Privatisierung der S-Bahn ausgesprochen, die durch die Ausschreibung droht.

    Bei dieser Veranstaltung wollen wir uns über den Stand und Umfang der Ausschreibung informieren und gemeinsam diskutieren, wie wir eine Privatisierung und Zerschlagung der S-Bahn verhindern können. Wir wollen fragen, wie wir zu einer guten S-Bahn für alle kommen können, die den Bedürfnissen der Beschäftigten und der Gäste gerecht wird. Wir wollen diskutieren, ob das im Rahmen der derzeitigen Ausschreibung überhaupt möglich ist. Dabei wollen wir verschiedene Strategien des außerparlamentarischen Drucks und innerparteilicher Auseinandersetzungen erörtern.

    Aufgrund der Corona-Krise findet die Veranstaltung per Zoom statt. Die Veranstaltung ist öffentlich.

    Hier geht es zur Veranstaltung:

    Zoom-Meeting beitreten:
    zoom.us/j/446685516

    Meeting-ID: 446 685 516

    Einwahl per Telefon:   +49 30 5679 5800 oder    +49 695 050 2596 oder  +49 69 7104 9922
    Meeting-ID: 446 685 516

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  5. 19.00 Uhr

    Mit Vollgas in die Klimakrise, mit Biogas wieder raus? Linke Umweltpolitik

    Online-Vortrag von Sabine Leidig, MdB, und Lorenz Gösta Beutin, MdB

    Die Klimakrise ist eine der eklatantesten Gerechtigkeitskrisen unserer Zeit und eine Existenzbedrohung für Millionen von Menschen. Doch welche Antworten können Linke liefern, wenn die Zeit davonrennt und die Überwindung des Kapitalismus unendlich weit entfernt scheint? Bietet die Klimakrise die Chance den Kapitalismus auf die Müllhalde der Geschichte zu werfen und wenn ja -wie nutzen wir sie? Diese und viele weitere Fragen wollen wir in entspannter Atmosphäre mit Sabine Leidig (MdB DIE LINKE) und Gösta Beutin (MdB DIE LINKE) diskutieren. Auch ihr könnt vor euren Bildschirmen Fragen an unsere Gäste richten und euch beteiligen.

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  6. 20.00 Uhr

    Not me, Us! - Was lernen wir aus der Wahlkampagne von Bernie Sanders?

    Videokonferenz mit Oskar Stolz und Ben Stotz

    Der Wahlkampf der Bernie Sanders Kampagne hat uns alle beeindruckt. Für kurze Zeit schien es sogar realistisch, dass Bernie Sanders sich bei den Demokraten als Präsidentschaftskandidat durchsetzen könnte. Dutzende landesweite Umfragen sahen Sanders vor Trump. Seit dem Super-Tuesday hat sich das Blatt zugunsten von Joe Biden gedreht. Die großen Hoffnungen in die Bewegung rund um Bernie Sanders, die Linke und Sozialdemokraten der ganzen Welt aufgeweckt hat, sind erstmal erloschen.

    Und dennoch: Selten haben sich in Wahlkampagnen so viele Menschen politisiert, selten sind so viele Menschen aktiv für einen demokratischen Sozialismus eingetreten, selten wurde so viel Geld von Arbeiter*innen gespendet.

    Oskar Stolz und Ben Stotz, beide aktiv in der LINKEN, haben die Wahlkampagne in South Carolina und in Kalifornien vor Ort begleitet und dabei vieles an Methodik, Technik und Gefühl gelernt, was für unsere Debatte in der Linken von großem Interesse sein könnte.

    Wir wollen zusammen mit den beiden über den Aufstieg und den schnellen Fall von Bernie Sanders sprechen. Wir wollen außerdem von ihnen hören, was sie für Methoden der Sanders-Kampagne für eine Linke in Deutschland für gewinnbringend halten.

    Die Video- und Telefonkonferenz ist offen für alle, die sich dafür interessieren. Ihr könnt dem Zoom-Meeting über diesen Link beitreten: https://zoom.us/j/307334860 (Meeting-ID: 307 334 860).

    Wenn ihr euch über einen Rechner dazuschaltet, funktioniert es einfach per Klick auf den Link. Bei Teilnahme über Handy müsst ihr vorher die Zoom-App installieren. Bitte schaltet euch lautlos, so lange ihr nichts sagen wollt, damit alle gut folgen können.

    Oder ihr wählt euch telefonisch dazu:
    - Schnelleinwahl mobil:
    +496971049922,,307334860# Deutschland
    +493056795800,,307334860# Deutschland
    - Einwahl nach aktuellem Standort:
    +49 69 7104 9922 Deutschland
    +49 30 5679 5800 Deutschland
    +49 695 050 2596 Deutschland
    Ortseinwahl suchen: https://zoom.us/u/abOY4cA2L5

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  7. 19.00 Uhr

    Gösta & Gäste mit Harald Weinberg

    Videokonferenz mit Lorenz Gösta Beutin. Zu Gast: Harald Weinberg, Sprecher für Krankenhauspolitik und Prävention der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

    Die Finanzierung mit „diagnoseorientierten Fallpauschalen“ setzt die Krankenhäuser seit über 15 Jahren unter enormen Kostendruck. Betten werden abgebaut, Pflegekräfte sind zu wenige und werden mies bezahlt.

    Denn wer betriebswirtschaftlich effizient arbeiten soll, verfügt über keine gute Personalausstattung und hält weder Material noch Betten für den Krisenfall vor. Durch COVID-19 werden die Folgen dieser Kommerzialisierung wie unter einem Brennglas sichtbar. Die Krankenhäuser und damit die Versorgung von Patienten werden in den nächsten Wochen schneller an ihre Belastungsgrenzen kommen als es notwendig wäre.

    Gleichzeitig macht die gesamte Gesellschaft die eindringliche Erfahrung, wie lebensnotwendig eine gut funktionierende, öffentliche Gesundheitsversorgung ist. Neoliberale Gesundheitspolitik wird hoffentlich durch diese Gesundheitskrise an Boden verlieren – aber wird das anhalten? Oder wird es nach der Krise wieder den Ruf nach weiterer Sparpolitik auch im Gesundheitswesen geben?

    Über Ursachen der Krankenhausmisere und linke Strategien während und nach der Coronakrise spreche ich mit meinem Fraktionskollegen Harald Weinberg. Er ist unser Sprecher für Krankenhauspolitik und Prävention der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

    Via Zoom: https://zoom.us/j/797525860

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  8. 19.30 Uhr

    Systemrelevant und trotzdem prekär – Corona und Geschlecht

    Teil IV der Webinar-Reihe "Kapitalismus, Krise, Korona"

    Die Corona-Pandemie rückt jene Arbeiten in den Mittelpunkt, die unser Leben und unsere Gesellschaft permanent am Laufen halten, sonst aber wenig Beachtung finden. Als „systemrelevant“ gelten nun u.a. Jobs im Gesundheitswesen, in der Pflege und im Einzelhandel. Auffällig ist, dass genau diese Tätigkeiten unterdurchschnittlich entlohnt werden. Hinzukommt, dass 75 Prozent der Beschäftigten in den systemrelevanten Berufen Frauen sind. In diesen Tagen wird ihnen von allen Seiten gedankt. Auch Wolfgang Schäuble lobte den Einsatz dieser Arbeiter*innen in der Krise und sorgte für Standing Ovations im Bundestag. Dabei war es gerade die von Schäuble vorangetriebene Kürzungspolitik, die in Europa das Zusammenkürzen des Gesundheitssektors gefordert hat. Statt also zu klatschen, müssen diese Arbeiten endlich die gesellschaftliche Anerkennung und entsprechende Entlohnung bekommen, die sie verdienen – nicht nur in der Krise, sondern auch in Zukunft. Warum gerade die Sorgetätigkeiten so schlecht entlohnt werden und welche Weichen wir jetzt stellen müssen, damit wir nach der Corona-Krise nicht in die nächste stürzen, darum soll es in diesem Webinar gehen.

    Anmeldung zum Webinar:https://register.gotowebinar.com/register/4698235581545354766

     

    Textgrundlagen:
    Koebe, Josefine et al. (2020): Systemrelevant und dennoch kaum anerkannt: Das Lohn- und Prestigeniveau unverzichtbarer Berufe in Zeiten von Corona, DIW Aktuell, Nr. 28, 24. März 2020: https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.743854.de/diw_aktuell_28.pdf
    Winker, Gabriele (2011): Soziale Reproduktion in der Krise – Care Revolution als Perspektive, in: Das Argument 292, Argument Verlag + Ariadne: Hamburg: https://www.gabriele-winker.de/pdf/DA292_winker.pdf

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  9. 15.00 Uhr

    Periode ist politisch!

    Videokonferenz mit Franke Frei, veranstaltet von DIE LINKE.SDS

    Was haben eine deutsche Hausfrau, die dänische Kronprinzessin und eine indonesische Fabrikarbeiterin gemeinsam? Sie menstruieren. Zumindest potenziell, denn sie gehören zu jenem Teil der Weltbevölkerung, der einen Zyklus hat. Die sagenumwobene Menstruation, Periode, Erdbeerwoche oder der Besuch von Tante Rosa machen weder Halt vor Herkunft noch vor Religion oder Klasse.

    Die Menstruation ist eine faszinierende Körperfunktion, dennoch gilt sie häufig als Tabu, was weitreichende Konsequenzen für die Umwelt, Wirtschaft und Geschlechtergleichstellung hat. Also ab in die Tonne mit dem Tabu! Franka Frei zeigt, wie das Menstruationstabu großen Schaden anrichtet, und dass es höchste Zeit ist, etwas dagegen zu tun.

    https://frankafrei.wixsite.com/meinewebsite
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    Die Linke SDS lädt euch zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.

    Zoom-Meeting beitreten
    https://zoom.us/j/950061204

    Meeting-ID: 950 061 204

    Schnelleinwahl mobil
    +493056795800,,950061204# Deutschland
    Bei der telefonischen Einwahl können Kosten entstehen!

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  10. 18.00 Uhr

    Die Linke in Zeiten von Corona - Talk mit Jörg Schindler

    zu Gast: Kathrin Vogler und Jan van Aken

    Jörg Schindler spricht mit Kathrin Vogler und Jan van Aken über Herausforderungen und Chancen der Friedenspolitik in Zeiten von Corona.

    Die Teilnahme an der Videokonferenz erfolgt über Zoom mit dem folgenden Link: https://zoom.us/j/587878751 (zur telefonischen Einwahl: https://zoom.us/u/aQAOFlkYf). Darüber hinaus wird die Veranstaltung auch live auf dem Facebook-Kanal der LINKEN übertragen.

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