Neben uns die Sintflut? Solidarisches Streitgespräch zum Konzept der Imperialen Lebensweise

mit Stefanie Hürtgen (Uni Salzburg; arbeitet zur Transformation von Produktion und Arbeit) und Markus Wissen (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin; arbeitet zu gesellschaftlichen Naturverhältnissen)

Wie die Ausbeutung von Mensch und Natur im Globalen Süden durch die Muster von Produktion und Konsum im Globalen Norden bedingt ist, beschreibt das Konzept der Imperialen Lebensweise. Es wurde breit rezipiert und inspiriert kritische Forschung, Aktivismus und Bildung zu sozial-ökologischer Transformation. Doch gibt es "den" Norden und "den" Süden überhaupt? Wie steht es um Widersprüche und Ungleichheiten innerhalb der Gesellschaften? Wer leidet, wer profitiert? Wie ist Veränderung möglich im Spannungsfeld zwischen individuellen Entscheidungen, politischen Rahmenbedingungen und ökonomischen Strukturen? Und wie lassen sich auf beiden Hälften des Globus Mehrheiten gewinnen für die Überwindung dieser sozial wie ökologisch verheerenden Produktions- und Lebensweise?

Zur Anmeldung geht es hier.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Online-Frühlingsakademie der LINKEN statt: https://www.die-linke.de/fruehlingsakademie2020/

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