Deutschland – einig Vaterland?

Retrospektive und Ausblick zum Jubiläum 30 Jahre Deutsche Einheit

Unbestritten ist, dass die Ostdeutschen sich Demokratie und Freiheit 1989 wesentlich selbst er-demonstriert haben und sie ihnen nicht durch die Bundesregierung(en) »gebracht« wurde, wie erzählt und weit verbreitet angenommen. Seitdem werden die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Umbrüche der letzten 30 Jahre nach Unterzeichnung des Einigungsvertrages bis in die aktuelle Gegenwart beständig neu hinterfragt.

DIE LINKE. im Bundestag hat allein in der 18. und 19. Wahlperiode mit über einem Dutzend Anträgen und Initiativen zu verschiedenen Themen wie Recht, Gesundheit, Gleichstellung, Arbeit, Löhne und Renten u.v.m. permanent auf Fehlstellen des Einigungsprozesses hingewiesen und Vorschläge zur Lösung von Problemen unterbreitet. Die alljährlich im September vorgestellten Berichte zum Stand der Deutschen Einheit halten einer kritischen Betrachtung durch die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag nicht stand.

Wir nehmen die Ereignisse seit 1989 und 1990 und die darauf erfolgten Weichenstellungen von großer Tragweite zum Anlass, uns 30 Jahre später mit unterschiedlichen individuellen Perspektiven und Ansichten zu diesem Jubiläum auseinanderzusetzen.

Wo: Paul-Löbe-Haus, Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin

Wann: 17. September 2020, 19 – 21 Uhr

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