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            <title>Die Linke</title>
            <link>https://www.die-linke.de/</link>
            <description>Presseerklärungen der LINKEN</description>
            <language>de-de</language>
            
                <copyright>Die Linke</copyright>
            
            <pubDate>Sat, 04 Jul 2026 00:07:46 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sat, 04 Jul 2026 00:07:46 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 13:15:00 +0200</pubDate>
                        <title>Nebelkerze statt Riesenreform</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/nebelkerze-statt-riesenreform/</link>
                        <description>Zum Reformpaket der Bundesregierung erklären die Parteivorsitzenden der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano, sowie die Fraktionsvorsitzenden, Heidi Reichinnek und Sören Pellmann, in einer gemeinsamen Stellungnahme:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Jeden Morgen stehen Millionen Menschen auf, gehen arbeiten, pflegen Angehörige, ziehen Kinder groß und halten dieses Land am Laufen. Das sind dieselben Menschen, die seit Jahren für die Krisen zahlen: explodierende Mieten, teurer Einkauf, hohe Energiekosten und gleichzeitig sägt die Regierung Stück für Stück am Sozialstaat.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund präsentiert die Koalition ihr angeblich großes Reformpaket. Aber statt Lösungen gibt es Nebelkerzen: strengere Regeln bei der Krankschreibung, halbherzige Entlastungen bei der Einkommensteuer und kosmetische Korrekturen bei der Reichensteuer. Das ist kein Programm für Aufschwung und Beschäftigung, sondern ein Programm des Misstrauens und der Ignoranz.</p>
<p>Die Steuerreform wird als Entlastung für die arbeitende Mitte verkauft, ist aber ein Taschenspielertrick: Was die Regierung bei der Steuer zurückgibt, ist nicht viel mehr als der Ausgleich der kalten Progression und eine Anpassung an die Inflation. Zudem holt sie es sich an anderer Stelle durch ihre massiven Einschnitte beim Sozialstaatskahlschlag wieder zurück. . Ein paar Euro weniger Steuern gleichen höhere Lebenshaltungskosten, unsichere Renten und steigende Belastungen im Gesundheitswesen nicht aus, und die Finanzierung bleibt weitgehend unklar.</p>
<p>Mit der Abschaffung der telefonischen Krankschreibung und der Pflicht zur Bescheinigung ab dem ersten Krankheitstag stellt die Regierung Millionen Beschäftigte unter Generalverdacht. Befristete Verträge sollen künftig bis zu vier Jahre dauern und sechsmal verlängert werden können. Das heißt: mehr und länger arbeiten in unsichereren Jobs, sich von Arbeitsvertrag zu Arbeitsvertrag hangeln ohne sichere Planbarkeit. Gleichzeitig verschiebt die Regierung die Debatte über den 8‑Stunden‑Tag in die Zeit nach der Sommerpause. Der nächste Angriff auf die Rechte der arbeitenden Menschen ist bereits in Sicht.</p>
<p>Beim Wohnen erklärt die Bundesregierung nicht den explodierenden Mieten den Kampf, sondern der Vergesellschaftung privater Wohnungsunternehmen. Der Vonovia‑Kanzler schützt große Wohnungskonzerne, während Mieterinnen und Mieter mit steigenden Mieten und Wohnungsknappheit allein gelassen werden.</p>
<p>Es braucht jetzt echte Entlastungen, bezahlbaren Wohnraum, sichere Renten und einen starken Sozialstaat. Stattdessen legt die Regierung eine groß inszenierte Nebelkerze vor, deren Finanzierung unklar ist und deren Maßnahmen neue Probleme schaffen. Dieses Reformpaket ist unsozial und unseriös. Wir werden diesem Kurs des Sozialstaatskahlschlags und des Misstrauens entschieden entgegentreten: im Parlament und an der Seite der Menschen, die dieses Land Tag für Tag am Laufen halten.“</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-88227</guid>
                        <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 17:05:00 +0200</pubDate>
                        <title>DGB-Rentenkonzept stellt Merz vor Entscheidung</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/dgb-rentenkonzept-stellt-merz-vor-entscheidung/</link>
                        <description>Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, begrüßt das DGB-Rentenkonzept:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Der DGB-Plan zeigt, dass es auch anders geht. Die Rente kann sicher gemacht werden, wenn Arbeitgeber und Gutverdiener ihren fairen Anteil beitragen. Damit liegt der Ball bei der Regierung. Anwachsende Altersarmut und arbeiten bis zum Umfallen mit dem Konzept der Rentenkommission, oder stabile Renten und erreichbarer Lebensabend mit dem Konzept des DGB.</p>
<p>Das Rentenniveau steigt nach dem DGB-Konzept sogar. In Sachen Sicherung des Lebensstandards im Alter liegt das DGB-Konzept klar vorn. Ich befürchte allerdings, dass Friedrich Merz wie immer die Partei der Besserverdienenden und der Arbeitgeber ergreift. Dass er lieber mit der Kettensäge an die Säulen des Sozialstaates geht, als konstruktive Vorschläge anzunehmen.“</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 17:04:00 +0200</pubDate>
                        <title>VW-Stellenabbau ist bodenlose Sauerei</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/vw-stellenabbau-ist-bodenlose-sauerei/</link>
                        <description>Zu den Plänen einer Neuaufstellung des VW-Konzerns sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Der geplante Stellenabbau bei VW ist eine bodenlose Sauerei. Rund 100.000 Beschäftigte sollen gehen, während sich die Führungsetage um Oliver Blume Gehälter und Boni in Millionenhöhe auszahlen lässt. Dabei sind es die Beschäftigten, die Tag für Tag den Erfolg dieses Konzerns erarbeiten - und die nichts für die Fehlentscheidungen des Managements der vergangenen Jahre können.</p>
<p>Diese Umbaupläne müssen gestoppt werden. Wir werden um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen. Wer über Jahre öffentliche Mittel erhalten hat, steht in der Pflicht, Verantwortung für seine Beschäftigten zu übernehmen. Wer öffentliche Gelder bekommt, muss Arbeitsplatz- und Standortgarantien geben - und darf keine Managerboni auszahlen.</p>
<p>Jetzt ist auch die niedersächsische Landesregierung gefordert: Sie muss den Rücken gerade machen und diese irrsinnigen Entlassungspläne stoppen. Denn was ist eine öffentliche Beteiligung wert, wenn die öffentliche Hand gerade dann nicht eingreift, wenn es darauf ankommt?“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-88228</guid>
                        <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 17:06:00 +0200</pubDate>
                        <title>Rentenkommission liefert Rezept für Altersarmut</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/rentenkommission-liefert-rezept-fuer-altersarmut/</link>
                        <description>Zu den Auswirkungen der Kommissions-Vorschläge auf die Altersarmut sagt Luigi Pantisano, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Der Vorschlag der Rentenkommission ist ein Rezept für Altersarmut.</p>
<p>Es sind gerade die hart arbeitenden Menschen mit zu geringer Entlohnung, die es nicht bis zur Rente schaffen. Um die, die heute oft schon mit Abschlägen in Frührente gehen, weil sie einfach nicht mehr können. Und für diese Menschen, die in jungen Jahren eine Ausbildung anfangen und dann ein Leben lang hart arbeiten, ist die Rente nach 45 Beitragsjahren gedacht, die die Merz-Regierung jetzt abschaffen will. Die Lebenserwartung dieser Menschen steigt keineswegs. Die steigende Lebenserwartung betrifft die Gutverdiener.</p>
<p>Die steigende Lebenserwartung der Gutverdienenden soll das Renteneintrittsalter der hart arbeitenden Menschen auf dem Bau und in der Logistik erhöhen. Das ist eine Perversion des Gerechtigkeitsprinzips.</p>
<p>Jede Steigerung des Renteneintrittsalters bedeutet zusätzliche Abschläge auf die Rente für diejenigen, die einfach nicht mehr können. Und das sind genau die Menschen, die eh zu niedrige Renten bekommen. Wer hier die Abschläge erhöht, schafft zielgenau zusätzliche Altersarmut.</p>
<p>Bereits heute gelten über 3,5 Millionen Rentnerinnen und Rentner als armutsgefährdet. Wenn die Vorschläge der Rentenkommission umgesetzt werden, wird sich diese Zahl weiter erhöhen. Menschen wie meine Eltern, die als billige Arbeitskräfte nach Deutschland geholt wurden und deren harte Arbeit ein Leben lang ausgebeutet wurden, sind genau diejenigen, die die Anhebung des Rentenalters am härtesten treffen wird.</p>
<p>Nichts an den Rentenvorschlägen der Kommission ist alternativlos. Dass SPD und CDU sie eins zu eins umsetzen wollen, ist eine politische Entscheidung gegen die Mehrheit der Bevölkerung. Die Linke hat schon lange Konzepte vorgelegt, wie das Rentenniveau stabil gehalten und sogar gesteigert werden kann. Zentraler Punkt dabei ist, dass alle gemeinsam einzahlen und dass die Beitragsbemessungsgrenze erhöht wird. Wenn die Besserverdienenden ihren Anteil beitragen, können wir alle gut leben. Das ist für die Merz-Regierung offenkundig keine Priorität."</p>]]></content:encoded>
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 17:08:00 +0200</pubDate>
                        <title>Rente: Dreister Angriff auf die Versicherten</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/rente-dreister-angriff-auf-die-versicherten/</link>
                        <description>Nach der Ankündigung von Union und SPD, die Empfehlungen der Rentenkommission schnell eins zu eins umsetzen zu wollen, sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Das ist keine Rentenreform, das ist ein Rentenkürzungsprogramm. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, soll künftig länger schuften, weniger Rente bekommen und darauf hoffen, dass die Börse gute Laune hat.</p>
<p>Besonders dreist ist der Angriff auf die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren. Da reden wir über Menschen, die morgens um vier aufstehen, Pakete ausfahren, Kranke pflegen, auf dem Bau arbeiten oder in Fabriken Schicht schieben. Wer 45 Jahre gearbeitet hat, hat den Ruhestand in jedem Fall redlich verdient, ob krank oder gesund - und keine weitere Verlängerung der Arbeitszeit. Gerade in Ostdeutschland, wo 80% des Einkommens im Alter aus der gesetzlichen Rente kommt, wären solche Kürzungen fatal.</p>
<p>Wir brauchen eine gesetzliche Rente, von der man leben kann. Das Rentenniveau muss steigen, nicht sinken. Und endlich müssen alle in die Rentenkasse einzahlen, neben Selbstständigen und Abgeordneten auch Beamte. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, darf im Alter nicht jeden Euro zweimal umdrehen müssen."</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 11:11:32 +0200</pubDate>
                        <title>Pantisano: Richtigstellung zur CDU-Aussage</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/pantisano-richtigstellung-zur-cdu-aussage/</link>
                        <description>Zu der am vergangenen Freitag geäußerten Formulierung in Bezug auf die Politik von CDU und AfD erklärt der Vorsitzende der Partei Die Linke, Luigi Pantisano, in einer Richtigstellung:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>»Meine Aussage, es gebe derzeit keinen Unterschied zwischen der Politik der CDU und der AfD, war verkürzt und in dieser Form falsch. Dafür bitte ich um Entschuldigung, insbesondere bei denjenigen in der CDU, die immer wieder die Notwendigkeit einer klaren Brandmauer zur AfD betonen.</p>
<p>Die Unterscheidung zwischen politischen Gegnern innerhalb des demokratischen Spektrums und denen, die die Demokratie abschaffen wollen, dürfen wir nicht verwischen.</p>
<p>Meine grundlegende Kritik am Rechtskurs der Union, der aus meiner Sicht auf dem Rücken vieler Menschen im Land ausgetragen wird, bleibt davon unberührt. Ebenso bleibt meine Sorge über ein mögliches weiteres politisches Zusammenrücken von CDU und AfD bestehen. Diese Entwicklung bereitet mir große Sorgen.«</p>]]></content:encoded>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-88142</guid>
                        <pubDate>Fri, 08 May 2026 14:44:30 +0200</pubDate>
                        <title>1000 Euro Prämie: Unfähigste Regierung aller Zeiten</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/1000-euro-praemie-unfaehigste-regierung-aller-zeiten/</link>
                        <description>Der Bundesrat lehnte heute die steuerfreie Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro ab, die zuvor bereits vom Bundestag beschlossen worden war. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner:
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Es ist wirklich die unfähigste Bundesregierung aller Zeiten. Statt frühzeitig mit den Ländern und Kommunen pragmatische Lösungen zur Entlastung der Menschen zu finden, werden Gesetze halb fertig präsentiert und scheitern anschließend am Widerstand im Bundesrat. Eine Regierung, die ständig an der eigenen Abstimmung und an handwerklichen Fehlern scheitert, verspielt das Vertrauen der Menschen im Land. Es braucht endlich eine Politik, die Probleme löst, statt mit unausgereiften Ankündigungen immer neue Enttäuschungen zu produzieren."</p>]]></content:encoded>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-88124</guid>
                        <pubDate>Fri, 01 May 2026 08:11:37 +0200</pubDate>
                        <title>Auf die Straße gegen Kürzungspolitik der Kettensäge</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/auf-die-strasse-gegen-kuerzungspolitik-der-kettensaege/</link>
                        <description>Anlässlich der jüngsten Angriffe der Bundesregierung auf den Sozialstaat und die Arbeitsrechte erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner, zum 1. Mai, an dem die Partei gemeinsam mit ihren Mitgliedern bundesweit auf die Straße gehen wird:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>»Die Koalition macht Kürzungspolitik mit der Kettensäge und zerlegt hart erkämpfte Arbeitnehmerrechte und unsere Sozialsysteme. Union und SPD wollen die Arbeitszeiten ausweiten und Überstunden zur Pflicht machen. Feiertage sollen gestrichen werden, selbst den 1. Mai will die Union abschaffen. Das bedeutet mehr Hetze und Stress, weniger Freizeit und Erholung. Gleichzeitig tut die Regierung zu wenig gegen die explodierenden Preise. Im Gegenteil: Sie macht das Leben noch teurer, indem die Menschen noch mehr für Medikamente und Zahnersatz zahlen sollen. Zudem erklärt der Kanzler, dass die Rente nicht mehr reichen wird, um im Alter in Sicherheit und Würde zu leben.&nbsp;</p>
<p>Es kann nicht sein, dass die, die den Laden am Laufen halten, jetzt auch noch das politische Versagen von Merz und Co. ausbügeln sollen. Denn nicht die Beschäftigten tragen die Schuld an der Krise. Es waren die Konzernbosse, die nicht in den Umbau und die Modernisierung unserer Industrie investieren wollten. So hat die deutsche Wirtschaft in vielen Bereichen den Anschluss verloren. Statt das Geld in die Zukunft der Unternehmen zu stecken, wurden hunderte Milliarden an Aktionäre ausgeschüttet – und die Bundesregierung schaut zu und schützt ihre reichen Freunde. Die Gewinne, die die Beschäftigten erarbeitet haben, stecken nun in Luxusjachten und teuren Villen. Und ausgerechnet jene, die für diesen Reichtum geschuftet haben, sollen jetzt für die Fehler der Bosse und der Regierung büßen!&nbsp;</p>
<p>Gemeinsam gehen wir am 1. Mai auf die Straße - für Löhne und Renten, die zum Leben reichen, für eine soziale Absicherung, die diesen Namen verdient. Für Arbeitszeiten, die zum Leben passen! Die Wochenarbeitszeit ist unverhandelbar! Die SPD muss endlich zur Vernunft kommen und den 8-Stunden-Tag für alle Beschäftigten garantieren, anstatt ihn zusammen mit der Union abzuschaffen.&nbsp;</p>
<p>Die Regierung muss die Kettensäge wieder einpacken und stattdessen Politik für die Mehrheit machen.«</p>]]></content:encoded>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-88123</guid>
                        <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 16:27:04 +0200</pubDate>
                        <title>Inflation: Bundesregierung muss die Menschen entlasten!  </title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/inflation-bundesregierung-muss-die-menschen-entlasten/</link>
                        <description>Angesichts einer aktuellen Inflation von über drei Prozent fordert Ines Schwerdtner deutliche Entlastungen für die Menschen: Ein Energiekrisengeld, die Senkung der Stromsteuer und die Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets könnten den Preisanstieg sofort dämpfen, meint Schwerdtner.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Dass die Inflation im April erstmals seit Ende 2023 wieder über drei Prozent liegt, ist ein starkes Warnsignal. Der Krieg im Iran und die dadurch ausgelösten Preisschocks treiben die Lebenshaltungskosten weiter nach oben und setzen Millionen arbeitender Menschen massiv unter Druck. Für viele wird das Leben erneut unbezahlbar. Während die Menschen an der Zapfsäule, im Supermarkt und bei den Energiekosten immer tiefer in die Tasche greifen müssen, bleibt die Bundesregierung weitgehend tatenlos und weigert sich, für spürbare Entlastung zu sorgen.</p>
<p>Das ist ein politisches Versagen, das sich rächen wird: Politisch, weil soziale Unsicherheit den Rechten den Weg ebnet. Ökonomisch, weil die Konjunktur abgewürgt wird. Wenn Menschen jeden Euro zweimal umdrehen müssen, kaufen sie weniger, gehen seltener aus und schieben größere Anschaffungen auf die lange Bank. Das schwächt Handel, Gastronomie und Mittelstand gleichermaßen.</p>
<p>Auch der Staat verliert täglich an Handlungskraft: Mit dem gleichen Geld können immer weniger Wohnungen, Schulen, Straßen und Brücken gebaut werden. So frisst sich die Inflation durch das ganze Land. Diese Abwärtsspirale muss endlich gestoppt werden. Nötig sind sofortige Entlastungen durch ein Energiekrisengeld, die Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets und die Senkung der Stromsteuer auf das europarechtlich zulässige Minimum. Außerdem braucht es ein entschlossenes Konjunkturprogramm und öffentliche Investitionen, damit dieses Land wieder vorankommt.“</p>]]></content:encoded>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-88120</guid>
                        <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 13:35:24 +0200</pubDate>
                        <title>Santa Marta: Verbindlicher Ausstieg aus fossilen Energien und Übergewinnsteuer jetzt umsetzen</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/santa-marta-verbindlicher-ausstieg-aus-fossilen-energien-und-uebergewinnsteuer-jetzt-umsetzen/</link>
                        <description>Anlässlich der ersten Internationalen Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien vom 24. bis 29.April 2026 in Santa Marta, Kolumbien, beziehen Jan van Aken, Co-Vorsitzender der Partei Die Linke, sowie Martin Günther, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Partei Die Linke, Stellung zu den klimapolitischen Versäumnissen von Bundesregierung und EU sowie zur wachsenden Abhängigkeit von fossilen Energien. Martin Günther, ist als Teilnehmer vor Ort in Santa Marta und wird sich für eine gelingende Konferenz einsetzen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jan van Aken, Co-Vorsitzender der Partei Die Linke, erklärt:</strong><br>„Spätestens seit den hohen Spritpreisen seit Trumps Krieg im Iran sollte auch dem Letzten klar sein: Wenn wir weiter auf fossile Energien setzen, machen wir uns abhängig. Abhängig zu sein von Brennstoffen wie Erdöl bedeutet, alles wird teurer: Auto fahren, heizen, einkaufen. Und die Welt wird durch Hitze, Dürre und Fluten für uns alle immer unbewohnbarer. Ich möchte aber, dass auch meine Kinder und Enkelkinder noch saubere Luft zum Atmen haben werden.&nbsp;<br><br>Seit Beginn des Kriegs in Iran haben Ölkonzerne in der EU mehr als 81 Millionen Euro täglich zusätzliche Gewinne gemacht,in Deutschland mehr als in anderen EU-Ländern. Das sind Konzerngewinne aus den Geldbeuteln von uns allen. Wir brauchen dringend eine Übergewinnsteuer, die diese Abzocke beendet“<br><br><strong>Martin Günther, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Partei Die Linke, erklärt:</strong><br>„Fossile Energien sind für rund 75 Prozent aller Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die Kosten durch einen ungebremsten Klimawandel werden bis Mitte des Jahrhunderts auf 30 Billionen US-Dollar steigen. Wir finden es toll, dass diese Woche die erste Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien stattfindet. Zwar hatte die Weltgemeinschaft bereits auf der Weltklimakonferenz in Dubai 2023 den Ausstieg als notwendig anerkannt, doch passiert ist seitdem nichts. Auf der Weltklimakonferenz 2025 verhinderten 1600 Lobbyisten der Öl-, Gas und Kohlekonzernen einen verbindlichen Plan. Die Konferenz in Santa Marta bietet jetzt die Chance endlich abseits der Lobbyisten einen realistischen Plan zu entwickeln, wie der Ausstieg aus den fossilen Energien weltweit gelingen kann.<br><br>Es ist beschämend, dass die Bundesregierung nicht mehr Engagement bei der Konferenz zeigt, insbesondere nachdem Kanzler Merz beim Petersburger Klimadialog gerade noch große Töne gespuckt hat. Auch die EU-Kommission hat bisher nichts weiter als warme Worte. Wir brauchen endliche verbindliche Zusagen der Bundesregierung und EU-Kommission für den Ausstieg aus Kohle, Erdöl und Gas.“</p>]]></content:encoded>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-88116</guid>
                        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 12:59:18 +0200</pubDate>
                        <title>Wir unterstützen die vielfältige demokratische Opposition im Iran. Ein abgehalfteter Kronprinz ist nicht die Zukunft. </title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/wir-unterstuetzen-die-vielfaeltige-demokratische-opposition-im-iran-ein-abgehalfteter-kronprinz-ist-nicht-die-zukunft/</link>
                        <description>Zum Besuch von Reza Pahlavi in Berlin erklärt Jan van Aken, Co-Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Monarchie war gestern. Das sollte auch Laschet und der Union klar sein. Reza Pahlavi hat sich nie von der Diktatur seines Vaters distanziert. Stattdessen nutzt er seinen prominenten Namen, um sich als der einzige Anführer der Opposition im Iran aufzuspielen, mit freundlicher Unterstützung von Laschet. Aber die iranische Opposition ist vielfältig. Es gibt viele demokratische Kräfte, mit denen sich der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschuss treffen könnte. Ein abgehalfteter Kronprinz ist nicht die Zukunft des Irans. Wir unterstützen die vielfältige demokratische Opposition im Iran. Sie organisieren die Hoffnung im Iran. Eine bessere Zukunft für das Land kommt nicht durch die Adelung alter Monarchisten seitens der CDU, und erst recht nicht durch den Krieg von Trump."<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-88117</guid>
                        <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 12:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>PCK Schwedt verstaatlichen und Ölversorgung stabilisieren</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/pck-schwedt-verstaatlichen-und-oelversorgung-stabilisieren/</link>
                        <description>Zu den jüngsten Entwicklungen rund um die blockierten Öllieferungen über die Druschba-Pipeline und die daraus resultierenden Risiken für die Energieversorgung in Ostdeutschland äußert sich die Co-Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner, wie folgt:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Putin nutzt die Situation im Nahen Osten aus und blockiert die Lieferung kasachischen Öls über die Druschba-Pipeline. Die Folgen sind dramatisch und gefährden die Versorgungssicherheit in weiten Teilen Ostdeutschlands. Es ist kaum ein Zufall, dass dies ausgerechnet jetzt geschieht. Wenn Kraftstoff in Teilen Ostdeutschlands teurer ist als im Westen der Republik, ist das mit Blick auf die anstehenden Ost-Wahlen politisch brandgefährlich.</p>
<p>Der Wegfall des kasachischen Öls lässt sich für die PCK Schwedt nur schwer kompensieren – auch weil die Ertüchtigung der Pipeline vom Hafen Rostock seit Jahren stockt. Es rächt sich, dass aus Fehlern der Vergangenheit nicht gelernt wurde. Weder die Ampelkoalition noch die jetzige Bundesregierung haben hier irgendetwas erreicht: Seit vier Jahren zieht sich ein beihilferechtliches Genehmigungsverfahren der Europäischen Kommission hin, das den Ausbau der Rostocker Pipeline blockiert. Dieses Verfahren wäre vermeidbar gewesen, wenn die Rosneft-Anteile staatlich übernommen worden wären. Die Bundesregierung muss daher ihre Versäumnisse korrigieren und die PCK Schwedt endlich verstaatlichen.</p>
<p>Zudem muss die Bundesregierung der sich weiter verschärfenden Kerosinknappheit entgegenwirken, indem sie Privatflüge sowie Kurzstreckenflüge unter fünf Stunden beziehungsweise 500 Kilometern untersagt. Es darf nicht sein, dass Superreiche weiterhin Privatjets nutzen, während gleichzeitig die Versorgungssicherheit am BER gefährdet ist, der einen Großteil seines Kerosins aus Schwedt bezieht.“</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 21:54:56 +0200</pubDate>
                        <title>1000 Euro Prämie: Regierung täuscht Entlastung vor</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/1000-euro-praemie-regierung-taeuscht-entlastung-vor/</link>
                        <description>Die Bundesregierung kündigt 1000 Euro Soforthilfeprämie als Entlastung an, aber zahlen sollen es andere. Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, erklärt dazu:
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div style="-webkit-text-stroke-width:0px;background-color:rgb(255, 255, 255);box-sizing:content-box;color:rgb(34, 34, 34);font-family:Roboto, &quot;Segoe UI&quot;, Ubuntu, &quot;lucida grande&quot;, tahoma, sans-serif;font-size:13px;font-style:normal;font-variant-caps:normal;font-variant-ligatures:normal;font-weight:400;letter-spacing:normal;margin:0px;orphans:2;padding:0px;text-align:start;text-decoration-color:initial;text-decoration-line:none;text-decoration-style:initial;text-decoration-thickness:initial;text-indent:0px;text-transform:none;white-space:normal;widows:2;word-spacing:0px;" id="mcntmcntmeta-origin"><p>“Die Bundesregierung kündigt eine 1.000-Euro-Entlastungsprämie an, aber zahlen sollen es andere, nämlich die Arbeitgeber und das auch noch freiwillig. Das Ganze ist ein politischer Bluff auf dem Rücken hart arbeitender Menschen. Viele Arbeitgeber werden das gar nicht können oder schlicht nicht tun. Am Ende gehen Millionen Beschäftigte leer aus. Die Krönung: Der Staat kündigt groß an, hält sich selbst aber komplett raus. Für Beamte ist die Zahlung völlig offen, aus der Union kommen bereits klare Absagen. Wer im öffentlichen Dienst arbeitet oder etwa bei der Bahn, muss damit rechnen, keinen Cent zu sehen. Die Regierung täuscht Entlastung vor, übernimmt selbst aber null Verantwortung dafür. Wer es ernst meint mit Entlastung, zahlt sofort ein Energiekrisengeld von 150 Euro, deckelt die Preise und holt sich das Geld bei den Krisenprofiten der Konzerne zurück.”</p></div>]]></content:encoded>
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-88022</guid>
                        <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 17:23:11 +0200</pubDate>
                        <title>Jan van Aken wird nicht wieder als Parteivorsitzer antreten</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/jan-van-aken-wird-nicht-wieder-als-parteivorsitzer-antreten/</link>
                        <description>Jan van Aken, Ko-Vorsitzender der Partei Die Linke, wird sein Amt zum Parteitag der Linken im Juni aus gesundheitlichen Gründen niederlegen. Dazu erklärt Jan van Aken: </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>»Anders als bislang geplant, kann ich leider im Juni auf dem Bundesparteitag der Linken nicht wieder als Parteivorsitzender antreten. Aus gesundheitlichen Gründen muss ich mein Amt im Juni niederlegen. In der nächsten Zeit werde ich mich verstärkt um meine Gesundheit kümmern müssen. Aber es besteht kein Grund zu größerer Sorge um mich, es ist keine lebensbedrohliche Krankheit. Trotzdem muss ich auf mich aufpassen. Das tue ich hiermit. Ich werde nicht komplett ausfallen. Das Mandat im Bundestag werde ich bis zum Ende der Legislatur ausüben und weiterhin der Partei zur Verfügung stehen, im Rahmen des dann Möglichen. Mein Amt als Parteivorsitzender werde ich zum Parteitag im Juni niederlegen. Bis dahin werde ich weiter an der Seite von Ines Schwerdtner Vorsitzender bleiben.<br><br>Mir fällt dieser Schritt sehr schwer, weil ich es immer anders geplant hatte. Ich werde die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ines vermissen. Danke dir für alles, Ines!<br>Ich finde, die Partei ist auf einem guten Weg. Wir haben bei allen vier Wahlen in diesem Jahr deutlich zugelegt. Es kommen immer weiter neue Mitglieder dazu, wir haben Themen wie Mietendeckel und Vermögensteuer bundesweit stark gemacht. Die anderen Parteien fangen an, bei uns abzuschreiben. Daher bin ich zuversichtlich, dass Die Linke in den nächsten Jahren eine immer größere Rolle in diesem Land spielen wird. Ich freue mich sehr darauf, mit dabei zu sein – auch wenn es dann in einer anderen Funktion sein wird.<br><br>Im Übrigen bin ich noch immer der Meinung, dass es keine Milliardäre geben sollte.«</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-88006</guid>
                        <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 10:05:00 +0200</pubDate>
                        <title>Sinkende Ölpreise müssen bei den Vebrauchern ankommen</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/sinkende-oelpreise-muessen-bei-den-vebrauchern-ankommen/</link>
                        <description>Bzgl. des Trump-Deals äußert sich Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, und fordert von der Bundesregierung sicherzustellen, dass die nun sinkenden Börsenpreise für Mineralöl auch bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommen:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><br>"Die Waffenruhe ist längst überfällig, und es ist beschämend, dass die Bundesregierung daran keinen Anteil hatte. Jetzt müssen Merz und sein Kabinett für zwei Dinge sorgen:</p>
<p>Erstens müssen sie sich dafür einsetzen, dass aus der Waffenruhe ein echter und nachhaltiger Frieden wird, dabei ist eine echte Diplomatie das Gebot der Stunde.</p>
<p>Zweitens muss die Bundesregierung sicherstellen, dass die nun sinkenden Börsenpreise für Mineralöl auch bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommen. Es ist niemandem zu vermitteln, dass die Preise an der Zapfsäule quasi über Nacht steigen, wenn die Börsenpreise steigen, aber ein Rückgang der Ölpreise nur verzögert und nicht vollständig weitergegeben wird. Genau darum braucht es nun die Übergewinnsteuer."</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 10:17:46 +0200</pubDate>
                        <title>Merz&#039; blinde Gefolgschaft zu Trump muss enden</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/merz-blinde-gefolgschaft-zu-trump-muss-enden/</link>
                        <description>Nach den gestrigen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bleibt es bei einer brandgefährlichen Außenpolitik und einem lauten Schweigen der Merz-Regierung. Die Partei Die Linke fordert klare Kante gegen Trump statt einer zahnlosen Gefolgschaft. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>»Diese Waffenruhe kann nur ein kurzes Aufatmen sein, denn der Krieg muss ein für alle Mal enden. Die brandgefährliche Politik von Donald Trump wird sich mit dem Iran-Deal nicht ändern. Wer gestern noch ankündigt, ganze Infrastrukturen und Städte zu zerstören, droht mit nichts anderem als Terror. So redet jemand, der bereit ist, die Weltordnung in Schutt und Asche zu legen.</p>
<p>Das Schweigen der europäischen Staatschefs, allen voran Friedrich Merz, ist einfach nur beschämend. Der einzige europäische Regierungschef, der derzeit einigermaßen Haltung beweist, ist Sánchez in Spanien. Alle anderen ducken sich mehr oder weniger feige weg. Europäische Souveränität bedeutet, klare Kante gegen die Trump-Drohungen zu zeigen. Statt sich wegzuducken, braucht es jetzt eine gemeinsame europäische Antwort, die auf Diplomatie und Völkerrecht setzt.</p>
<p>Und auch in Deutschland muss endlich Schluss sein mit der blinden Gefolgschaft gegenüber den USA. Wenn von deutschem Boden aus Kriege unterstützt werden, macht uns das mitverantwortlich. Das Handeln von Trump muss Konsequenzen haben: Die US-Airbase Ramstein muss geschlossen werden.</p>
<p>Ich erwarte von Friedrich Merz, dass er sehr schnell sein zukünftiges Verhältnis zu den USA gegenüber Deutschland erklärt. Wir haben ein Recht, zu erfahren, ob Deutschland weiterhin Anhängsel einer freidrehenden US-Politik sein möchte. Bleibt die Illusion einer Partnerschaft bestehen, drohen wir, in Kriege verwickelt und selbst erpresst zu werden.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Wir stehen an der Seite der Menschen im Iran, die für Freiheit kämpfen, und wir verurteilen das autoritäre Regime der Mullahs genauso klar. Wer für Frieden ist, muss beides sagen können: Nein zum Krieg und nein zur Unterdrückung.«</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 12:01:18 +0200</pubDate>
                        <title>Auf die Straße für den Frieden! Die Linke unterstützt die Ostermärsche 2026</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/auf-die-strasse-fuer-den-frieden/</link>
                        <description>Die Partei Die Linke unterstützt die dezentralen Ostermärsche 2026 unter dem Motto &quot;Kriege verweigern - Frieden schaffen&quot; und ruft zur Teilnahme auf. Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der Partei Die Linke, Janis Ehling:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Linke ruft zur Teilnahme an den dezentralen Ostermärschen in Deutschland auf. Im gesamten Bundesgebiet finden vom 02. bis 06. April 2026 Demonstrationen, Kundgebungen, Fahrradtouren und Friedensfeste statt. Je mehr wir werden, desto sichtbarer sind die Proteste! Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, dass wir ein Zeichen setzen gegen das Töten, gegen die Verrohung und den Rüstungswahn. Die Kriege mögen weit weg sein, doch die Folgen spüren wir auch hier. In einer vernetzten Welt gibt es keine Kriege mehr, die uns nicht betreffen. Wenn in der Ukraine oder im Iran Menschen sterben, dann sterben dort auch die Geschwister, Großeltern und Kinder unserer Nachbarn.</p>
<p>Wir gehen in den Ostertagen auch gegen gierige Rüstungskonzerne auf die Straße, die mit ihren Waffen Kriege anheizen und das massenhafte Töten erst möglich machen. Wir demonstrieren gegen Konzerne, die den Krieg nutzen, um ihre Profite zu steigern und unser Leben teurer zu machen. Krieg tötet nicht nur, sondern macht uns auch alle ärmer. Dabei führen uns die Kriege in der Ukraine, im Iran und in Gaza deutlich vor Augen, dass Krieg nicht die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist, sondern ihr scheitern. In der Ukraine tobt ein blutiger Stellungskrieg und im Iran ist selbst dem US-Präsidenten nicht klar, welches Ziel sein völkerrechtswidriger Angriff verfolgt. Gaza liegt in Trümmern, zehntausende Zivilisten sind tot und trotzdem ist die Hamas noch an der Macht. Kriege lösen keine Probleme, sie verschlimmern sie noch.</p>
<p>Wir stellen uns Kriegs- und Rüstungswahn entgegen! Die Linke setzt auf eine friedliche und demokratische Außenpolitik. Für uns ist die internationale Solidarität wichtiger als Profite. Für ein Europa des Friedens, dass überall für Gerechtigkeit und Demokratie eintritt."</p>
<p>Die Linke fordert:</p>
<p>- Die Waffen müssen schweigen: in der Ukraine ebenso wie im Iran, im Libanon und in Gaza. Wir brauchen ernsthafte Friedensverhandlungen und einen gerechten Frieden, der zukünftige Kriege verhindert.</p>
<p>- Abrüstung in Deutschland, Europa und der Welt! Je mehr Waffen ein Staat hortet, desto eher die Wahrscheinlichkeit, dass er sie irgendwann einsetzt. Deshalb sagen wir: Abrüstung jetzt. Wir brauchen eine europäische Friedensordnung, die dem Wettrüsten ein Ende setzt und allen Menschen Sicherheit garantiert.</p>
<p>- Friedenstüchtig statt kriegstüchtig: Wir sind gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und deutsche Rüstungsexporte. Es braucht Diplomatie und Verhandlungen für einen nachhaltigen Frieden.</p>
<p>- Die Schuldenbremse muss weg, aber nicht um hunderte Milliarden für Rüstung zu verschwenden, sondern um den sozialen Zusammenhalt, die öffentliche Infrastruktur und den Klimaschutz zu stärken.</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-87988</guid>
                        <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 11:40:59 +0200</pubDate>
                        <title>Spritpreisbremse wird Abzocke an den Zapfsäulen nicht beenden</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/spritpreisbremse-wird-abzocke-an-den-zapfsaeulen-nicht-beenden/</link>
                        <description>Die &quot;Spritpreisbremse&quot; der Bundesregierung wird den Menschen wenig bringen, weil sie die Übergewinne der Konzerne nicht antastet, kritisiert Ines Schwerdtner, die Vorsitzende der Partei Die Linke. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Es ist ein Skandal, dass ein Drittel aller in der EU gemachten Übergewinne auf Deutschland entfallen. So finanzieren die Bundesbürger die Extra-Profite der Konzerne. Dagegen wird das Spritpreispaket der Bundesregierung nichts ausrichten. Die entscheidende Frage ist nicht, wie oft am Tag Mineralölkonzerne ihre Preise erhöhen dürfen – sondern ob die Bundesregierung es zulässt, dass sie auf dem Rücken der Menschen dreiste Übergewinne erzielen, indem sie in der Krise ihre Margen ausweiten.</p>
<p>Die Bundesregierung muss sich endlich mit den Mineralölkonzernen anlegen: Wir brauchen dringend eine Übergewinnsteuer, damit die Abzocke an der Zapfsäule ein Ende hat. Sonst wandert das hart verdiente Geld der Menschen auch weiterhin in die Taschen der Konzern-Aktionäre. Zugleich müssen Union und SPD die Bürger spürbar entlasten – etwa durch ein Energiekrisengeld von 150 Euro und die Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets.“</p>]]></content:encoded>
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 11:51:24 +0200</pubDate>
                        <title>Wiedereinführung der Todesstrafe ist diskriminierend und rassistisch</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/wiedereinfuehrung-der-todesstrafe-ist-diskriminierend-und-rassistisch/</link>
                        <description>Angesichts des am Montag vom israelischen Parlament verabschiedeten Gesetzentwurfs, der die Todesstrafe für Straftaten einführt, die de facto wohl nur Palästinenser begehen können, sagt Jan van Aken, Co-Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Mich erschüttert das sehr. Ich habe richtig Angst um die Demokratie in Israel, um die Menschlichkeit. Selbst grausame Verbrechen wie die Tötung eines anderen Menschen rechtfertigen die Todesstrafe nicht und sind kein Grund dafür, selbst unmenschlich zu werden. Es ist ein Zeichen der extremen Verrohung der israelischen Politik, dass Rechtsextreme im Parlament Galgenstricke als Anstecknadeln tragen.</p>
<p>Wir sehen gerade in Israel, was ein andauernder und entgrenzter Krieg mit demokratischen Gesellschaften macht. Was die Region jetzt dringend braucht, ist ein Friedensprozess, keine Ausweitung von Militäroperationen und Kriegsverbrechen. Das ist lebensnotwendig für die betroffenen Zivilist*innen in der Region, sei es in Gaza, Libanon oder Iran. Es ist aber auch überlebenswichtig für die demokratische Gesellschaft Israels, die sich einstmals den Menschenrechten verpflichtet gefühlt hat.</p>
<p>Die Todesstrafe ist eine grausame und unmenschliche Strafe. Sie sollte in jedem Land abgeschafft werden. Das israelische Gesetz verstößt gegen die Vierte Genfer Konvention, die UN-Antifolterkonvention und widerspricht grundlegend dem Geist der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Dass das israelische Parlament in seiner Mehrheit nun beschlossen hat, die Todesstrafe für Straftaten wieder einzuführen, die de facto wohl nur Palästinenser begehen können, zeigt, dass dieses Gesetz diskriminierend und rassistisch ist.“</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 15:55:48 +0200</pubDate>
                        <title>Das Problem heißt Zwei-Klassen-Medizin!</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/das-problem-heisst-zwei-klassen-medizin/</link>
                        <description>Zu den heute vorgestellten Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit meint Janis Ehling, Bundesgeschäftsführer der Partei Die Linke:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit sind ein wildes Sammelsurium an Vorschlägen, die das eigentliche Problem ignorieren. Der Elefant im Raum ist die Zwei-Klassen-Medizin: Solange sich Menschen mit hohen Einkommen in die Privatversicherung flüchten können, wird unser System unterfinanziert bleiben. Deshalb muss Schluss sein mit den Privilegien für Besserverdiener!</p>
<p>Wir brauchen eine Versicherung für alle, in die alle mit dem gesamten Einkommen einzahlen. Die Beitragsbemessungsgrenze muss weg. Denn warum muss eine Krankenschwester Beiträge auf ihr ganzes Gehalt zahlen, aber der Klinikdirektor nicht? Das ist zutiefst ungerecht.</p>
<p>Das deutsche Gesundheitssystem bevorzugt die oberen 10 Prozent, obwohl fast 90 Prozent der Menschen gesetzlich versichert sind. Wir brauchen eine Gesundheitspolitik für die große Mehrheit. Nur eine Solidarische Gesundheitsversicherung ohne Schlupflöcher für Besserverdiener macht unser System gerecht und dauerhaft zukunftsfähig.“</p>]]></content:encoded>
                        
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