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            <title>DIE LINKE.</title>
            <link>https://www.die-linke.de/</link>
            <description>Presseerklärungen der LINKEN</description>
            <language>de-de</language>
            
                <copyright>DIE LINKE</copyright>
            
            <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 16:38:08 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Tue, 24 Oct 2023 16:38:08 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 17:02:13 +0200</pubDate>
                        <title>DB Cargo: Schrumpfkur auf Kosten von Beschäftigten und Klima</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/db-cargo-schrumpfkur-auf-kosten-von-beschaeftigten-und-klima/</link>
                        <description>Die Güterverkehrstochter der Deutschen Bahn DB Cargo schreibt seit Jahren rote Zahlen. Das bislang erfolglose Management versucht nun, den Konzern durch eine radikale Rotstiftpolitik auf dem Rücken der Beschäftigten profitabler zu machen. Auf dem Spiel stehen 1800 Arbeitsplätze – und die Zukunft des Güterverkehrs auf der Schiene in der Bundesrepublik. Dazu sagt Tupac Orellana, Mitglied im Vorstand der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>»Um kurzfristig schwarze Zahlen präsentieren zu können, lässt das DB Cargo-Management ihre schlechte Bilanz von den Beschäftigten ausbaden. Dabei ist offensichtlich, dass die Schrumpfkur im deutschen Güterverkehr lang- und mittelfristig zu erheblichen Problemen führen wird: 1800 Beschäftigte, darunter rund 600 Lokführerinnen und Lokführern, droht der Jobverlust oder die Auslagerung in ein Tochterunternehmen mit schlechteren Arbeitsbedingungen. Die Linke steht an der Seite der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft EVG.</p>
<p>Erst kürzlich hat Bundesverkehrsminister Volker Wissing angekündigt, 12,5 Milliarden in die Schieneninfrastruktur zu investieren. Zeitgleich die Kapazitäten des Güterverkehrs auf der Schiene bei der DB Cargo herunterzufahren, ist gerade selbstmörderisch, sowohl für den Konzern als auch für die deutsche Klimapolitik. Durch LKWs noch verstopftere Autobahnen werden die ersten Signale des zusammengestrichenen Schienengüterverkehrs sein. Dabei wäre das Gegenteil notwendig: Eine Ausweitung des Güterverkehrs auf der Schiene. Es braucht eine gemeinsame europäische Strategie für klimafreundlichen Gütertransport auf der Schiene, von Lissabon bis Helsinki. In einer solchen gesamteuropäischen Strategie könnten die immer weiter unter Druck geratenden nationalen Gütertransportunternehmen zukunftsfit gemacht werden.«</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 14:26:07 +0200</pubDate>
                        <title>Wir brauchen eine Untergrenze für Kinderbetten in Krankenhäusern!</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/wir-brauchen-eine-untergrenze-fuer-kinderbetten-in-krankenhaeusern/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Deutschlands Krankenhäusern gibt es immer weniger Betten für Kinder. Das sind alarmierende Zahlen, denn die großen Infektionswellen werden in den nächsten Wochen über uns hinwegrollen. Schon im vergangenen Winter waren in vielen Kliniken keine Kinderbetten mehr frei. Schwerkranke Kinder mussten in weit entfernte Krankenhäuser transportiert werden, weil es vor Ort keine Kapazitäten mehr gab.<br> Immer wieder schlagen besorgte Ärzte Alarm, doch die Politik hat darauf nicht reagiert. Neben fehlenden Betten ist es auch der Personalmangel, der den Kliniken zu schaffen macht. Wo es noch freie Betten gibt, fehlt oftmals das Personal.<br> Der Bundesgesundheitsminister muss endlich handeln. Zumal auch viele Kindermedikamente derzeit Mangelware sind. Wir brauchen jetzt einen grundlegende Systemwechsel bei den Krankenhäusern. Profitgier und Privatisierungen haben unser einstmals gutes Gesundheitssystem ruiniert. Lauterbach muss die Notbremse ziehen. Wir brauchen eine feste und kalkulierbare Zahl an Kinderbetten bundesweit. Eine Untergrenze an Betten, die nicht unterschritten werden darf. Dazu sollten wir uns am Wert von 2012 orientieren, als es bundesweit noch fast 27 000 Betten in Kinderstationen gab. Insofern muss die Mindestanzahl bei 27 000 Betten liegen.<br> Das geht nur, wenn die Krankenhäuser zusammenarbeiten. Wir brauchen ein bundesweites Meldesystem, dass den Aufwuchs der Bettenanzahl überwacht und Alarm schlägt, wenn die Mindestanzahl an Betten unterschritten wird. Die Kliniken gehören in öffentliche Hand und müssen vom Renditedruck befreit werden. Nur so lässt sich sicherstellen, dass Kinderstationen nicht aus Kostengründen geschlossen werden.</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Tue, 17 Oct 2023 11:18:16 +0200</pubDate>
                        <title>Polen: Soziale Garantie als langfristiger Sieg gegen Nationalismus</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/polen-soziale-garantie-als-langfristiger-sieg-gegen-nationalismus/</link>
                        <description>Polen hat gewählt: Die regierende PiS-Partei hat die Mehrheit verloren. Die Opposition könnte Mehrheiten zum Regieren bilden. Das Ergebnis ist eine Niederlage für den autoritären Nationalismus, erklären die Vorsitzenden der Internationalen Kommission, der Partei DIE LINKE Kathrin Vogler und Wulf Gallert:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Parlamentswahlen in Polen am 15. Oktober sind ein ermutigendes Zeichen im europaweiten Kampf gegen Nationalismus, Rassismus und Autoritarismus. Die noch regierende PiS hat mit der Angst vor Migranten, antideutscher Stimmungsmache und der Ablehnung der EU versucht, ihre Herrschaft zu zementieren. Feindbilder waren alle, die nicht in ein erzkonservatives katholisches Weltbild passten, unter anderem Menschen, die für Frauenrechte oder sexuelle Selbstbestimmung kämpften. Entsprechende Volksbegehren hatte die PiS mit den Wahlen verknüpft. Auch diese sind an mangelnder Beteiligung gescheitert, weil die Opposition hier zum Boykott aufgerufen hat.&nbsp;</p>
<p>Die PiS hat in den vergangenen 9 Jahren die demokratische Gewaltenteilung in Polen unterwandert, staatliche Medien strikt auf den eigenen Propagandakurs eingeschworen und versucht, das gesamte gesellschaftliche Leben auf ihren konservativen nationalistischen Kurs auszurichten. Trotzdem hat sich eine Mehrheit der Menschen in unserem Nachbarland bei der höchsten Wahlbeteiligung nach dem Zusammenbruch des Staatssozialismus gegen diese Partei gestellt.&nbsp;</p>
<p><strong>DIE LINKE gratuliert insbesondere dem Wahlbündnis von Nowa Lewica und Razem zu diesem Erfolg.&nbsp;</strong></p>
<p>Noch ist offen, ob die nationalistisch konservative PiS ihre Wahlniederlage anerkennt oder einen demokratischen Regierungswechsel hinauszuzögern oder zu verhindern versucht. Aber auch nach einem erfolgreichen Regierungswechsel ist es wichtig, nicht die alten Fehler zu wiederholen. Vornehmlich die Regierung unter Donald Tusk hat 2007 – 2014 durch ihre Politik des massiven Sozialabbaus erst den Aufstieg der PiS ermöglicht. Werden diese Fehler wiederholt, wird es wie in Italien wieder zu einem Aufstieg der jetzt abgewirtschafteten Nationalisten kommen, mit all den Konsequenzen für die Menschen in unserem Nachbarland und für Europa insgesamt.</p>
<p>Auch die EU, vorwiegend die Kommission und der Ministerrat, dürfen ihre alten Fehler nicht wiederholen. Sie haben im Zuge des Beitritts Polens zur EU maßgeblich eine neoliberale Entwicklung diktiert, die zu einer tiefen sozialen Spaltung im Land geführt hat.&nbsp;</p>
<p>Die massive Wohnungsnot in den großen Städten, der geringe gewerkschaftliche Organisationsgrad, die hohe Inflation insbesondere bei Lebensmitteln und die große Abhängigkeit von fossilen Energieträgern in unserem Nachbarland bilden sozialen Sprengstoff, der den Erfolg vom 15. Oktober schnell wieder zunichtemachen kann. Der nach wie vor hohe Anteil von nationalkonservativen Stammwählern der PiS im ländlichen Raum und den südöstlichen Regionen des Landes resultiert auch aus einer sozialen Mindestsicherung durch die jetzige Regierung. Dies wurde von der Vorgängerregierung unter Donald Tusk sträflich vernachlässigt.&nbsp;</p>
<p>Dieser Zusammenhang zwischen sozialer Polarisierung durch neoliberale Politik und dem Aufstieg von nationalistischen und rechtsextremen Kräften existiert nicht nur in Polen, er ist ein gesamteuropäisches, ja globales Problem. Ein Sieg der Demokratie gegen Autoritarismus und Nationalismus wird es ohne soziale Garantie nicht geben.&nbsp;</p>
<p>Wir wünschen den Menschen in unserem östlichen Nachbarland einen erfolgreichen Weg in eine gemeinsame europäische Zukunft der Demokratie, sozialen Gerechtigkeit, Weltoffenheit und Rechtsstaatlichkeit!</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 13:15:42 +0200</pubDate>
                        <title>Deutschland duckt sich bei Glyphosatverbot weg</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/deutschland-duckt-sich-bei-glyphosatverbot-weg/</link>
                        <description>Bei der heutigen Abstimmung zur Widerzulassung für das Pestizid Glyphosat hat sich Deutschland nur enthalten – entgegen der Festlegung im Koalitionsvertrag auf Zulassung von Pflanzenschutzmitteln nach wissenschaftlichen Erkenntnissen. Dabei ist schon lange bekannt, dass Glyphosat einen erheblichen Anteil am Artensterben und damit auch der Vernichtung unserer Lebensgrundlagen beiträgt. Eine Enthaltung lässt sich auch unabhängig vom Koalitionsvertrag nicht mit dem Artikel 20a GG, welcher den Schutz der Lebensgrundlagen Verfassungsrang einräumt, in Einklang bringen. Zwar hat eine Wiederzulassung heute keine Mehrheit bekommen – eindeutig vom Tisch ist sie damit jedoch nicht. Der Berufungs- und Beschwerdeausschuss wird kurzfristig darüber befinden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Didem Aydurmuş, Mitglied im Vorstand der Partei DIE LINKE, erklärt:<br> „Eine deutliche Positionierung der Bundesrepublik gegen die Widerzulassung ist nötig! Mit Nichten ist ein Glyphosatverbot die Lösung gegen die Zerstörung unserer Ökosysteme, allerdings sind die Aussichten düster, wenn nicht mal das absolute Minimum als zustimmungsfähig betrachtet wird. Eine Ampel, die dauerhaft auf Gelb zu stehen scheint, löst zwangsläufig Ärger in der Bevölkerung aus.<br> Die Mitgliedsstaaten dürfen jetzt nicht einknicken und müssen sich eindeutig für ein Ende von Glyphosat aussprechen."</p>
<p>Die Fakten liegen auf dem Tisch: Täglich sterben je nach Schätzung zwischen 100-200 Arten weltweit aus. Die Wissenschaft spricht dabei ganz selbstverständlich vom sechsten Massenaussterben. Neben dem Klimawandel wird der Verlust der Biodiversität als zweite große Gefahr für die Menschheit betrachtet. Erst wenn die letzten Insekten vergiftet, der letzte Vogel verstummt, werden sie merken, dass man ‚Geld nicht essen kann‘.</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 09:15:46 +0200</pubDate>
                        <title>49-Euro-Ticket: Wissing sabotiert Verkehrswende</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/49-euro-ticket-wissing-sabotiert-verkehrswende/</link>
                        <description>Zum drohenden Auslaufen des 49-Euro-Tickets sagt Lorenz Gösta Beutin, stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Deutschland gibt jährlich rund 65 Milliarden für fossile Subventionen, also für die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen, aus. Wenn Verkehrsminister Wissing den Kommunen jetzt nicht die zusätzliche eine Milliarde Euro für das 49-Euro-Ticket geben will, ist das kein Unvermögen, sondern politische Sabotage. Der Verkehrsminister will keine Verkehrswende. Das zeigt auch seine Weigerung, die notwendigen klimapolitischen Maßnahmen zu ergreifen. Sogar ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen, eine Maßnahme, die eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung hat und von heute auf morgen umgesetzt werden könnte, verweigert er."</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Thu, 12 Oct 2023 10:35:35 +0200</pubDate>
                        <title>Scholz muss Gas-Deal mit Hamas-Unterstützer Katar aufkündigen</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/scholz-muss-gas-deal-mit-hamas-unterstuetzer-katar-aufkuendigen/</link>
                        <description>Katar gilt als Unterstützer der Terrorgruppe Hamas. Der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Martin Schirdewan fordert Scholz auf, den Gas-Deal mit Katar zu beenden:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Laut ihrem eigenen Entschließungsantrag fordern die Parteien der Ampel-Koalition gemeinsam mit der Union im Bundestag, nach den Terror-Angriffen auf Israel nun ›allen Staaten entschlossen entgegenzutreten, die Terrororganisationen wie die Hamas finanziell, materiell oder ideell unterstützen‹. Dieses Ansinnen unterstütze ich ausdrücklich. Mir ist aber völlig schleierhaft, wie die Bundesregierung erwarten kann, dass jemand ihre Beschlüsse ernst nimmt, wenn sie zeitgleich einen der größten Unterstützer der Hamas, das Emirat Katar, weiter als ihren Geschäftspartner hofiert.&nbsp;<br> &nbsp;<br> Wirtschaftsminister Habeck hat letztes Jahr einen riesigen Gas-Deal zwischen dem diktatorisch regierten Katar und der Bundesrepublik eingefädelt. Demnach sollen ab 2026 und mit 15 Jahren Laufzeit pro Jahr zwei Millionen Tonnen Flüssiggas nach Deutschland gehen. Das ist nicht nur klima- und energiepolitisch unsinnig, damit finanziert die Bundesregierung auch den Terror der Hamas. Denn die antisemitische Terrororganisation, die erklärtermaßen die Vernichtung Israels anstrebt, wird auf allen Ebenen maßgeblich von Katar unterstützt. Das Emirat ist neben dem Iran seit vielen Jahren der zentrale Verbündete der Hamas.<br> &nbsp;<br> Die Auslandsführung der Hamas sitzt in Katar. Diese feierte, wie auf im Internet kursierenden Videos zu sehen ist, in der katarischen Hauptstadt Doha den Terrorüberfall auf Israel. Der Hamas-Chef hält Reden im katarischen Staatsfernsehen. Katar ist zudem wichtigster Geldgeber für die Hamas und hält deren Herrschaft im Gazastreifen seit Jahren de facto am Leben. Seit 2014 wurden ihr mehrere Milliarden Dollar nach Gaza überwiesen –&nbsp;&nbsp;u.a. für Gehälter.<br> &nbsp;<br> Das zeigt: Der Gas-Deal mit Katar ist nicht nur ein Sargnagel für die deutschen Klimaziele. Er zeigt das völlige Scheitern einer vermeintlich werteorientierten Außenpolitik der Ampel. Offenbar zählen Werte und sogar die Sicherheit der Demokratie im Zweifel nichts, wenn es um Geschäft und Konzernprofite geht. Statt nach den entsetzlichen Angriffen auf Israel nun ausgerechnet humanitäre Hilfsorganisationen und die demokratische Zivilgesellschaft in den Fokus zu nehmen, sollte die Bundesregierung endlich ihren Deal mit einem der größten staatlichen Terrorfinanziers im Nahen Osten aufkündigen.<br> &nbsp;<br> Ich erwarte, dass Olaf Scholz mit dem Emir von Katar, bei dessen Staatsbesuch am Donnerstag im Kanzleramt, Klartext redet und ihm ein Ultimatum stellt: Entweder Katar stellt seine Unterstützung der Hamas und ähnlicher Gruppierungen umgehend ein oder der Vertrag platzt. Alles andere wäre erbärmliche Leisetreterei. Dann sollte sich die Bundesregierung aber auch ihre Betroffenheitsbekundungen sparen.</p>
<p>Die Gaslieferungen ab 2026 sind wirkungslos, für die aktuelle Energiekrise, schaffen aber langfristige Energieabhängigkeit bis 2041, mit einem Land, das Menschenrechte mit Füßen tritt, blutigen Krieg im Jemen führt und den Hamas-Terror finanziert. Mit dem Aufwand, mit dem die Bundesregierung gerade fossile Infrastruktur ausbaut, verbaut sie sich selbst und nachfolgenden Regierungen jede Chance, die Klimakrise noch rechtzeitig zu stoppen.</p>
<p>Der Klima-Expertenrat hat der Bundesregierung bescheinigt, dass sie die Anstrengungen beim Klimaschutz verdoppeln müsste, würde sie die eigenen Klimaziele einhalten wollen. Dafür braucht es eine öffentliche Investitionsoffensive für erneuerbare Energien und einen sozialen Energiepreisdeckel. Dann steigen die Energiekosten nicht und wir machen uns nicht weiter abhängig von fossilen Diktaturen. Leider tut diese Bundesregierung das Gegenteil.</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Thu, 12 Oct 2023 09:55:55 +0200</pubDate>
                        <title>Insolvente Krankenhäuser: Lauterbachs zynisches Kalkül</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/insolvente-krankenhaeuser-lautberbachs-zynisches-kalkuel/</link>
                        <description>Angesichts der Insolvenzwelle bei Krankenhäusern meint Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Insolvenzwelle bei den Krankenhäusern gehört offenbar zum Kalkül des Bundesgesundheitsministers. Schließlich drohte Lauterbach schon Anfang Juni, dass ein Viertel der Krankenhäuser nicht überleben werde, wenn es keine Unterstützung für seine Krankenhausreformen gibt. Jetzt schaut der Minister tatenlos zu, wie immer mehr Krankenhäuser in die Pleite rutschen.<br> Offenbar hofft Lauterbach, dass so der Widerstand gegen seine Krankenhausreformen nachlässt. Länder und Kommunen wehren sich zu Recht gegen die Pläne, weil sie einen Kahlschlag auf dem flachen Land befürchten. Tatsächlich würden so viele kleine Krankenhäuser wichtige Kompetenzen verlieren und zu reinen Ambulatorien werden. Operationen und spezielle Therapien soll es dann nur noch in den großen Zentren geben. Das ist lebensgefährlich, denn oft entscheiden Minuten über Leben und Tod. Je weiter der Weg ins nächste Krankenhaus, desto geringer die Überlebenschancen. Und es verschärft den Fachkräftemangel, wenn Beschäftigten zugemutet wird, dass sie immer längere Arbeitswege zurücklegen müssen.<br> Lauterbachs Reform führt in die falsche Richtung: Die Menschen müssen im Mittelpunkt der Planungen stehen. Wir können den Krankenhäusern nur helfen, wenn wir sie vom wirtschaftlichen Druck befreien. Wir müssen weg von der Profitorientierung im Gesundheitssystem. Solange private Konzerne mitmischen, die nur ihre Profite im Blick haben, werden die Probleme bleiben. Krankenhäuser gehören in öffentliche Hand! Es muss zudem klar sein, dass die Menschen auf dem Land die bestmögliche Versorgung erhalten.</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Thu, 12 Oct 2023 09:10:05 +0200</pubDate>
                        <title>Geflüchtete nicht wie Strafgefangene behandeln</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/gefluechtete-nicht-wie-strafgefangene-behandeln/</link>
                        <description>Zu der Forderung der Länder nach Arbeitspflicht und Sachleistungen für Geflüchtete sagt Katina Schubert, stellvertretende Parteivorsitzende:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn die Länder sich schon für eine Forderung zusammenschließen, dann sollten sie doch vom Bund mal was Sinnvolles fordern. Wir brauchen dringend Investitionen in die soziale Infrastruktur, in Kitas, Schulen, Wohnraum, Krankenhäuser. Damit könnten viele Herausforderungen besser bewältigt werden, nicht nur die der Unterbringung Geflüchteter.</p>
<p>Stattdessen beteiligt man sich an den dummen und populistischen Angriffen auf die Rechte Geflüchteter. Niemand steigt wegen ein paar Euro Sozialhilfe in ein schwankendes überfülltes Schlauchboot und überquert unter Lebensgefahr das Meer. Das tut man nur mit dem Mut der Verzweiflung aus der Not heraus. Diesen Menschen das Leben schwer zu machen, statt sie angemessen aufzunehmen, ist menschenverachtender Populismus auf dem Rücken der Schwächsten.</p>
<p>Geflüchtete sollen praktisch behandelt werden wie Strafgefangene. Asylsuchende sollen in Lagern an den EU-Außengrenzen interniert werden und dürfen sich auf Grund der Residenzpflicht bereits heute nicht frei bewegen. Man will sie beim Einkauf bevormunden und sie zu Pflichtarbeit heranziehen. Um so behandelt zu werden, muss man als Deutscher schwere Straftaten begangen haben. Menschen auf der Flucht haben aber nichts anderes getan, als das eigene Leben zu retten.</p>
<p>Die Bundesregierung sollte in den Bau bezahlbarer Wohnungen investieren und Asylsuchenden die Aufnahme ordentlicher Arbeit erlauben, statt sie mit teuren Chipkarten zu gängeln und sie als billige Arbeitskräfte zu missbrauchen. Wir haben heute 3 Millionen Sozialwohnungen weniger als 1980. Das ist der Hauptgrund für die Wohnungsnot, nicht ein paar hunderttausend Geflüchtete.“</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Sat, 07 Oct 2023 09:51:38 +0200</pubDate>
                        <title>NATO Mitglied Türkei begeht Kriegsverbrechen und alle schauen zu</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/nato-mitglied-tuerkei-begeht-kriegsverbrechen-und-alle-schauen-zu/</link>
                        <description>Zu den aktuellen Angriffen der türkischen Armee in der Region Rojava sagt Didem Aydurmuş, Mitglied im Vorstand der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Erdoğan begeht erneut Kriegsverbrechen und die deutsche Regierung lässt ihn gewähren. Obwohl alle wissen, dass die Türkei sich dem Völkerrecht nicht verpflichtet fühlt, wird Erdoğan immer wieder hofiert. Das bestätigt ihn in seinem grausamen Handeln. Die Bilder aus Rojava, einer Region im syrischen Grenzgebiet, sind erschreckend.</p>
<p>Im Gegensatz zu ISIS verfügt die Türkei über eine gut ausgestattete Luftwaffe. Die Menschen vor Ort haben keine Chance. Genau wie Terroristen befiehlt Erdoğan Angriffe auf eine wehrlose Bevölkerung.</p>
<p>Die Bundesregierung muss dringend einschreiten und Druck auf Erdoğan ausüben. Sie darf nicht weiter zusehen wie Menschen getötet und kritische Infrastruktur zerstört werden."</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Fri, 06 Oct 2023 11:47:09 +0200</pubDate>
                        <title>Mio Kinder &amp; Jugendliche fliehen vor Klimafolgen: Klimaschutz ist soziale Frage</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/mio-kinder-jugendliche-auf-flucht-vor-klimafolgen-klimaschutz-ist-soziale-frage/</link>
                        <description>Zu der Nachricht, dass nach Angaben der UN 43,1 Millionen Kinder und Jugendliche in Folge der Klimakatastrophe in den Jahren 2016 bis 2021 fliehen mussten, sagt Lorenz Gösta Beutin, Stellv. Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Klimaschutz ist eine soziale Frage, und zwar global. Die Ärmsten und Schutzbedürftigsten leiden am stärksten darunter, dass die reichsten Industriestaaten weiterhin nahezu ungebremst die Lebensgrundlagen der Menschheit verfeuern. Die Linke fordert, Klimaflucht als Asylgrund anzuerkennen und den Menschen, die fliehen müssen, das Recht auf eine neue Heimat zu garantieren.</p>
<p>Die aktuellen Berichte zeigen: Nicht nur Deutschland ist weit davon entfernt, seine Klimaziele einzuhalten. Die Industriestaaten müssen endlich ihre Versprechen für Klimaschutz und finanzielle Entschädigung bei Klimaschäden einlösen. Wir steuern auf eine Welt weit über 2 Grad Celsius Erderhitzung hin, das haben die Klimakatastrophen in diesem Jahr uns noch einmal drastisch vor Augen geführt. Was das heißt, zeigt die Zahl der Minderjährigen, die vor den Folgen des Klimawandels fliehen, noch einmal dramatisch.“</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Wed, 04 Oct 2023 17:31:57 +0200</pubDate>
                        <title> Lehrkräfte endlich entlasten!</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/lehrkraefte-endlich-entlasten-1/</link>
                        <description>Zum Internationalen Welttag der Lehrerin und des Lehrers am 5. Oktober erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Statt warmer Worte brauchen die Lehrkräfte endlich eine spürbare Entlastung. Viele halten die zunehmende Belastung im Beruf nicht mehr aus und gehen in Teilzeit oder suchen sich einen anderen Job. Das zeigen auch die Zahlen: Weniger als 60 Prozent der Lehrkräfte arbeiten noch in Vollzeit. Statt das Problem anzugehen und die Lehrkräfte zu entlasten, schränken Länder wie Bayern die Teilzeit stark ein und wollen gleichzeitig die Anzahl der Unterrichtsstunden pro Lehrkraft erhöhen. Damit erreicht man aber das Gegenteil: Wer nicht mehr kann, der meldet sich dauerhaft krank und scheidet ganz aus dem Beruf aus. Durch diese Maßnahmen verschärfen die Länder die Personalnot.<br> Was wir stattdessen brauchen, ist eine spürbare Entlastung der Lehrkräfte. Dazu braucht es ein ganzes Bündel an Maßnahmen. So müssen die Länder endlich eine Ausbildungsoffensive starten und die Zahl der Studienplätze deutlich erhöhen. Grundlage dafür ist eine ehrliche Personalplanung, die den tatsächlichen Bedarf abbildet. Zudem sollte es nicht mehr möglich sein, dass reiche Länder den ärmeren Ländern die Lehrkräfte durch gezielte Abwerbung ausspannen. Das sabotiert die Personalplanung und schafft neue Ungerechtigkeiten.<br> Für Quereinsteiger muss der Berufswechsel einfacher werden. Dafür brauchen wir standardisierte Einstellungs- und Qualifikationsverfahren.<br> Zudem müssen die Klassen kleiner werden, vor allem an Brennpunktschulen mit einem erhöhten Förderbedarf. Hier müssen mittelfristig feste Obergrenzen eingeführt werden.<br> Lehrkräfte sollten zudem entlastet werden, indem man ihnen flächendeckend Schulsozialarbeiter*innen und Schulpsycholog*innen zur Seite stellt. Sie wären so eine wirksame Entlastung für die Lehrkräfte. Sie könnten auch als Lotsen durchs deutsche Schulsystem agieren, denn gerade bei kürzlich eingewanderten Familien fehlt oft das notwendige Wissen über das deutsche Bildungswesen. Der Einsatz dieser zusätzlichen pädagogischen Fachkräfte muss gesetzlich geregelt und verpflichtend sein. Keine Schule mehr ohne Sozialarbeiter*innen und Psycholog*innen!"</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Fri, 29 Sep 2023 15:46:40 +0200</pubDate>
                        <title>Nancy Faeser steht auf der Seite gegen das Asylrecht</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/nancy-faeser-steht-auf-der-seite-gegen-das-asylrecht/</link>
                        <description>Deutschland stimmt Asyl-Krisenverordnung der EU zu. Innenministerin Nancy Faeser (SPD) spricht von einem „hervorragend ausgehandelten Kompromiss“ bei der EU-Asylreform. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>»Die Krisenverordnung ist ein weiterer Anschlag auf das Asylrecht. Die Bundesinnenministerin Faeser hat sich entschieden, auf welcher Seite sie steht. Die dramatischen Folgen der Verordnung tragen die Menschen, die vor Krieg und Folter fliehen. Das ist eine Tragödie.&nbsp;</p>
<p>Die Ampel beweist einmal mehr, dass sie eine Regierung der Herzlosigkeit ist, wenn sie zustimmt, dass Familien an den Außengrenzen inhaftiert werden.</p>
<p>Die Umsetzung rechter Forderungen ermutigt Rechtsextremisten und schafft einen fruchtbaren Boden für rassistische Gewalttaten. In den letzten Tagen und Wochen gab es zahlreiche besorgte Stimmen aus der Zivilgesellschaft und Warnungen von Menschenrechtsorganisationen. Diese wurden offenbar von der Innenministerin in keiner Weise gehört.«</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Tue, 26 Sep 2023 17:44:01 +0200</pubDate>
                        <title>Ampel bereits zur Halbzeit am Ende</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/ampel-bereits-zur-halbzeit-am-ende/</link>
                        <description>Zur Halbzeit in Berlin und es zeichnet sich ein deutlicher Sieg der FDP ab. Die Neoliberalen dominierten die erste Hälfte der Legislatur und diktierten das Spielgeschehen, sagt Martin Schirdewan.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Halbzeit in Berlin und es zeichnet sich ein deutlicher Sieg der FDP ab. Die Neoliberalen dominierten die erste Hälfte der Legislatur und diktierten&nbsp;das Spielgeschehen. Anders ist nicht erklären, warum das Dreierbündnis praktisch nur noch neoliberale Politik umsetzt. Sie kürzt bei den Sozialausgaben und verteilt im Gegenzug Steuergeschenke an Konzerne. Die Kindergrundsicherung ist auf Druck der FDP so geschrumpft worden, dass sie kein Kind aus dem sozialen Abseits holen wird. Gleichzeitig drückt FDP-Chef Lindner sein Wachstumschancengesetz zugunsten der Unternehmen durch. Der Kanzler scheint heimlich das Team gewechselt zu haben. Er trägt die Politik der FDP geräuschlos mit und grätscht den eigenen Genossen in die Parade.&nbsp;<br> Dieser ideologische Trikottausch ist gefährlich, nicht nur für die SPD, sondern für die ganze Republik. Die Politik der FDP erhöht tatsächlich die Wachstumschancen, aber nicht für die Wirtschaft, sondern für die AfD. Wer in einer schweren Wirtschaftskrise lieber sparen will, anstatt in die Zukunft zu investieren und die sozialen Sicherungssysteme zu stärken, der betreibt das Geschäft der AfD. Wer angesichts steigender Flüchtlingszahlen auch noch die Zuschüsse an die Länder für Flüchtlingskosten drastisch kürzen will, der sabotiert die Integration von Geflüchteten.&nbsp;<br> Die Ampel ist zur Halbzeit bereits am Ende. Ich sehe kein fortschrittliches Projekt mehr, das diese Koalition noch durchbringen könnte. Die Koalitionäre sollten uns die zweite Hälfte ersparen. Lieber Spielabbruch als noch so eine Halbzeit!&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Fri, 22 Sep 2023 14:03:09 +0200</pubDate>
                        <title>Arzneimittelproduktion in öffentliche Hand</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/arzneimittelproduktion-in-oeffentliche-hand/</link>
                        <description>Anlässlich der Aussage Lauterbachs, keine »Hamsterkäufe» von Kinder-Medikamenten zu tätigen, erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Äußerung Lauterbachs, die Menschen sollten nicht unnötig Medikamente horten, ist völlig daneben. Wieder einmal wird das Missmanagement der Pharmakonzerne auf die Menschen abgewälzt. Statt die Pharmariesen anzugreifen, schiebt Lauterbach die Verantwortung auf Familien und Kinder ab, die sich um notwendige Medikamente sorgen.</p>
<p>Statt die Pharmaindustrie in die Pflicht zu nehmen und nach italienischem Vorbild zu bestimmen, was in welcher Menge produziert wird, schaut man weg und überlässt die Arzneimittelversorgung dem Markt und den Gewinnerzielungsinteressen der Konzerne. Die Aufgabe des Staates wäre es, eine Produktionsstrategie zu entwickeln und die Industrie in die Pflicht zu nehmen, wenn sie ihre Zusagen nicht einhält. Heute geschieht in dieser Richtung nichts, man lässt dieses Versagen zu. Selbstverpflichtungen laufen ins Leere. (Der Sicherstellungsauftrag der pharmazeutischen Unternehmen (§ 52b AMG) muss erweitert und durch behördliche Überwachung und Sanktionierung durchgesetzt werden.</p>
<p>Dreh- und Angelpunkt ist, dass die Herstellung von Arzneimitteln am Profit und nicht am Gemeinwohl orientiert ist. Hier ist mehr staatliche Verantwortung und Initiative gefragt. Mit einer Arzneimittelproduktion in öffentlicher Hand könnte die Arzneimittelversorgung verlässlich gesichert werden. Statt Pharmakonzernen Subventionen in den Rachen zu werfen, braucht es staatliche Produktionsstätten für die Grundversorgung mit unverzichtbaren Medikamenten.</p>
<p>Die Pharmakonzerne verkaufen Markenmedikamente zu überhöhten Preisen und erzielen auf Kosten der Versichertengemeinschaft hohe Gewinne. Jetzt soll ihnen noch mehr Geld in den Rachen geworfen werden, damit sie dringend benötigte Medikamente herstellen, an denen sie nicht genug verdienen. Weniger rentable, aber dringend benötigte Medikamente werden entweder gar nicht mehr oder nur unter oft unzumutbaren Bedingungen im Ausland hergestellt.</p>
<p>Die Produktion lebenswichtiger und unverzichtbarer Medikamente wie Antibiotika, Krebsmedikamente und Kinderarzneimittel sollte wieder angesiedelt werden. Allerdings müssen finanzielle Anreize zur Verlagerung von Produktionskapazitäten in die EU bzw. nach Deutschland mit klaren Auflagen für mehr Versorgungssicherheit flankiert werden.</p>
<p>Die Antibiotikaforschung muss stärker gefördert werden, ggf. auch durch Bundesmittel.</p>
<p>Die Versorgung mit sicheren und bedarfsgerechten Arzneimitteln darf nicht länger von den Profitinteressen der Pharmaindustrie oder den Kosteneinsparungen der Krankenkassen bestimmt werden. Ein wirksames Gesetz zur Verhinderung oder Begrenzung von Lieferengpässen bei Arzneimitteln sollte die Rechte und Bedürfnisse der Patienten in den Vordergrund stellen und schützen und nicht die Profite der Pharmaindustrie.</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Tue, 19 Sep 2023 15:51:42 +0200</pubDate>
                        <title>Weltkindertag: Armut kostet Zukunft</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/weltkindertag-armut-kostet-zukunft/</link>
                        <description>Anlässlich des Weltkindertags am 20. September fordert die Vorsitzende der LINKEN, Janine Wissler, von der Bundesregierung endlich wirksame Maßnahmen gegen die Kinderarmut in Deutschland.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der diesjährige Weltkindertag steht unter dem Motto "Jedes Kind braucht eine Zukunft!" Doch eine glückliche Zukunft hat nur, wer frei von Armut aufwächst. Nicht einmal im reichen Deutschland ist das gegeben, denn hier ist jedes fünftes Kind von Armut bedroht. Doch die Bundesregierung weigert sich, wirksame Maßnahmen gegen Kinderarmut zu ergreifen. Der Ampel sind keine Steuererhöhungen und die Schuldenbremse wichtiger als das Wohl der Kinder. So wurde die geplante Kindergrundsicherung von ursprünglich 12 auf 2,4 Milliarden geschrumpft. Viel zu wenig, um Kinderarmut wirksam bekämpfen zu können. Wer Kinderpolitik mit dem Rotstift betreibt, der hat kein Herz für Kinder.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Mon, 18 Sep 2023 16:06:28 +0200</pubDate>
                        <title>Cum Ex: Kein Kavaliersdelikt, sondern krimineller Steuerbetrug</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/cum-ex-kein-kavaliersdelikt-sondern-krimineller-steuerbetrug/</link>
                        <description>Zum heute beginnenden Cum-Ex-Prozessbeginn gegen den Warburg-Banker Christian Olearius meint Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Endlich kommt mit Christian Olearius einer der großen Fische vor Gericht. Der langjährige Chef des Bankhauses Warburg ist eine der Schlüsselfiguren des Cum-Ex-Skandals. Schließlich hat der Hamburger Banker mit seinen guten Kontakten zur Politik die Steuererklärungen seiner Bank unterzeichnet, durch die die Steuererstattungen ausgelöst wurden. Die Cum-Ex-Geschäfte waren knallharter Steuerbetrug - von Anfang an darauf angelegt, den Staat um Milliarden zu prellen. Dieser Betrug ist kein Kavaliersdelikt. Wer einen kleinen Dieb hart bestraft, der muss diebische Banker noch härter bestrafen. Schließlich richten diese viel größere Schäden an. Der Staat muss zeigen, dass er sich nicht ausnehmen lässt. Auch nicht von Bankern, die politisch gut vernetzt sind.<br> &nbsp;<br> Der Prozess gegen Olearius zeigt einmal mehr: Wir brauchen hier strenge Aufsichtsbehörden, die personell gut ausgestattet sind. Vor allem aber dürfen die Behörden keine Beißhemmungen haben.</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Sat, 16 Sep 2023 09:23:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bundesausschuss beschließt Vorschlagsliste zur Europawahl</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/bundesausschuss-beschliesst-vorschlagsliste-zur-europawahl/</link>
                        <description>Am Samstag hat der Bundesausschuss der Partei DIE LINKE den Vorschlag für die Liste zur Europawahl verabschiedet und dabei den Vorschlag der Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Janine Wissler und Martin Schirdewan, für das Spitzenteam zur Europawahl bestätigt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dazu sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:<br> „Ich freue mich sehr, dass der Bundesausschuss unseren Vorschlag für ein Spitzenteam so deutlich bestätigt hat. Das ist ein tolles Zeichen der Einigkeit und eine offene Einladung an alle, die mit uns gemeinsam die Gesellschaft verändern wollen. Ich freue mich sehr, dass wir neben den im Europaparlament erfahrenen Martin Schirdewan und Özlem Alev Demirel mit Carola Rackete und Gerhard Trabert zwei namhafte Linke von außerhalb der Partei gewinnen konnten. Die Linke ist die richtige Adresse für alle, die eine gerechtere EU wollen, die sich wünschen, dass soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Menschenrechte und Klimaschutz vorangebracht werden. Die Linke vertritt ein klares Profil für soziale Gerechtigkeit und Antifaschismus.“</p>
<p>Martin Schirdewan, Vorsitzender der Partei DIE LINKE, der Fraktion DIE LINKE im Europäischen Parlament und designierter Spitzenkandidat zur Europawahl, sagt:<br> „Die Linke ist Teil eines linken Pols der Hoffnung, der größer ist als die Partei selbst. Das zeigt der Vorschlag des Bundesauschusses. Wir rücken die soziale Frage in den Mittelpunkt. Wir wollen und können dazu die verschiedenen sozialen Kämpfe verbinden und damit die EU verändern. Dabei gilt: Die Voraussetzung fast aller wichtigen Projekte ist Umverteilung. Wer Europa will, muss es Reichen und Konzernen nehmen. Dafür braucht es eine Partei, die unbestechlich ist, die kein Problem damit hat, sich mit den Reichen und Konzernen und ihren Lobbyisten anzulegen. Die Linke ist die einzige Partei, die das bieten kann. Ich freue mich sehr über die starke Liste mit vielen tollen Kandidatinnen und Kandidaten, die die verschiedenen Themen der Partei engagiert und authentisch vertreten. Wir nehmen von diesem Ergebnis Rückenwind mit in den Parteitag im November und die Europawahl im kommenden Jahr.“</p>
<p><br> Die Wahlergebnisse im Einzelnen:</p><ol> 	<li>Martin Schirdewan mit 45 Stimmen, 72,58%</li> 	<li>Carola Rackete mit 44 Stimmen, 72,13%</li> 	<li>Özlem Alev Demirel-Böhlke mit 48 Stimmen, 77,42%</li> 	<li>Gerhard Trabert mit 55 Stimmen, 88,71%</li> 	<li>Daphne Weber mit 31 Stimmen, 53,44%</li> 	<li>Carsten Schatz mit 26 Stimmen, 44,82%</li> 	<li>Desiree Becker mit 28 Stimmen, 50,91%</li> 	<li>Alexander Kauz mit 28 Stimmen, 53,85%</li> 	<li>Lea Reisner mit 30 Stimmen, 57,69%</li> 	<li>Lucas Fiola mit 37 Stimmen, 69,8%</li> </ol>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 15:21:41 +0200</pubDate>
                        <title>Didem Aydurmus zu den Klimastreiks</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/didem-aydurmus-zu-den-klimastreiks/</link>
                        <description>Anlässlich der heutigen Klimaproteste sagt Didem Aydurmus, Klimaexpertin und Mitglied des Vorstandes der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Während Fridays for Future weiter friedlich demonstrieren, werden die Konsequenzen des Klimawandels immer sichtbarer. Jede Woche gibt es gleich mehrere Katastrophen. Und was macht die Ampel? Ihre Klimabilanz ist nicht nur enttäuschend, sondern übertrifft die schlimmsten Erwartungen der jungen Menschen auf der Straße.</p>
<p>Nebeneffekt dabei ist, dass die permanente Enttäuschung gegenüber der Politik die Politikverdrossenheit vorantreibt. Eine ganze Generation fühlt sich von der Politik nicht ernst genommen. So wirken die Slogans beim heutigen Klimastreik auch eher verzweifelt, genau wie die Stimmen vieler Wissenschaftlerinnen. Auch herrschte eine klare Entfremdung von den Grünen. Solange mehr Geld für Autobahnen als Schienen ausgegeben wird, bleibt auch ein Schienengipfel Politiktheater.</p>
<p>Bei aller Kritik an verschiedenen Aktionsformen, stellt sich natürlich die Frage, wie Bürgerinnen und Bürger überhaupt die Chance haben sich gegen Lobbyinteressen durchzusetzen. So langsam wird vielen Klimastreikenden klar, dass es im Kapitalismus keine nachhaltige Politik geben kann.“</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Thu, 14 Sep 2023 16:57:19 +0200</pubDate>
                        <title>Steuersenkungen: FDP präsentiert unseriöse Finanzpolitik</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/steuersenkungen-fdp-praesentiert-unserioese-finanzpolitik/</link>
                        <description>Die FDP präsentiert unseriöse Finanzpolitik. Wer Steuerentlastungen für mittlere Einkommen will, muss sagen, wie man die Ausfälle kompensieren will. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zu der Forderung von Generalsekretär Bijan Djir-Sarai nach Steuersenkungen sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:</p>
<p>„Die FDP präsentiert unseriöse Finanzpolitik. Wer Steuerentlastungen für mittlere Einkommen will, muss sagen, wie man die Ausfälle kompensieren will. Die Linke hat konkrete Vorschläge und ein durchgerechnetes Steuerkonzept: höhere Steuern für Spitzenverdienende, Übergewinne abschöpfen, Vermögen stärker besteuern. Mit Finanz-Voodoo und dem Mantra von Steuersenkungen lässt sich kein Haushalt machen. Mit höheren Steuern für Superreiche und einer Abschaffung der Schuldenbremse wäre das möglich.</p>
<p>Die FDP macht nur Vorschläge zum Austrocknen des öffentlichen Haushaltes. Das wird absehbar zu Finanzlöchern und Sozialkürzungen führen. Man könnte auch sagen: Die FDP kann nicht mit Geld umgehen.“</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Thu, 14 Sep 2023 16:55:03 +0200</pubDate>
                        <title>Geflüchtete nicht mit italienischen Faschisten alleine lassen</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/gefluechtete-nicht-mit-italienischen-faschisten-alleine-lassen/</link>
                        <description>Anlässlich des ausgerufenen Notstandes auf Lampedusa und den Äußerungen von Salvini und Faeser zur Migrationspolitik sagt Lorenz Gösta Beutin, Stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Faeser liefert die Geflüchtete auf Lampedusa den italienischen Faschisten aus. Darauf läuft es hinaus, wenn die deutsche Innenministerin die freiwillige Aufnahme von Geflüchteten aus Italien stoppt, während dort Salvini davon schwadroniert, die Ankunft der Geflüchteten sei ein ‚Akt des Krieges‘.</p>
<p>Menschen fliehen vor Krieg, jedoch ist die Flucht kein Akt des Krieges. Die Geflüchteten auf Lampedusa sind jetzt aber der Gnade einer Regierung ausgeliefert, die hier nicht die Menschen sieht, und nur unmenschlich über sie spricht.</p>
<p>Die Bundesregierung und die Europäische Union sind in der Pflicht, sich für eine menschliche Behandlung der Menschen auf Lampedusa einzusetzen. Leider betreibt Faeser das Gegenteil von menschenwürdiger Asylpolitik.“</p>]]></content:encoded>
                        
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