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            <title>Die Linke</title>
            <link>https://www.die-linke.de/</link>
            <description>Presseerklärungen der LINKEN</description>
            <language>de-de</language>
            
                <copyright>Die Linke</copyright>
            
            <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 13:57:44 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Fri, 11 Sep 2026 13:57:44 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 13:55:40 +0200</pubDate>
                        <title>Kanonen statt Butter-Politik beenden</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/kanonen-statt-butter-politik-beenden/</link>
                        <description>Zum heute vorgelegten Entwurf des Bundeshaushaltes sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Klingbeil legt einen Haushalt der sozialen Kälte vor. Kein Wunder, dass die Bundesregierung so unbeliebt ist. Es wird im sozialen Bereich gekürzt, aber für Aufrüstung soll perspektivisch jeder dritte Euro draufgehen. Das ist eine „Kanonen statt Butter“-Politik.</p>
<p>Die Bundesregierung kürzt die Sozialausgaben und verschlechtert damit den Alltag der Menschen. Ausgerechnet jetzt die Bundeszuschüsse in die Renten- und Krankenkassen, aber auch zum Wohn- und Elterngeld zu kürzen, ist politisch fatal und stiftet noch mehr Verunsicherung bei den Menschen. Hinzu kommt, dass Mittel aus dem Transformationsfonds wieder dazu genutzt werden sollen, um Haushaltslöcher zu stopfen, statt dringend benötigte Investitionen vorzunehmen. Damit offenbart sich der selbsternannte Investitionsminister Lars Klingbeil als reiner Kürzungsminister.</p>
<p>Es ist völlig absurd, dass zusätzlich zu den Sonderausgaben für Rüstung auch immer größere Teile des Kernhaushalts vom Militär aufgefressen werden. Dieser Haushalt braucht eine grundlegende Korrektur."</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 13:48:25 +0200</pubDate>
                        <title>Nach Sachsen-Anhalt: SPD muss sich gerade machen bei Rente mit 63</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/nach-sachsen-anhalt-spd-muss-sich-gerade-machen-bei-rente-mit-63/</link>
                        <description>Zur Debatte um die &quot;Reformprojekte&quot; nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sagt Luigi Pantisano, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Es muss jetzt sofort ein Signal geben, dass die Bundesregierung verstanden hat und sich zurück auf die Bedürfnisse der Menschen besinnt. Ich sage, die Abschaffung der Rente mit 45 Beitragsjahren muss sofort vom Tisch, noch vor den nächsten Wahlen. Sie ist ein Angriff auf die Lebensleistung von Millionen Menschen und trifft besonders viele Menschen im Osten. Es muss Schluss sein mit dieser schwarzen Politik, dass Menschen praktisch bis zum Tode arbeiten sollen.</p>
<p>Die SPD muss sich ausnahmsweise mal gerade machen. Ankündigungen glaubt diesen Leuten doch keiner mehr. Das muss sie jetzt sofort als finale Entscheidung der Bundesregierung durchsetzen. Die Merz-Clique scheint ja ihren Kurs unbeirrt weiter fahren zu wollen.</p>
<p>Die Preise für Benzin, für Heizung, für die Miete, für Lebensmittel steigen von Jahr zu Jahr und dazu kommt von der Bundesregierung so gut wie nichts. Stattdessen setzt sie sogenannte Reformen auf, die bedeuten: Länger arbeiten, mehr Zuzahlung bei Medikamenten, weniger Unterstützung im Pflegefall, weniger Schonvermögen bei Arbeitslosigkeit. Die Botschaft an die Menschen ist: Mit dieser Bundesregierung wird das Leben noch teurer und noch unsicherer. Und zu allem Überfluss dürfen die Menschen sich dabei auch noch vom Bundeskanzler beleidigen lassen.</p>
<p>Es darf sich nur niemand einbilden, dass eine Einzelmaßnahme reicht, um den Bürgern wieder Vertrauen zu geben. Insgesamt muss da mehr passieren. Die Menschen brauchen soziale Sicherheit und bezahlbares Leben. Nur eine Bundesregierung, die das garantiert, kann den Trend nach Rechts beenden. Wenn die Bundesregierung nach Sachsen-Anhalt nicht aufwacht und ihren Kurs grundsätzlich ändert, wird diese Wahlkatastrophe kein Einzelfall bleiben."</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 06:15:00 +0200</pubDate>
                        <title>Antikriegstag 2026: „Nie wieder Krieg!“ muss wieder oberstes Gebot der internationalen Politik werden!</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/antikriegstag-2026-nie-wieder-krieg-muss-wieder-oberstes-gebot-der-internationalen-politik-werden/</link>
                        <description>Zum Antikriegstag 2026 erklären Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, und Sören Pellmann, Vorsitzender der Linksfraktion im Bundestag:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Nie wieder Krieg!“ muss wieder oberstes Gebot der internationalen Politik werden. Am heutigen Antikriegstag gedenken wir dem Überfall auf Polen am 1. September 1939 und finden uns in einer Welt wieder, die kriegerischer ist als seit vielen Jahren. Die geopolitischen Spannungen eskalieren gerade weiter, Großmächte betrachten Angriffskriege wieder als ganz normales Mittel der Politik, statt als das Verbrechen. Trump, Putin, Netanjahu und alle, die deren Kriegsverbrechen nicht offen benennen und verurteilen, haben die Welt gefährlicher gemacht. Im Sudan, in der Ukraine, in Gaza und an vielen anderen Orten gehören Gewaltverbrechen gegen Zivilist*innen zum Alltag, während Soldat*innen weltweit täglich zu Hunderten oder Tausenden verletzt und getötet werden. Unsere Solidarität und unser Mitgefühl gilt allen Opfern von Krieg, Vertreibung und Genozid. Unser Blick auf die Weltpolitik ist ihr Blick, nicht der von Staaten, Konzernen oder Generälen.</p>
<p>Der deutsche Militarismus hat die Welt im 20. Jahrhundert zweimal mit brutaler Gewalt überzogen. In Deutschland haben wir deshalb eine besondere historische Verantwortung, uns für den Frieden einzusetzen. Friedrich Merz plant stattdessen Europas stärkste konventionelle Armee. Statt sich an der hochgefährlichen weltweiten Rüstungsspirale zu beteiligen, müssen Deutschland und Europa die diplomatische Initiative ergreifen und sich für weltweit für Entspannung und Abrüstung einsetzen. Die großen Menschheitsaufgaben des 21. Jahrhunderts, wie Ernährungssicherheit, zuverlässige Energieversorgung und eine Stabilisierung des Weltklimas, kann die Menschheit nur gemeinsam und auf friedlichem Wege lösen."</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 17:12:17 +0200</pubDate>
                        <title>Rente mit 63: Merz ist respektloser Kanzler</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/rente-mit-63-merz-ist-respektloser-kanzler/</link>
                        <description>Der Bundeskanzler hat heute im Zug der Kabinettsklausur nochmal deutlich gemacht, dass er an der Abschaffung von der Rente mit 63 festhält. Dazu erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdnter:  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>»Friedrich Merz ist ein respektloser Kanzler. Er hat offenbar vollkommen den Bezug zur Lebensrealität hart arbeitender Menschen verloren. Wer 45 Jahre gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, hat seinen Ruhestand verdient. Dass Merz ausgerechnet diesen Menschen die abschlagsfreie Rente wegnehmen will, ist respektlos gegenüber ihrer Lebensleistung.</p>
<p>Besonders zynisch ist, dass der Kanzler den Kritikern seines Rentenkahlschlags mangelnde Sachargumente vorwirft. Das stärkste Sachargument liefern die Millionen Menschen, die jahrzehntelang auf dem Bau, in der Pflege, im Einzelhandel oder in anderen körperlich und psychisch belastenden Berufen gearbeitet haben. Wer diesen Menschen ins Gesicht sagt, dass ihre Lebensleistung noch nicht genug ist, muss sich nicht wundern, dass er unbeliebter als jeder seiner Vorgänger ist.</p>
<p>Diese Bundesregierung redet ständig davon, dass sich Leistung wieder lohnen müsse, und bestraft dann ausgerechnet diejenigen, die ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben. Gleichzeitig schützt sie große Vermögen und die Privilegien der Superreichen.«</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Tue, 25 Aug 2026 13:19:45 +0200</pubDate>
                        <title>Herr Merz, sprechen Sie mit den Beschäftigten statt nur mit Konzernbossen! </title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/herr-merz-sprechen-sie-mit-den-beschaeftigten-statt-nur-mit-konzernbossen/</link>
                        <description>Zu den heutigen Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz im Zuge der Kabinettsklausureröffnung erklärt die Vorsitzende der Partei Die Linke, Ines Schwerdtner:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Statt Entlastungen für die Unternehmen und dem immer gleichen Mantra, Wettbewerbsfähigkeit gebe es nur über Lohndumping, braucht es gezielte staatliche Investitionen in gute und sichere Industriearbeitsplätze. Wer angesichts der dramatischen Zahlen zu Arbeitsplatzverlusten und der hohen Preise nicht erkennt, dass jetzt gezielt investiert und entlastet werden muss, hat nichts verstanden oder will nichts verstehen.&nbsp;<br><br>Die Bundesregierung muss nach dieser Klausur endlich konkrete Entlastungen für die normalen Leute und einen Industrieplan auf den Tisch legen. Dem Kanzler würde es gut tun, auch mal mit Beschäftigten statt immer nur mit Konzernbossen zu reden."</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 10:26:53 +0200</pubDate>
                        <title>Hitzeschutz muss heute anfangen</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/hitzeschutz-muss-heute-anfangen/</link>
                        <description>Mit Blick auf die Diskussion um die Aufnahme von Hitzeschutz ins Grundgesetz und die Umfrage, nach der die Mehrheit sich mehr Hitzeschutz vom Bund wünscht sagt Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Natürlich wünschen sich die Menschen auch vom Bund mehr Hitzeschutz – doch der duckt sich bislang weg. Während die Menschen in den letzten Wochen unter der Hitze leiden und in Teilen Deutschlands sogar Waldbränden ausgesetzt waren, verlängert Merz lieber seinen Urlaub. Das ist unverantwortlich.</p>
<p>Würde die SPD es ernst meinen mit dem Hitzeschutz, könnte sie sofort konkrete Maßnahmen umsetzen. Eine Grundgesetzänderung, die mit ihrem Koalitionspartner nicht zu machen ist, ist reine Schaufensterpolitik.</p>
<p>Wir brauchen &nbsp;dringend mehr Mittel für konkrete Maßnahmen gegen die Hitze – die vor allem bei denen ankommen, die am meisten darunter leiden: Menschen in schlecht gedämmten Wohnungen, alte Menschen und Menschen mit körperlich schwerer Arbeit. Wir müssen die Städte umbauen und herunterkühlen, in öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Altenheimen flächendeckend Klimaanlagen installieren und den Arbeitsschutz stärken. Dafür muss Lars Klingbeil jetzt Geld lockermachen – sonst bleibt der SPD-Vorstoß nur Gerede.“&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 14:29:35 +0200</pubDate>
                        <title>Geheimdienst-Wettrüsten ist gefährlich</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/geheimdienst-wettruesten-ist-gefaehrlich/</link>
                        <description>Zum Kabinettsbeschluss über die Ausweitung von Geheimdienstbefugnissen sagt Janis Ehling, Bundesgeschäftsführer der Partei Die Linke:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Die Ausweitung der Geheimdienstbefugnisse lässt jedes vernünftige Maß vermissen. Dass ausgerechnet die am schwersten zu kontrollierende Behörde die weitestgehenden Eingriffsrechte bekommen soll, ist gefährlicher Irrsinn.</p>
<p>Das was gut und notwendig ist, kann schon heute getan werden: Die Öffentlichkeit oder die Polizei warnen, wenn Gefahr droht. Und wenn ganz akute Gefahr droht, kann und muss jeder Bürger selbstverständlich handeln, Geheimdienstler oder nicht. Hier mit Sonderfällen aus dem Kuhhandel zwischen Geheimdiensten zu argumentieren ist völlig unseriös.</p>
<p>Wenn der Innenminister und der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages davon sprechen, man wolle ja nur das, was die anderen auch können, dann steckt darin die Gefahr eines nach oben offenen Wettrüstens der Geheimdienstbefugnisse. Wir dürfen aber nicht einfach kopieren, was die anderen machen. Wir müssen selbst schauen, was wir für richtig halten. Und da sage ich: An der Trennung zwischen Nachrichtendiensten und Polizei darf nicht gerüttelt werden."</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 13:22:00 +0200</pubDate>
                        <title>PKK: Amnestie für Aktive in Deutschland</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/pkk-amnestie-fuer-aktive-in-deutschland/</link>
                        <description>Nach der Entscheidung des türkischen Parlaments, den Weg für mögliche Freilassungen von Mitgliedern der kurdischen Arbeiterpartei PKK zu ebnen, fordert der Bundesgeschäftsführer der Partei Die Linke, Janis Ehling auch von der Bundesregierung konkrete Schritte zu unternehmen. Deutschland müsse den Friedensprozess diplomatisch unterstützen und zugleich seine bisherige Politik gegenüber kurdischen Aktivistinnen und Aktivisten überdenken. Dazu erklärt er:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>»Dass die türkische Regierung jetzt offenbar bereit ist, konkrete Schritte für ein Ende des jahrzehntelangen Konflikts zu gehen, ist zu begrüßen. Das neue Gesetz kann eine Tür zum Frieden öffnen. Möglich geworden ist dieser Prozess auch, weil die kurdische Seite mit der Auflösung der PKK und der Niederlegung der Waffen weitreichende Schritte gegangen ist. Jetzt muss sich zeigen, ob daraus tatsächlich ein dauerhafter Friedensprozess mit demokratischen Rechten und politischer Teilhabe für Kurdinnen und Kurden entsteht.</p>
<p>Die Bundesregierung kann jetzt ganz konkret einen Beitrag zum Frieden leisten. Es liegt nun auch an ihr, diesen Prozess aktiv zu unterstützen. Sie sollte ihre diplomatischen Möglichkeiten nutzen, um einen dauerhaften Frieden und die Rechte der kurdischen Bevölkerung zu stärken. Und sie muss endlich Konsequenzen für Deutschland ziehen: Wenn die Türkei im Zuge des Friedensprozesses Straferleichterungen und Amnestieregelungen für Kurden schafft, kann Deutschland nicht einfach so weitermachen wie bisher. Die Bundesregierung sollte schnell weitgehende Amnestieregelungen für kurdische Aktivisten auf den Weg bringen und ihre bisherige Politik der Kriminalisierung kurdischer Organisationen grundsätzlich korrigieren.</p>
<p>Die Organisationsfreiheit für Kurdinnen und Kurden in Deutschland muss gegeben sein, damit der Friedensprozess auch hier in Deutschland, wo die größte kurdische Diaspora aus der Türkei lebt, Wurzeln schlagen kann.«</p>]]></content:encoded>
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 13:13:31 +0200</pubDate>
                        <title>Hitzeschutz durch öffentliches Sanierungsprogramm</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/hitzeschutz-durch-oeffentliches-sanierungsprogramm/</link>
                        <description>Die extreme Hitze hat offenbar noch dramatischere Folgen als bislang angenommen. Allein für eine Woche geht das Robert Koch-Institut inzwischen von rund 9.600 hitzebedingten Todesfällen aus. Zu den Zahlen und den Folgen erklärt der Vorsitzende der Partei Die Linke, Luigi Pantisano:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>»Fast 12.000 Hitzetote in nur einem Sommer sind ein dramatischer Weckruf. Hitze ist längst eine tödliche Gefahr und trotzdem behandelt die Bundesregierung Hitzeschutz noch immer wie eine freiwillige Zusatzaufgabe. Wir brauchen endlich einen verbindlichen Hitzeschutzplan für Deutschland.</p>
<p>Wir haben bereits im Juli konkrete Vorschläge gemacht: In jedem Stadtviertel müssen kühle Schutzräume erreichbar sein, ergänzt durch kommunale Hitzebusse, die ältere, obdachlose und andere besonders gefährdete Menschen mit Wasser, Sonnenschutz und medizinischer Hilfe versorgen.</p>
<p>Krankenhäuser, Pflegeheime, Schulen und Kitas müssen mit einem öffentlichen Sanierungsprogramm hitzefest gemacht werden. Und auch am Arbeitsplatz braucht es klare Regeln: Niemand darf bei gesundheitsgefährdender Hitze zur Arbeit gezwungen werden oder deshalb Einkommen verlieren.</p>
<p>Diese Zahlen zeigen: Hitzeschutz ist keine Komfortfrage, sondern kann über Leben und Tod entscheiden. Die Hitze trifft nicht alle gleich. Wer eine klimatisierte Wohnung, einen Garten oder ein kühles Büro hat, kommt anders durch eine Hitzewelle als die Pflegekraft in der Dachgeschosswohnung oder der Bauarbeiter in der prallen Sonne. Der Schutz vor extremer Hitze darf keine Frage des Geldbeutels sein.«</p>]]></content:encoded>
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 13:12:56 +0200</pubDate>
                        <title>Übergewinnsteuer nach portugiesischem Vorbild</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/uebergewinnsteuer-nach-portugiesischem-vorbild/</link>
                        <description>Die acht größten Ölriesen haben ihre Gewinne im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt und zusammen 93 Milliarden Dollar verdient. Das geschieht, während Krieg und Hitzewellen die Welt erschüttern. Portugal hat mittlerweile eine Übergewinnsteuer eingeführt. Die Vorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner fordert, dass die Bundesregierung nun den gleichen Weg gehen muss und erklärt:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>»Es ist ein völliger Wahnsinn: Während die Menschen in den vergangenen Monaten unter hohen Spritpreisen gelitten haben, konnten allein die acht größten Ölkonzerne zwischen April und Juni Übergewinne in Höhe von mehr als 93 Milliarden Dollar einstreichen. Dieselben Konzerne tragen mit ihrem Geschäftsmodell maßgeblich zur Klimakrise bei, deren Folgen wir in diesem Sommer mit immer neuen Hitzewellen unmittelbar zu spüren bekommen. Sie bereichern sich also nicht nur auf dem Rücken der Menschen, sondern verschärfen gleichzeitig die Klimakrise, unter der vor allem die arbeitenden Menschen leiden. Und die Bundesregierung? Sie schaut tatenlos zu, während andere europäische Staaten wie Portugal längst dabei sind, eine Übergewinnsteuer einzuführen.</p>
<p>Man muss sich wirklich fragen, was schlimmer wäre: Handelt die Bundesregierung nicht, weil sie planlos ist und keine Ahnung davon hat, wie es den Menschen im Land geht? Oder weil sie schlichtweg Politik im Sinne der Mineralölkonzerne macht und mit Katherina Reiche eine fossile Lobbyistin im Wirtschaftsministerium sitzt? So oder so ist das ein Armutszeugnis für die Bundesregierung.</p>
<p>Wir brauchen sofort eine rückwirkende Übergewinnsteuer und einen Deckel auf die Gewinne der Mineralölkonzerne!«</p>]]></content:encoded>
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 17:17:32 +0200</pubDate>
                        <title>Atomare Abrüstung statt Ausbau der &quot;Abschreckung&quot;</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/atomare-abruestung-statt-ausbau-der-abschreckung/</link>
                        <description>Mit Blick auf die heute bekannt gewordenen Informationen über NATO-Pläne für den Ausbau der nuklearen Abschreckung sagt Luigi Pantisano, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Atomkrieg ist der schnellste und sicherste Weg in den Untergang. Einen Atomkrieg gewinnt niemand. Das Absenken der Schwelle für den Einsatz von Atomwaffen mit der Stationierung taktischer Atomwaffen ist brandgefährlich. Es öffnet den Weg in eine Eskalationsspirale, die niemals beginnen darf. Alle unsere Kraft muss auf atomare Abrüstung gerichtet sein.</p>
<p>Das Bestreben Trumps, Atomwaffen in weiteren Ländern zu stationieren, erfüllt mich mit großer Sorge. Nichts erfüllt mich mit mehr Schrecken als Männer wie Trump und Putin, die einander gegenüber sitzen, den Finger über dem roten Knopf. Mehr Waffen machen die Welt gefährlicher, nicht sicherer. Das gilt für Atomwaffen ganz besonders.</p>
<p>Ich finde es ungeheuerlich, dass wir nicht einmal wissen, wieviele Atomwaffen wo in Deutschland lagern oder lagern sollen. Die Öffentlichkeit wird darüber im Dunkeln gehalten. Tante Erna kann neben einem Atomraketensilo wohnen und weiß nichts davon. Ich fordere Herrn Merz auf, klipp und klar jeder Bestrebung weiterer Atomwaffen in Deutschland eine Absage zu erteilen.</p>
<p>Unser Ziel bleibt der Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag und der Abzug der in Deutschland stationierten US-Atomwaffen. Sicherheit entsteht durch Dialog und gemeinsame Sicherheit, nicht durch atomare Abschreckung.</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 17:13:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bilger präsentiert sich als Verkehrsminister der Vergangenheit</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/bilger-praesentiert-sich-als-verkehrsminister-der-vergangenheit/</link>
                        <description>Mit Blick auf die Aussagen von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger im RTL / N-TV Frühstart sagt Luigi Pantisano, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Verkehrsminister Bilger präsentiert sich als Verkehrsminister der Vergangenheit. Seine Antwort auf die Herausforderungen sind mehr Asphalt und schnellere Autos. Das ist ein Rezept für den Verkehrskollaps.</p>
<p>Wenn wir bezahlbare Mobilität für alle ermöglichen wollen, führt kein Weg an Bus und Bahn vorbei. Aber für Züge kann sich Steffen Bilger nur erwärmen, wenn es darum geht, Milliarden in irregeleiteten Projekten wie Stuttgart21 zu verbrennen. Wahrscheinlich ist auch der Reiz für Bilger, dass mehr Platz für Autos ist, wenn die Gleise unter der Erde liegen.</p>
<p>Auch klimapolitisch sind öffentliche Verkehrsmittel alternativlos. Dass Bilger nichteinmal ein Tempolimit in Erwägung ziehen will, das Klimaschutz zum Nulltarif ermöglicht, lässt tief blicken.</p>
<p>Die Bahn-Bilanz zeigt, dass in Zeiten steigender Spritpreise immer mehr Menschen auf die Bahn umsteigen. Es wäre Aufgabe des Verkehrsministers, das zu fördern und sicherzustellen, dass wenigstens die Bahn bezahlbar ist. Während alles immer teurer wird könnte die Rückkehr zum 9-Euro-Ticket für Entlastung sorgen.</p>
<p>Gleichzeitig muss der Ausbau von Bus und Bahn in der Fläche vorangetrieben werden."</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Sun, 26 Jul 2026 10:43:32 +0200</pubDate>
                        <title>Anschlag auf den Berliner CSD: Hass darf niemals siegen</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/anschlag-auf-den-berliner-csd-hass-darf-niemals-siegen/</link>
                        <description>Zu dem Anschlag auf den Berliner CSD sagt der Vorsitzende Luigi Pantisano, der selbst vorher am CSD teilgenommen hat:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Gestern Abend erreichte mich die Nachricht, dass Menschen, mit denen ich am selben Tag noch gefeiert habe, angegriffen und verletzt wurden. Heute morgen erfahre ich, dass mindestens ein Mensch gestorben ist. Das erfüllt mich mit Entsetzen und tiefer Trauer. Meine Gedanken sind bei den Opfern. Bei denen, die gerade noch um ihr Leben kämpfen. Bei denen die das Erlebte verarbeiten müssen. Bei den Angehörigen. Bei der queeren Community, die sich wieder einmal tödlichem Hass ausgesetzt sieht.</p>
<p>Hass darf niemals siegen. Ich wünsche allen Kraft, weiter für ihr Recht auf Leben und Freiheit und Glück einzustehen. Die Linke wird dabei immer an ihrer Seite sein. Egal ob der Hass aus religiösem Fanatismus kommt oder die Angriffe und Anfeindungen aus einer anderen Ecke kommen. Wir müssen zusammenstehen und uns nicht einschüchtern lassen.</p>
<p>Heute ist ein Tag der Trauer und nicht der schnellen Rufe nach Konsequenzen. Wir müssen früher ansetzen. Hinschauen, wo Hass entsteht und wie man es verhindern kann. Im Gespräch bleiben und bessere soziale Bedingungen schaffen, auch wo es weh tut.</p>
<p>Man wird damit nicht die Hassenden zum Verschwinden bringen. Aber man kann das Umfeld austrocknen, auf dem sie wachsen. Wenn Sie uns Angst machen wollen, dann antworten wir mit Hoffnung und Liebe."</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 11:09:09 +0200</pubDate>
                        <title>Bezahlbarer Sprit für alle statt PR-Tricks und Rekordgewinne für Ölkonzerne</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/bezahlbarer-sprit-fuer-alle-statt-pr-tricks-und-rekordgewinne-fuer-oelkonzerne/</link>
                        <description>Zu den jüngsten Äußerungen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und den steigenden Spritpreisen erklärt der Vorsitzende der Partei Die Linke, Luigi Pantisano:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Bundesregierung hat aus ihren Fehlern nichts gelernt. Als die Spritpreise zuletzt explodierten, hat sie Milliarden Euro ausgegeben und mit einer absurden 12-Uhr-Regel herumexperimentiert. Das Ergebnis: Die Preise wurden nicht gedeckelt, sondern schossen einmal am Tag umso heftiger nach oben, während die Mineralölkonzerne Rekordgewinne einstrichen. Und jetzt erklärt Frau Reiche, diesmal einfach gar nichts zu machen. Das ist eine politische Bankrotterklärung. Gerade mitten in den Sommerferien brauchen Familien Entlastung statt Ausreden. Wenn die Bundesregierung keinen teuren Murks mehr will, dann soll sie endlich das Richtige tun: einen wirksamen Spritpreisdeckel einführen, die Bücher der Mineralölkonzerne öffnen und ein Anti-Abzock-Amt mit echten Klauen statt stumpfen Tatzen schaffen. Familien in den Sommerferien und Menschen auf dem Weg zur Arbeit brauchen bezahlbaren Sprit statt PR-Tricks und Rekordgewinne für Ölkonzerne.“</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-88291</guid>
                        <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 10:07:00 +0200</pubDate>
                        <title>Der Mietmafia muss endlich das Handwerk gelegt werden</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/pantisano-der-mietmafia-muss-endlich-das-handwerk-gelegt-werden/</link>
                        <description>Zu den neuen Zahlen zum Mietmarkt des Kieler Instituts für Weltwirtschaft belegen die weiter dramatische Lage, sagt Luigi Pantisano, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Den Menschen steht bei den Mieten das Wasser bis zum Hals. Und in vielen Städten steigt es weiter. Wir wissen, dass Millionen Menschen mehr als 40 Prozent ihres Haushaltseinkommens für Miete aufwenden müssen. Das betrifft vor allem Menschen mit wenig Geld. Der Mietmafia muss endlich das Handwerk gelegt werden. Das Zuhause von Menschen darf kein Renditeobjekt sein.<br><br>Wirksame Maßnahmen gegen die überhöhten Mieten bleibt die Merz-Regierung schuldig. Im Gegenteil hat die Bundesregierung gerade erst die Verhinderung der Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne angekündigt. Die Merz-Regierung schützt im Zweifel die Konzerne, nicht die Mieterinnen und Mieter.“</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-88290</guid>
                        <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 07:11:34 +0200</pubDate>
                        <title>10 Jahre OEZ-Anschlag: Die Linke fordert vollständige Aufklärung und einen Untersuchungsausschuss auf Länderebene</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/10-jahre-oez-anschlag-die-linke-fordert-vollstaendige-aufklaerung-und-einen-untersuchungsausschuss-auf-laenderebene/</link>
                        <description>Anlässlich des heutigen Gedenktages für die Opfer des rechtsterroristischen und rassistischen Anschlags am Münchner Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) erklären der stellvertretende Parteivorsitzende der Partei Die Linke, Ateş Gürpınar, und der Vorsitzende der Linksfraktion im Münchner Stadtrat, Stefan Jagel:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 22. Juli vor 10 Jahren wurden neun junge Menschen aus ihrem Leben gerissen. Von einem Rassisten und Rechtsextremisten, der sie aufgrund ihres Aussehens tötete. Der Schmerz sitzt auch zehn Jahre später noch sehr tief. Erinnern heißt kämpfen. Die Namen müssen jedes Jahr wieder genannt werden und es muss jedes Jahr wieder daran erinnert werden, was es war: ein rechtsextremistischer und rassistischer Terroranschlag.&nbsp;</p>
<p>In tiefer Trauer erinnern wir an:&nbsp;<br><br><strong>Armela Segashi</strong><br><strong>Can Leyla</strong><br><strong>Dijamant Zabërgja</strong><br><strong>Guiliano Kollmann</strong><br><strong>Hüseyin Dayıcık</strong><br><strong>Roberto Rafael</strong><br><strong>Sabine S.</strong><br><strong>Selçuk Kılıç</strong><br><strong>Sevda Dağ</strong></p>
<p>Jahrelang mussten Angehörige und Überlebende dafür kämpfen, dass die Tat als rechter Terroranschlag eingestuft wurde. Dazu der stellvertretende Vorsitzende der Partei Die Linke,&nbsp;<strong>Ateş Gürpınar</strong>:&nbsp;<br>„Der Umgang der Behörden macht fassungslos: Obwohl es ein eindeutiges Bekennerschreiben des Täters gab, haben sich die bayerischen Behörden jahrelang geweigert, den Anschlag als rechtsextremistisch und rassistisch einzustufen. Stattdessen immer wieder von Amoklauf zu sprechen und somit die Wahrheit zu vertuschen, war kein Versehen, sondern eine gezielte Verharmlosung von rechtem Terror.“</p>
<p>Der Fraktionsvorsitzende im Münchner Stadtrat <strong>Stefan Jagel</strong>, Die Linke, fordert:&nbsp;<br>„Dank dem Mut und der Stärke der Angehörigen und Überlebenden wurde die Tat endlich als rechtsextremistisch eingestuft und erst letzte Woche wurde eine entsprechende Gedenktafel am Münchner Rathaus angebracht. Aber wir sind noch längst nicht am Ziel. Ganz im Gegenteil. Es sind immer noch so viele Fragen offen. Immer noch wird der Tathergang verschleiert. Wir fordern auf Landesebene einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss.“</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 15:27:32 +0200</pubDate>
                        <title>Der Rücktritt von Jens Spahn war überfällig</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/derruecktritt-von-spahn-war-ueberfaellig/</link>
                        <description>Zum Rücktritt des Unionchefs Jens Spahn, erklärt der Vorsitzende der Partei Die Linke, Luigi Pantisano:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Rücktritt von Jens Spahn war längst überfällig. Eigentlich hätte er schon nach der Maskenaffäre gehen müssen. Unter seiner Verantwortung wurden Milliarden Euro Steuergeld verbrannt, Geld, das heute bei Schulen, Krankenhäusern und bezahlbaren Wohnungen fehlt. Bezahlen müssen das die hart arbeitenden Menschen in diesem Land. Spahn dagegen klammerte sich an sein Amt und die Union stellte sich schützend vor ihn.</p>
<p>Jetzt zeigt sich ein weiteres Mal die Doppelmoral. Für normale Menschen gelten die Gesetze, für Spitzenpolitiker offenbar nur so lange, bis sie genug Geld haben, sie im Ausland zu umgehen. Wer anderen ständig Regeln predigt, muss sich auch selbst daran halten. Alles andere zerstört das Vertrauen in die Politik.</p>
<p>Mit Spahns Rücktritt darf die Sache aber nicht erledigt sein. Wer Milliarden an Steuergeld in den Sand gesetzt hat, darf sich nicht einfach aus der Verantwortung verabschieden. Jetzt braucht es endlich einen Untersuchungsausschuss und die vollständige Aufklärung der Maskenaffäre. Die Menschen haben ein Recht darauf zu erfahren, wer ihr Geld verschwendet hat und warum."</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 20:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Seite an Seite mit denen, die sich dem Rechtsruck entgegenstemmen</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/seite-an-seite-mit-denen-die-sich-dem-rechtsruck-entgegenstemmen/</link>
                        <description>Das ZDF hat einen geplanten Auftritt der Musiker Danger Dan und Igor Levit kurzfristig aus der Jubiläumsausgabe der Sendung „Die Anstalt&quot; gestrichen. Dazu erklärt Luigi Pantisano, Vorsitzender der Partei Die Linke: </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein antifaschistischer Song muss beim ZDF selbstverständlich Sendezeit bekommen. Die Absage an Danger Dan und Igor Levit hinterlässt den Eindruck eines vorauseilenden Gehorsams gegenüber einer rechtsextremen AfD, die die öffentlich-rechtlichen Sender am liebsten abschaffen will. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss Seite an Seite mit denen stehen, die sich dem Rechtsruck entgegenstemmen – und nicht denjenigen immer wieder Sendezeit geben, die mit Hass und Hetze die Köpfe und Herzen der Menschen vergiften und die Demokratie untergraben.</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 13:03:57 +0200</pubDate>
                        <title>Pflegebedürftigkeit darf nicht arm machen</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/pflegebeduerftigkeit-darf-nicht-arm-machen/</link>
                        <description>Zu der Auswertung der Ersatzkassen, aus der hervorgeht, dass die Heimkosten im bundesweiten Schnitt monatlich 119 Euro mehr als zu Jahresbeginn und 256 Euro mehr als zum 1. Juli 2025 kosten, sagt Luigi Pantisano, Vorsitzender der Partei Die Linke:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Pflegebedürftigkeit stürzt Menschen, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben, in Altersarmut. 256 Euro Mehrkosten im Monat, das ist schon für viele Menschen im Arbeitsleben nicht so einfach zu stemmen. Von den nochmal niedrigeren Renten ist es umso schwerer.</p>
<p>Die enormen Kosten der Heimunterbringung sind ohnehin für Menschen mit normalen Einkommen kaum zu bezahlen. Die Ersparnisse eines normalen Arbeitslebens werden davon in wenigen Jahren aufgefressen. Die Menschen, die unser Land aufgebaut haben, fallen schnell von der Pflegeversicherung in die Sozialversicherung. Die Pflegeversicherung versagt dabei, Menschen gegen die finanzielle Belastung einer Pflegebedürftigkeit abzusichern.</p>
<p>Die Bundesregierung hat keinerlei Absicht, daran etwas zu ändern, im Gegenteil. Alternde Menschen werden von der Merz-Regierung nur als Kostenfaktor gesehen. Die angekündigte Pflegereform soll Geld sparen, indem die Hilfen weiter zurückgefahren werden. Die Merz-Regierung lässt die pflegebedürftigen Menschen und ihre Angehörigen im Stich. Zusätzlich erschwert sie es Angehörigen, für ihr eigenes Alter vorzusorgen, indem sie sie stärker für die Pflegekosten ihrer Eltern in Haftung nimmt.</p>
<p>Die angekündigte Pflege-Reform ist kein Teil einer Lösung, sondern ein Teil des groß angelegten Sozialraubs der Merz-Regierung. Dagegen organisiert Die Linke bundesweit Sozialproteste. Denn die Kürzungen der Merz-Regierung sind nicht alternativlos.</p>
<p>Die Antwort auf die Finanzierungsprobleme in der Pflege heißt Pflege-Vollversicherung. Eine solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung, die wirklich gegen die Lebensrisiken absichert ist finanzierbar. Dafür müssen alle zahlen entsprechend ihrem gesamten Einkommen aus Löhnen, Honoraren, Miet-, Pacht- und Kapitalerträgen einzahlen. Die Beitragsbemessungsgrenze wird abgeschafft. Damit können die Beiträge für Menschen unter rund 7.000 Euro Monatseinkommen sogar sinken.“</p>]]></content:encoded>
                        
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                        <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 11:22:26 +0200</pubDate>
                        <title>Krankenhausversorgung sicherstellen!</title>
                        <link>https://www.die-linke.de/start/presse/detail/news/krankenhausversorgung-sicherstellen/</link>
                        <description>Von ihrer Wahlkampftour in Sachsen-Anhalt meldet sich Ines Schwerdtner, Vorsitzende der Partei Die Linke, zu der DKG-Einschätzung zu Wort, dass jedes dritte Krankenhaus von der GKV-Reform bedroht ist:</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Hier auf dem Land sind die Wege heute schon lang. Wer mit einem Notfall ins Krankenhaus muss, hat ein echtes Problem. Wenn weitere Krankenhäuser schließen, kostet das konkret Menschenleben. Und es sind vor allem die Kliniken im ländlichen Raum bedroht.</p>
<p>Die Merz-Regierung sieht Fürsorge für Menschen nur als Kostenfaktor. Das ist das Problem, wenn man einen Kanzler hat, der die Lebensrealität der Menschen nicht kennt.</p>
<p>Es ist bezeichnend für die Fehlkonstruktion des Gesundheitssystems, das als erstes die am wenigsten profitablen Bereiche schließen werden. Notaufnahmen, Geburtshilfen und Kinderstationen gehören zu den wichtigsten Teilen der Versorgung, erwirtschaften aber ein Minus.</p>
<p>Wenn wir gute Versorgung in der Fläche sicherstellen wollen, muss die Profitorientierung im Gesundheitssystem beendet werden. Krankenhäuser gehören in die öffentliche Hand. Was gebraucht wird, muss finanziert werden. Und hier auf dem Land müssen wir integrierte Gesundheitszentren schaffen, so dass es näher gelegene Anlaufstellen unterhalb von Krankenhäusern gibt.“</p>]]></content:encoded>
                        
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