Für Frieden, Internationalismus und soziale Gerechtigkeit
Sanktionen töten – Sanktionen aufheben

Videokonferenz am Freitag, 26. Juni um 18.00 Uhr

DIE LINKE kämpft für eine gerechte, solidarische und demokratische Weltwirtschaftsordnung frei von imperialistischer Dominanz, für Frieden, die Achtung des Völkerrechts und eine nachhaltige globale Entwicklung. Insbesondere in Krisenzeiten der gegenwärtigen Corona-Pandemie muss Solidarität an erster Stelle stehen.

Wir unterstützen die Forderung des Generalsekretärs der UNO, Antonio Guterres und der Hohen Kommissarin für Menschenrechte der UNO, Michelle Bachelet, unilaterale Zwangsmaßnahmen auszusetzen. Sanktionen treffen die Zivilbevölkerung am heftigsten: von der Versorgung mit Nahrungsmitteln, lebenswichtigen Medikamenten und medizinischer Unterstützung. Auch wenn in Zeiten der Krise vorhandene Probleme, wie soziale Ungleichheit, Armut und Ausbeutung verschärft werden, so hatten auch schon vor der Corona-Pandemie Sanktionen verheerende humanitäre Folgen. Daher fordert DIE LINKE die Aufhebung aller Sanktionen.

Im Rahmen der internationalen Aktionswoche für Frieden, Internationalismus und soziale Gerechtigkeit  mobilisieren u.a. das Foro de Sao Paulo, ein Zusammenschluss sozialistischer Parteien und Organisationen aus Lateinamerika und der Karibik, und die Partei der Europäischen Linken (EL) gegen Sanktionen. Mit dieser Veranstaltung wollen wir einen Beitrag dazu leisten.

Wir wollen uns in der Diskussion auf die Lage in Lateinamerika fokussieren, die politische Gemengelage, Folgen der Sanktionen und die dahinter stehenden Interessen betrachten. Maßnahmen der konkreten Solidarität, wie die Arbeit kubanischer Ärzt*innen weltweit - nun auch wieder in Brasilien, wo das Virus aufgrund der fatalen Politik Bolsonaros besonders viele Menschenleben kostet  – stehen im krassen Kontrast zu der Politik von US-Präsident Trump. Die USA nutzen ihre dominante Position im Internationalen Währungsfonds (IWF) und anderen internationalen Organisationen. Diese Machtpolitik geht zu Lasten der Zivilbevölkerung. Aber auch die EU beteiligt sich an der politisch motivierten Sanktionspolitik.

Darüber wollen wir diskutieren mit euch und

  • Monica Valente, Exekutivsekretärin des Foro Sao Paulo und Mitglied im Vorstand der Arbeiterpartei, Partido dos Trabalhadores, Brasilien
  • und Heinz Bierbaum, Präsident der Partei der Europäischen Linken und Vorsitzender der Internationalen Kommission der LINKEN in Deutschland.
  • Moderation: Katharina Tetzlaff, Bereich Internationale Politik in der Bundesgeschäftsstelle der Partei DIE LINKE

Die Veranstaltung wird simultan portugiesisch/deutsch/portugiesisch übersetzt.


Zum Zoom-Meeting:

https://us02web.zoom.us/j/84531266105?pwd=SnU4WHZmZk5GUXlGYW5JZ2hWWnZxZz09​​​​​​​​​​​​​​

 

Meeting-ID: 845 3126 6105

Passwort: 387095

 

Einladung auf Portugiesisch