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DISPUT

»Es gibt keinen anderen Weg«

Weltweit haben junge Menschen am 15. März im Rahmen von »FridaysForFuture« für eine andere Klimapolitik gestreikt 

Die Schüler-Bewegung »Fridays- ForFuture« wird zu einer globalen Bewegung. Das zeigte sich eindrucksvoll am 15. März, als die Organisatorinnen und Organisatoren zum ersten weltweiten Klimastreik aufriefen. In mehr als 1650 Städten weltweit gab es daraufhin Klimakundgebungen. Die Bewegung kommt ursprünglich aus Skandinavien. Seit August 2018 streikt die 16-jährige Schülerin Greta Thunberg jeden Freitag, um ihr Heimatland Schweden zum Einhalten der Pariser Klimaziele zu bewegen. Diesem Protest haben sich Millionen von Schülerinnen und Schülern in über 50 Ländern angeschlossen. In der Bundesrepublik gab es am 15. März Streiks in über 100 Städten. Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, ist von dem Engagement der Schülerinnen und Schüler tief beeindruckt. Zusammen mit ihrem Ko-Vorsitzenden Bernd Riexinger schloss sich Kipping am 15. März den Klimaprotesten im Berliner Invalidenpark an: »Es gibt keinen anderen Weg, als den sozial- ökologischen Wandel. Nicht morgen, nicht in 25 Jahren, sondern heute «, so Kipping und sagte weiter: »Die Schülerinnen und Schüler kämpfen für die Zukunft des Planeten. Sie tragen keine Verantwortung für die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen, für die verheerenden Klimaschäden, für das drohende Massenaussterben von Tier- und Pfl anzenarten – trotzdem handeln sie. Das beeindruckt mich zutiefst«. Auch die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag erklärte sich solidarisch mit dem Klimastreik und rief zur Teilnahme auf: »Eine neue soziale Klimabewegung ist entstanden, die kontinuierlich wächst und über die in den Medien intensiv berichtet wird. ›FridaysForFuture‹ sind Anfeindungen aus der rechten Ecke ausgesetzt. Doch es gibt auch eine Welle der Solidarität wie #ParentsForFuture und #Scientists-4-Future«, heißt es in der Erklärung der Linksfraktion. Tatsächlich haben sich auch über 16.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Unterstützung der Proteste unter der Losung »Scientist- 4-future« zusammengeschlossen. In einer gemeinsamen Erklärung warnen die »Scientist-4-future«: »Nur wenn wir rasch und konsequent handeln, können wir die Erderwärmung begrenzen, das Massenaussterben von Tier- und Pfl anzenarten aufhalten, die natürlichen Lebensgrundlagen bewahren und eine lebenswerte Zukunft für derzeit lebende und kommende Generationen gewinnen. Genau das möchten die jungen Menschen von ›FridaysForFuture/Klimastreik‹ erreichen. Ihnen gebührt unsere Achtung und unsere volle Unterstützung.«