Portrait Katja Kipping

Willkommenskultur konkret

Der aufkommende Rechtspopulismus, der durch Bündnisse und Parteien wie Pegida oder die AfD verbreitet wird, trifft in besonderem Maße Flüchtlinge. Also Menschen, die fast alles verloren haben. Doch wer nach unten tritt, ist nicht mutig, sondern feige. Zum Glück gibt es viele Menschen, darunter viele Mitglieder unserer Partei, die bereits konkrete Initiativen im Sinne einer gelebten Willkommenskultur für Flüchtlinge ergriffen haben. Sie findet in vielfältigem Engagement ihren Ausdruck. Sei es die offene Begrüßung von Flüchtlingen am Tag ihrer Ankunft, das Angebot ehrenamtlicher Sprachkurse in Flüchtlingsheimen, die Begleitung von Flüchtlingen bei Behördengängen oder Angebote wie die Infobörse zu Fördermöglichkeiten und Öffentlichkeitsarbeit für Vereine von und für Migrantinnen und Migranten - hier wird konkret Hilfe geleistet. Wir müssen gemeinsam deutlich machen: Der Kampf gegen Rassismus und für eine offene Gesellschaft ist die Aufgabe jeder und jedes Einzelnen von uns!

Günter Piening, Elke Breitenbach und Hakan Taş

Ankommen - teilhaben - bleiben

Flüchtlingspolitik für Berlin

Transparent "Rassismus überall bekämpfen"
Foto: flickr/Angelika Schlafmütze (cc-by-nc-nd)

Die Erfahrungen mit den Folgen der auf Abschreckung und Ausgrenzung zielenden Flüchtlingspolitik der 1990er Jahre haben Anfang dieses Jahrtausends zu einem grundlegenden Wandel in der Berliner Flüchtlingspolitik geführt. Die Rechte von Flüchtlingen zu stärken und ihnen frühzeitig eine Integrations- und Bleibeperspektive zu bieten, sind seitdem die Eckpunkte der Berliner Flüchtlingspolitik. Diese von Rot-Rot eingeleitete Neuausrichtung wurde und wird von breiten Teilen der Bevölkerung getragen. "Ankommen Teilhaben Bleiben" (PDF zum Download)

Elke Breitenbach, Stefan Liebich und Sören Benn

Direkt angesprochen

Offener Brief an die Einwohnerinnen und Einwohner von Buch

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Buch! Das neue Jahr beginnt, und wenn wir die letzten zwölf Monate unter dem Blickwinkel von Krieg und Frieden betrachten, so war das Jahr 2014 eines, in dem weltweit ca. 50 Millionen Menschen auf der Flucht waren. Sie flohen vor Bürgerkriegen, die schon lange nicht mehr an den Grenzen der jeweils betroffenen Länder Halt machen, sondern ganze Regionen der Welt in einen Strudel von Gewalt, Zerstörung und Hass reißen. Aber Zigtausende Menschen sind auch auf der Flucht vor extremer Armut und Perspektivlosigkeit in ihren Heimatländern, oder weil sie wegen ihrer religiösen oder politischen Überzeugung oder sexuellen Orientierung grausam verfolgt werden. Mehr (PDF zum Download)

DIE LINKE. Berlin

Gegen Kasernierung und Ausgrenzung!

Fragen und Antworten zur Flüchtlingspolitik in Berlin

Transparent "Rassismus überall bekämpfen"
Foto: flickr/camera caritatis (cc-by-nc-sa)

Weltweit sind derzeit mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht vor Armut, Krieg und Verfolgung - mehr als je zuvor seit 1945. Einige finden den Weg nach Deutschland und nach Berlin. Die meisten Flüchtlinge hier kommen aus den kriegsgeschüttelten Ländern Syrien, Eritrea und Afghanistan. Die Entwicklung der kriegerischen Konflikte in der Welt lassen befürchten, dass viele weitere Menschen gezwungen werden zu fliehen.Gegen Kasernierung und Ausgrenzung (PDF zum Download)

Dr. Thomas Hohlfeld, Referent für Migration und Integration, Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Ideen für eine andere, menschenwürdige Aufnahmepolitik

Wie sieht der Ist-Zustand aus und was sollte dringend verändert, verbessert werden? Der vorliegende Aufsatz beschäftigt sich mit genau diesen Fragen und gibt realistische Anregungen für die Zukunft für eine andere, eine menschenwürdigere Asylpolitik angesichts steigender Asybewerberzahlen.Mehr (PDF zum Download)