Flüchtlinge willkommen - Ideenbörse

Gegendemonstration zur Bergida-Aktion in Berlin mit Transparent: Flüchtlinge willkommen.
Foto: flickr/Ralf M. Rafik (CC BY)

Hier ist der Platz für Anregung und Austausch. Willkommenskultur ist ein großer Begriff, aber oft sind es die kleinen Dinge des Alltags, die Not leidenden Menschen das Gefühl vermitteln, in der Fremde willkommen zu sein. Mit dem folgenden Formular können eigene Projekte und Ideen beigesteuert und mit anderen geteilt werden. 

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Bisher eingegangene Ideen

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  • Waschen, Schneiden, Willkommen heißen

    Der Vanity-Friseursalon in Berlin-Charlottenburg hatte am vergangenen Sonntag (8. März 2015) speziell für Flüchtlinge geöffnet. Den ganzen Nachmittag wurden ihnen hier kostenlos die Haare geschnitten. Waschen und Föhnen übernehmen Politiker und freiwillige Helfer, zum Schneiden sind Friseure aus ganz Berlin gekommen. Zum Artikel

  • Berlin hilft

    Viele Flüchtlinge kommen mit nichts als ihren Kleidern am Leib und brauchen die nötigsten Dinge für den Alltag. In Absprache mit Willkommensinitiativen und den Flüchtlingsunterkünften (das ist zentral wichtig) könnt ihr Spendenaktionen starten. Bitte sammelt nur, was tatsächlich aktuell gebraucht wird. Auch deshalb ist die intensive Zusammenarbeit mit den Initiativen und Unterkünften so wichtig. Und bitte achtet darauf, dass die Sachen sauber und in Ordnung sind. Es ist schon vorgekommen, dass Leute beschmutzte und kaputte Sachen abgegeben haben und die Flüchtlinge damit ein weiteres mal demütigen. Das betrifft sowohl Kleidung als auch Spielzeug und andere Gebrauchsgegenstände. Mehr findet ihr u.a. unter fluechtlingshilfe.berlin.

    Adressen und Kontakte zu den örtlichen Willkommensinitiativen, Bündnissen oder Runden Tische findet ihr z.B. über die Flüchtlingsräte. Die Links zu den Flüchtlingsräten findet ihr unter www.proasyl.de.

  • DAMPF -Deutschkurse Asyl Migration Flucht

    Der Verein bietet Sprachkurse auf rein ehrenamtlicher Basis an, meist durch Studierende und Lehrerinnen in ihrer Freizeit durchgeführt. Sie nutzen mehrmals wöchentlich die WIR AG für die Kurse und nehmen hier auch die Einstufungstests vor, bei denen schon mal 250 Asylsuchende vor der WIR AG auf der Matte stehen. Weiter

  • Neue Nachbarinnen und Nachbarn in Berlin-Neukölln

    Etliche Willkommensinitiativen ergreifen eigenständig die Initiative, um die Anwohnerinnen und Anwohner neuer Flüchtlingsunterkünfte zu informieren und einzubinden.  Das Bündnis Neukölln zum Beispiel hat dazu einen sehr schönen Flyer entwickelt, den es unter www.buendnis-neukoelln.de gibt.

  • Flüchtlinge einladen – zum Beispiel zum Fußball beim FSV Frankfurt

    Der FSV Frankfurt zeigt soziales Engagement und lädt 200 Flüchtlinge aus den weltweiten Krisengebieten zu seinem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim ein. Anpfiff der Partie ist am Dienstag, den 16. Dezember 2014 um 17.30 Uhr im Frankfurter Volksbank Stadion. "Fußball schafft als beliebtester Sport der Welt oft eine Verbindung zwischen Menschen verschiedensten Ursprungs. Der FSV Frankfurt ist als weltoffener Verein bekannt, der keine Berührungsängste bei fremden Menschen und Kulturen zeigt. Den Flüchtlingen, die ihre Heimat verlassen mussten, möchten wir mit dem Besuch im Frankfurter Volksbank Stadion gerne mit einem erlebnisreichen Abend eine Freude bereiten", erklärte FSV-Geschäftsführer Organisation Jens-Uwe Münker.

  • Welcome United 03 – Flüchtlinge sind Teil der regulären Strukturen beim Potsdamer Verein SV Babelsberg 03

    Der Potsdamer Verein SV Babelsberg 03 ist der erste, der eine Flüchtlingsmannschaft in den regulären Ligabetrieb integriert. PRO ASYL hat mit Alexander Bosch über das Team "Welcome United 03" und die Hürden für Flüchtlinge im Profifußball gesprochen. Mehr dazu unter www.proasyl.de.

  • Weihnachtsbaum für Solidarität und Toleranz in Marzahn-Hellersdorf

    Die Initiative "Hellersdorf hilft", die seit 2013 intensiv Willkommensarbeit im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf betreibt und von Nazis aufgeheizten BewohnerInnen widersteht, hat eine sehr schöne Aktion gestartet: Ein Weihnachtsbaum wurde im Bezirk aufgestellt, an den alle ihre guten Wünsche hängen können. Schmähungen und Pöbeleien wurden natürlich entfernt. Mehr hier.

  • Weihnachtsmarkt für Flüchtlinge in Berlin-Grünau

    Anfang Dezember hat es in Grünau einen kleinen Weihnachtsmarkt um die Kirche herum gegeben. Der Ortsverein Grünau hatte zu einer Spendensammlung für die Flüchtlinge in der dortigen Unterkunft aufgerufen, die Heimleitung bat besonders um Winterbekleidung, Schuhe und Schulsachen. Das Heim gibt es seit fast 3 Jahren, es sollte zunächst nur für 6 Monate bestehen. Es ist nur ein Durchgangsheim (8-12 Wochen), denn in einem ehemaligen Bürgeramt wohnt es sich nicht so gemütlich. Die Initiative für Demokratie und Toleranz begleitet das Heim seit seinem Bestehen, dazu gehören auch die Schule und die Kirchengemeinde. Die Sammelaktion war von einem überwältigenden Erfolg. Am Marktabend haben wir außer den erbetenen Sachen auch liebevoll verpackte Geschenke und Geldspenden bekommen. Es war sehr befriedigend, diese große Solidarität zu sehen, die den Aktivitäten der Heimgegner und Rechtspopulisten vor Ort diametral entgegensteht.