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Karl Liebknecht

Bilder aus seinem Leben

Karl Liebknecht (1871-1919) war zeitlebens ein engagierter und kampfentschlossener Sozialist und Antimilitarist, der gerade deshalb unter den Arbeiterinnen und Arbeitern große Sympathien genoss.

Am 4. August 1914 hatte er sich noch der Fraktionsdisziplin gebeugt, doch am 2. Dezember 1914 war sein entschiedenes und unüberhörbares »Nein« gegen weitere Kriegskredite, mit dem er im Reichstag zunächst völlig allein stand, für alle Kriegsgegner in Deutschland ein unerwartetes Zeichen der Hoffnung.

Als er am 1. Mai 1916 nach einer Friedenskundgebung verhaftet wurde, gingen in Berlin und anderen Städten Zehntausende als Zeichen der Solidarität auf die Straße. Der breite Widerstand gegen den Krieg, den er so abgrundtief hasste, erhielt neue Kraft.

Am 9. November 1918 rief Karl Liebknecht von einem Balkon des Berliner Stadtschlosses die »freie sozialistische Republik« aus. In den folgenden Tagen und Wochen sprach er auf ungezählten Kundgebungen und forderte die Errichtung der Rätemacht in Deutschland.

Sein gewaltsamer Tod am 15. Januar 1919 sollte den Kampfeswillen seiner Genossinnen und Genossen brechen. Doch das Gegenteil war der Fall.

Bis heute folgen überall in der Welt Menschen in ihrem Kampf gegen Krieg und Rüstungswahn, gegen Völkermord und Menschenrechtsverletzungen, gegen Kulturbarbarei und Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen seinem Grundsatz: »Andere mögen ihr: ›Nur nicht zu viel! Nur nicht zu früh!‹ plärren. Wir werden bei unserem: ›Nur nicht zu wenig! Nur nicht zu spät!‹ beharren.«

Fotoausstellung im Berliner Karl-Liebknecht-Haus

Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin

14. Januar bis 15. Februar 2019, werktags 10 bis 17 Uhr