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10 Jahre DIE LINKE

Gruendungsparteitag DIE LINKE

Während im Osten die PDS eine glaubwürdige Opposition gegen die Agenda 2010 war, sammelten sich im Westen Linke aus SPD, Gewerkschaften und sozialer Bewegung und gründeten im Januar 2005 die WASG als Partei. Mit den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen im Mai 2005, bei der sowohl die PDS als auch die WASG die Fünf-Prozent-Marke deutlich verfehlten, wurde klar, dass nur ein Linksbündnis aus PDS und WASG bei den für September 2005 angesetzten Neuwahlen im Bund eine Chance hatte. Gregor Gysi und Oskar Lafontaine sorgten mit ihren persönlichen Entscheidungen für Hoffnung für das gemeinsame Projekt. Viele Menschen wirkten an der Parteibildung mit. Bodo Ramelow, Klaus Ernst und Uli Maurer bauten die Gerüste für die neue Partei. Lothar Bisky wirkte mit Geduld und Nachdruck für eine Vereinigung auf Augenhöhe. Vor allem Frauen wie Dagmar Enkelmann oder Katja Kipping organisierten hinter den Kulissen Kommunikation und Kompromisse.

Der Clara-Zetkin-Preis

Macht Feminismus sichtbar!

Ob als Nobelpreisträgerinnen oder Krankenpflegerinnen, als Musikerinnen oder Bloggerinnen, ob im Ehrenamt, im sozialen Umfeld oder auf den Bühnen dieser Welt - Frauen leisten Tag für Tag Großartiges.

Im Sinne Clara Zetkins würdigt DIE LINKE seit 2011 mit dem Clara-Zetkin-Frauenpreis alljährlich ein Projekt, das die Lebensbedingungen von Frauen verbessert und die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft befördert oder anderen Frauen auf ihrem Lebensweg ein Vorbild geworden ist.

Die Verleihung des Preises soll das eigensinnige und uneigennützige Engagement von Frauen in der Öffentlichkeit sichtbar machen und andere Frauen ermutigen, die eigenen Fähigkeiten und Kräfte für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen.

Die Preisträgerinnen des Clara-Zetkin-Preises

Florence Hervé
Auszeichnung für ihr Lebenswerk

Discover Football des Vereins Fußball und Begegnung e.V.
Auszeichnung für das Projekt

Esther Bejarano
Auszeichnung für ihr Lebenswerk 

»Keine Schwangerschaft ist illegal – STAY!«, Düsseldorf
Auszeichnung für das Projekt

Frigga Haug
Auszeichnung für ihr Lebenswerk

Besetzerinnen der Seniorenbegegnungsstätte »Stille Straße« in Berlin-Pankow
Auszeichnung für das Projekt

Inge Hannemann
Auszeichnung für ihr Lebenswerk

»Women in Exile«
Auszeichnung für das Projekt

Nareen Shammo mit dem Projekt »Initiative for Ezidies around the world and Yazda Center«

Frauenzentrum Lilith, Halberstadt
Auszeichnung für das Projekt

#ausnahmslos
Preis für politische Intervention

Aktivistinnen von Ciocia Basia
Unterstützung polnischer Frauen beim Schwangerschaftsabbruch

Feleknas Uca
Preis für politische Intervention

Preisträgerinnen des Clara-Zetkin-Frauenpreises 2011
Gruppenfoto der Preisträgerinnen des Clara-Zetkin-Frauenpreises 2011
Bürgerschaftswahlkampf Wahlkampf 2007

Bremen: Hier ist DIE LINKE

Auf dem Weg in das ersten West-Landtag

Mit dieser selbstbewussten Botschaft zog DIE LINKE erstmals in ein westdeutsches Landesparlament ein. Am 13. Mai 2007, in Bremen. 8,4 Prozent aus dem Stand, fünf Wochen vor dem Gründungsparteitag. Seit dem wurden ungezählte Parlamentsinitiativen auf den Weg gebracht, immer in Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und außerparlamentarischen Initiativen. Inhaltlich anerkannt und verlässlich im Ringen um eine soziale Politik wurde die Arbeit der Fraktion 2015 mit 9,5 Prozent gewürdigt. Der Kampf gegen Bremens hohe Armutsquote, gegen Bildungsnotstand in Schulen und Kitas und gegen die starke soziale Ungleichheit zwischen den Stadtteilen geht weiter. Angesichts einer Haushaltsnotlage, die von »Schuldenbremse« und »Sanierungskonzepten« bestimmt wird, bleibt für die Fraktion der LINKEN auch weiterhin viel zu tun: Die Lebensverhältnisse der Benachteiligten müssen nachhaltig verbessert werden.

Der erste knallrote Ministerpräsident

Am 5. Dezember 2014 wählte der Thüringer Landtag Bodo Ramelow zum ersten Ministerpräsidenten mit einem Parteibuch der LINKEN. Bei der Landtagswahl im September 2014 hatte DIE LINKE 28,2 Prozent der Stimmen gewonnen und war stärkste Partei im Landesparlament in Erfurt geworden. Politische Grundlage für die Zusammenarbeit in der Regierung ist der Koalitionsvertrag  "Thüringen gemeinsam voranbringen - demokratisch, sozial, ökologisch". DIE LINKE stellt vier der acht Ministerinnen und Minister der Landesregierung. Eine der ersten Maßnahmen der neuen Regierung war der Winterabschiebestopp von Geflüchteten. Die Halbzeitbilanz der Regierung Ramelow kann sich sehen lassen. Sie zeigt: Es ist nicht egal, wer regiert.

  • kostenfreie Kita-Jahr, Bildungsfreistellung
  • 1.900 neue LehrerInnen
  • kommunales Wählen ab 16 Jahre
  • Kennzeichnungspflicht für die Polizei
  • Förderung von Genossenschaften.
  • 1.000 Menschen wurden mit öffentlicher Arbeit aus der Erwerbslosigkeit geholt
  • der Geheimdienst wurde an die kurze Leine gelegt
  • die NSU-Aufklärung fortgesetzt
  • der 8. Mai zum Gedenktag gemacht.
  • Massive Investitionen in öffentliche Infrastruktur, Bildung und Kommunen – allein 2018/´19 gut 620 Millionen Euro zusätzlich. 

Wir sind Fraktion.

Seit 2005 gibt es eine Linksfraktion im Deutschen Bundestag, seit 2013 ist DIE LINKE Oppositionsführerin. Die Abgeordneten streiten verlässlich für eine soziale Politik, erarbeiten Alternativen, widmen sich den Sorgen und Nöten der Bürgerinnen und Bürger, leisten Widerstand gegen Sozialkürzungen und Kriegseinsätze und bringen die Anliegen gesellschaftlicher Bewegungen ins Parlament. Außerhalb des Hohen Hauses sind sie überall dort zu finden, wo ihre Unterstützung gebraucht wird: bei Demos, Kundgebungen, bei öffentlichen Aktionen, bei der Spendenübergabe an Flüchtlingsinitiativen und Kindervereine, in ihrer Sprechstunde. Als eine Fraktion zum Anfassen, die die Fragen aufgreift, die den Bürgerinnen und Bürgern auf den Nägeln brennen, geht sie der Regierung gehörig auf die Nerven. www.linksfraktion.de

Auf dem Weg zur gemeinsamen Partei

Eine kleine Chronik der Gründung

22. Januar
Gründung der Partei »Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative« in Göttingen. 

18. März
Lothar Bisky und Dagmar Enkelmann führen in Frankfurt a.M. erste Gespräche über eine Zusammenarbeit mit der WASG mit Klaus Ernst und Thomas Händel.

24. Mai
Zwei Tage nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, bei der WASG (2,2%) und die PDS (0,9%) an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterten, kündigt Oskar Lafontaine seinen Austritt aus der SPD an und erklärt seine Bereitschaft, ein Linksbündnis aus PDS und WASG zu unterstützen.

10. Juni
Gregor Gysi und Oskar Lafontaine kündigen ihre Kandidatur für ein gemeinsames Linksbündnis an.

6. August
In allen 16 Bundesländern sind die Landeslisten der Linkspartei.PDS zu den vorgezogenen Bundestagswahlen 2005 gewählt. Auf ihnen kandidieren neben Mitgliedern der Linkspartei. PDS auch Mitglieder der WASG und Parteilose. 

18. September
Bundestagswahl. Die Linkspartei.PDS erreicht 8,7% der Stimmen. Es ist das bisher beste Wahlergebnis für die Linkspartei.PDS. Sie zieht damit wieder in Fraktionsstärke in den Bundestag ein. Gregor Gysi und Oskar Lafontaine werden Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. 

6. Dezember
In Berlin wird ein Kooperationsabkommen für die Linkspartei.PDS von Lothar Bisky und Bodo Ramelow und für die WASG von Klaus Ernst und Thomas Händel unterzeichnet. Es bestimmt den Rahmen für den Parteibildungsprozess zwischen beiden Parteien.

24., 25. März
Parallele Parteitage von Linkspartei.PDS und WASG in Dortmund beschließen die Gründungsdokumente der neuen Partei DIE LINKE. Sie werden mit 96,9 % bei der Linkspartei.PDS und mit 87,7 % bei der WASG nach zweitägiger Debatte angenommen. Bei einer darauf folgenden Urabstimmung stimmten 96,9 % der Mitglieder der Linkspartei und 83,9 % der WASG-Mitglieder für die Fusion.

13. Mai
Bei der Wahl zur Bremischen Bürgerschaft zieht DIE LINKE mit 8,4 Prozent der Stimmen erstmals in ein Landesparlament der alten Bundesländer ein. Der künftigen Bürgerschaftsfraktion gehören sieben Mitglieder der Linkspartei. PDS und der WASG an.

16. Juni
Im Berliner Hotel »Estrel« wird die neue Partei DIE LINKE gegründet. Lothar Bisky und Oskar Lafontaine stellen sich als gleichberechtigte Vorsitzende der neuen Partei zur Wahl.

1. Mai 2006
Start der gemeinsamen Mindestlohnkampagne. 

6. Juni
In der Bundespressekonferenz wird ein Gründungsaufruf für die neue Linke vorgestellt, den führende Vertreterinnen und Vertreter beider Par teien unterzeichnet haben: Oskar Lafontaine, Lothar Bisky, Gregor Gysi, Katja Kipping, Felicitas Weck und Klaus Ernst.

10. Dezember
Auf einer Sitzung der Bundesvorstände in Berlin beschließen Linkspar tei.PDS und WASG die Gründungsdokumente (Programmatische Eckpunkte, Satzung, Schiedsordnung, Finanzordnung und einen Namensvorschlag) als Anträge an die parallel tagenden Bundesparteitage im März 2007 in Dortmund.

10 Jahre DIE LINKE im DISPUT

Die Mitgliederzeitschrift der LINKEN feiert in ihrer Ausgabe Juni 2017 den zehnten Geburtstag der LINKEN mit einem Themenschwerpunkt: 

Frigga Haug: Männerfäuste mit Schwielen

Bodo Ramelow: Die Mühe hat sich gelohnt

Ein Blick nach vorn – Gründerinnen und Gründer erinnern sich und blicken in die Zukunft

Erfurter Programm

DIE LINKE, so kann man im Erfurter Programm lesen, versteht sich als sozialistische Partei. Sie steht für Alternativen, für eine bessere Zukunft. »Ein dunkelrotes Programm«, auch das ein – wohlverdienter – Kommentar der bürgerlichen Presse.

Zum Erfurter Programm

TTIP

Seit Sommer 2013 laufen die streng geheimen Verhandlungen zur Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) zwischen der EU und den USA. Gegen diesen Angriff auf die Demokratie regte sich in ganz Europa wachsender Widerstand. DIE LINKE startet eine Kampagne unter dem Motto »TTIP und CETA stoppen! – Für einen gerechten Welthandel!«.

Kampagne

Gegen eine Spaltung von Prekären, Erwerbslosen und Kernbelegschaften wurde 2015 die Kampagne »Das muss drin sein.« gestartet. Hunderte von Kreisverbänden beteiligten sich an Aktionen für eine »Sanktionsfreie Mindestsicherung von 1.050 Euro statt Hartz IV«, für »Miethaie zu Fischstäbchen« oder sammelten Unterschriften für 100.000 Pflegekräfte mehr. www.das-muss-drin-sein.de

Linksjugend

Am 20. Mai 2007 gründete sich linksjugend ['solid]. Der am 5. Mai 2007 gegründete Studierendenverband Die Linke.SDS wurde Teil der linksjugend [‘solid]. Damit war der Grundstein für die Entwicklung des größten linken Jugendverbandes in Deutschland gelegt. Der Verband zählt inzwischen über 10.000 Mitglieder. www.linksjugend.de

Linke Woche der Zukunft

Unter dem Dach »Linke Woche der Zukunft« beteiligte sich DIE LINKE an einer Veranstaltungsreihe verschiedener Träger, darunter der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Über 80 Vorträge, Diskussionen, Strategiewerkstätten, Vernetzungstreffen, Kultur und Stadtspaziergänge fanden innerhalb von vier Tagen statt. www.linke-woche-der-zukunft.de