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10 Jahre DIE LINKE

Während im Osten die PDS eine glaubwürdige Opposition gegen die Agenda 2010 war, sammelten sich im Westen Linke aus SPD, Gewerkschaften und sozialer Bewegung und gründeten im Januar 2005 die WASG als Partei. Mit den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen im Mai 2005, bei der sowohl die PDS als auch die WASG die Fünf-Prozent-Marke deutlich verfehlten, wurde klar, dass nur ein Linksbündnis aus PDS und WASG bei den für September 2005 angesetzten Neuwahlen im Bund eine Chance hatte. Gregor Gysi und Oskar Lafontaine sorgten mit ihren persönlichen Entscheidungen für Hoffnung für das gemeinsame Projekt. Viele Menschen wirkten an der Parteibildung mit. Bodo Ramelow, Klaus Ernst und Uli Maurer bauten die Gerüste für die neue Partei. Lothar Bisky wirkte mit Geduld und Nachdruck für eine Vereinigung auf Augenhöhe. Vor allem Frauen wie Dagmar Enkelmann oder Katja Kipping organisierten hinter den Kulissen Kommunikation und Kompromisse.

10 Jahre DIE LINKE

Auf dem Weg zur gemeinsamen Partei

Eine kleine Chronik der Gründung

24., 25. März
Parallele Parteitage von Linkspartei.PDS und WASG in Dortmund beschließen die Gründungsdokumente der neuen Partei DIE LINKE. Sie werden mit 96,9 % bei der Linkspartei.PDS und mit 87,7 % bei der WASG nach zweitägiger Debatte angenommen. Bei einer darauf folgenden Urabstimmung stimmten 96,9 % der Mitglieder der Linkspartei und 83,9 % der WASG-Mitglieder für die Fusion.

13. Mai
Bei der Wahl zur Bremischen Bürgerschaft zieht DIE LINKE mit 8,4 Prozent der Stimmen erstmals in ein Landesparlament der alten Bundesländer ein. Der künftigen Bürgerschaftsfraktion gehören sieben Mitglieder der Linkspartei. PDS und der WASG an.

16. Juni
Im Berliner Hotel »Estrel« wird die neue Partei DIE LINKE gegründet. Lothar Bisky und Oskar Lafontaine stellen sich als gleichberechtigte Vorsitzende der neuen Partei zur Wahl.

1. Mai 2006
Start der gemeinsamen Mindestlohnkampagne. 

6. Juni
In der Bundespressekonferenz wird ein Gründungsaufruf für die neue Linke vorgestellt, den führende Vertreterinnen und Vertreter beider Par teien unterzeichnet haben: Oskar Lafontaine, Lothar Bisky, Gregor Gysi, Katja Kipping, Felicitas Weck und Klaus Ernst.

10. Dezember
Auf einer Sitzung der Bundesvorstände in Berlin beschließen Linkspar tei.PDS und WASG die Gründungsdokumente (Programmatische Eckpunkte, Satzung, Schiedsordnung, Finanzordnung und einen Namensvorschlag) als Anträge an die parallel tagenden Bundesparteitage im März 2007 in Dortmund.

22. Januar
Gründung der Partei »Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative« in Göttingen. 

18. März
Lothar Bisky und Dagmar Enkelmann führen in Frankfurt a.M. erste Gespräche über eine Zusammenarbeit mit der WASG mit Klaus Ernst und Thomas Händel.

24. Mai
Zwei Tage nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, bei der WASG (2,2%) und die PDS (0,9%) an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterten, kündigt Oskar Lafontaine seinen Austritt aus der SPD an und erklärt seine Bereitschaft, ein Linksbündnis aus PDS und WASG zu unterstützen.

10. Juni
Gregor Gysi und Oskar Lafontaine kündigen ihre Kandidatur für ein gemeinsames Linksbündnis an.

6. August
In allen 16 Bundesländern sind die Landeslisten der Linkspartei.PDS zu den vorgezogenen Bundestagswahlen 2005 gewählt. Auf ihnen kandidieren neben Mitgliedern der Linkspartei. PDS auch Mitglieder der WASG und Parteilose. 

18. September
Bundestagswahl. Die Linkspartei.PDS erreicht 8,7% der Stimmen. Es ist das bisher beste Wahlergebnis für die Linkspartei.PDS. Sie zieht damit wieder in Fraktionsstärke in den Bundestag ein. Gregor Gysi und Oskar Lafontaine werden Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. 

6. Dezember
In Berlin wird ein Kooperationsabkommen für die Linkspartei.PDS von Lothar Bisky und Bodo Ramelow und für die WASG von Klaus Ernst und Thomas Händel unterzeichnet. Es bestimmt den Rahmen für den Parteibildungsprozess zwischen beiden Parteien.

Erfurter Programm

Der Erfurter Parteitag hat das neue Parteiprogramm der LINKEN am 23. Oktober 2011 mit 503 Stimmen bei 4 Gegenstimmen und 12 Enthaltungen beschlossen.

Zum Erfurter Programm

Der erste knallrote Ministerpräsident

Am 5. Dezember 2014 wählte der Thüringer Landtag Bodo Ramelow zum ersten Ministerpräsidenten mit einem Parteibuch der LINKEN. 

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Auf dem Weg in den ersten West-Landtag

Mit dieser selbstbewussten Botschaft zog DIE LINKE am 13. Mai 2007 erstmals in Bremen in das erste westdeutsche Landesparlament ein.

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Wir sind Fraktion

Seit 2005 gibt es eine Linksfraktion im Deutschen Bundestag. Die Abgeordneten streiten für eine soziale Politik, leisten Widerstand gegen Sozialkürzungen und Kriegseinsätze und bringen die Anliegen gesellschaftlicher Bewegungen ins Parlament. www.linksfraktion.de

Der Clara-Zetkin-Preis

Im Sinne Clara Zetkins würdigt DIE LINKE seit 2011 alljährlich ein Projekt, das die Lebensbedingungen von Frauen verbessert und die Gleichstellung der Geschlechter befördert.

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Linksjugend

Am 20. Mai 2007 gründete sich linksjugend ['solid]. Die Linke.SDS wurde Teil der linksjugend [‘solid]. Damit war der Grundstein für die Entwicklung des größten linken Jugendverbandes in Deutschland gelegt. www.linksjugend.de

Ausstellung "Zehn Jahre DIE LINKE"

10 Jahre DIE LINKE im DISPUT

Die Mitgliederzeitschrift der LINKEN feiert in ihrer Ausgabe Juni 2017 den zehnten Geburtstag der LINKEN mit einem Themenschwerpunkt: 

Frigga Haug: Männerfäuste mit Schwielen

Bodo Ramelow: Die Mühe hat sich gelohnt

Ein Blick nach vorn – Gründerinnen und Gründer erinnern sich und blicken in die Zukunft