Red Media Day 2016

30. Januar 2016, Berlin, Bürohaus am Franz-Mehring-Platz 1 (nd-Gebäude)

Programm

9.30 Uhr
Anmeldung
vor dem Münzenberg-Saal

10 Uhr, Münzenberg-Saal
Begrüßung und Debatte
mit Katja Kipping, Parteivorsitzende DIE LINKE,
zum Thema »Die LINKE in der Krisen-Kommunikation – was sind unsere Themen in den kommenden Wahlkämpfen?«
Moderation: Jörg Staude, Linke Medienakademie

11 bis 16 Uhr
Parallele Workshops
in den den Räumen des Konferenzzentrums, 1. Etage

Workshop 1: Politische Kommunikation via Social Media – Wie DIE LINKE Facebook und Co. rocken sollte

Social Media ist in der politischen Kommunikation in Deutschland angekommen. Über 95 Prozent der Bundestagsabgeordneten sind mit Profilen bei Facebook, Twitter, Instagram oder XING unterwegs, 12 von 14 Bundesministerien twittern und auch die DIE LINKE ist bestens vertreten. Unter den Bundestagsparteien hat keine Partei mehr Facebook-Fans. Doch wie nutzt man Social Media effizient & erfolgreich für die tägliche Kommunikation, den Dialog mit potentiellen Wählern und als Seismograph für politische Stimmungen? 

Der Vortrag gibt einen Überblick über die politische Social-Media-Nutzung und zeigt auf wie man die verschiedenen Kanäle perfekt nutzt, um seine Positionen auch digital zu verbreiten. Zudem werden alternative Netzwerke neben den Klassikern Facebook, Twitter und YouTube kurz vorgestellt und der Nutzen für die politische Arbeit bewertet.

Referent: Martin Fuchs, »Hamburger Wahlbeobachter«

Workshop 2: Kampagnenführung – wie wird Politik zum (bestimmenden) Tagesgespräch?

Wie sind die Bürgerinnen und Bürger für politische Initiativen zu gewinnen, wie werden diese zum Tagesgespräch? Wie sind auch die eigenen Leute zu mobilisieren und die Wählerinnen und Wähler dafür, ihre Stimme der LINKEN zu geben?

  • Wie wird eine Kampagne geplant und umgesetzt?
  • Wie funktioniert das Agenda-Setting im Ort, im Kreis und im Land?
  • Was ist der Kampagneneisberg?

Referent: Mark Wagner; Teamer, Politischer Berater

Workshop 3: Öffentlichkeitsarbeit und PR in der Lokalpolitik – online und offline

Wie verschafft man sich in der Kommune vor Ort Aufmerksamkeit und Gehör für seine politischen Anliegen? Wie sieht ein professioneller Umgang mit den gedruckten und den sozialen Medien aus? Wie gewinnt man Zugang zu den meinungsführenden Medien in einer Region? Wie baut man sich ein wirksames Netzwerk von »Multiplikatoren« auf?

  • Wie sind Medien zu öffentlichen Themensetzung zu nutzen?
  • Wie wollen Medien informiert und »gewonnen« werden, welche Angebote muss es an die Journalist/innen geben. Wann sind Hintergrundgespräche »unter 3« angebracht?
  • Wie sieht eine gute, lesenswerte Presseerklärung aus?

Referentin: Nadja Bungard, www.mondpropaganda.de

Workshop 4: Kleine Zeitung – gut und professionell gemacht

Die Kleinen Zeitungen, ob nun als breitere Bürger- oder Parteizeitung, spielen eine immer wichtigere Rolle bei der Verbreitung linker Politik und Initiativen. Können sie aber wirklich in die immer größer werdende Lücke stoßen, die die traditionellen Medien hinterlassen?

  • Wie kann man eine Kleine Zeitung gründen? Aufwand, Kosten und Kontakte?
  • Wie finde ich Themen, schaffe ich eine Netzwerk von Schreibern und »Medienmachern?«
  • Was funktioniert eine Redaktion? Wozu braucht man eine ChefredakteurIn und was ist ein Redaktionsplan?

Referent: Klaus-Dieter Heiser, »Neu-Köllnisch«, Berlin

Workshop 5: DIE LINKE – Eine Marke, die für sich spricht

Der Workshop findet nicht statt!

Workshop 6: Wir sprechen alle an!

Der Workshop findet nicht statt!

Workshop 7: LINKES CMS

Wir funktioniert die Arbeit mit dem LINKEN CMS, welche Funktionen sind für die tägliche Arbeit bei der Webseitengestaltung wichtig und nützlich? – Jens Hoppe zeigt die Arbeit mit dem LINKEN CMS anhand von Beispielen und geht dabei auf technische und gestalterische Richtlinien ein. Er gibt einen Überblick über neue und erweiterte Funktionen, mit denen das System im Zuge des Updates auf TYPO3 CMS 6.2 LTS ausgestattet wurde.

Referent: Jens Hoppe, minuskel screen partner GmbH

Zusatzangebot: LINKE Wählerinnen und Wähler und ihre Themen

Seit dem Sommer vergangenen Jahres hat sich die Situation im Land gründlich verändert. Beherrschendes Thema ist der Zuzug der Geflüchteten und wie wir alle mit dieser Herausforderung umgehen. Während die einen helfen wo sie nur können, brechen bei anderen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit offen heraus. Aktuell sagen 70 Prozent der Bevölkerung, dass sie angesichts dieser Entwicklung verunsichert sind, zugleich befürchten 80 Prozent einen Anstieg der Terrorgefahr. Das spiegelt sich auch in zunehmender Wahlenthaltung und wachsendem Frust auf Parteien wider. Wie reagieren die Wählerinnen und Wähler der LINKEN? Welche Erwartungen haben sie, welche Lösungen sehen sie?

Steffen Twardowski analysiert in der Bundestagsfraktion die Politikwahrnehmung der Bevölkerung und diskutiert mit euch von 16 bis 18 Uhr darüber.