Für die Zeit nach Corona sorgen

Zweites Feministisches Bildungscamp im Sommer 2020

AUSGEBUCHT! Für die Warteliste eine Mail an: anne.steckner@die-linke.de 

 

Die Corona-Pandemie wirft Themen auf, die in feministischen Debatten seit langem diskutiert werden: eine Ökonomie der Bedürfnisbefriedigung, solidarische Beziehungen jenseits der heterosexuellen Kleinfamilie, Sorge umeinander einerseits; häusliche Gewalt, repressive Biopolitiken, Überlastung und schlechte Bezahlung in systemrelevanten (oft von Frauen getragenen) Berufen andererseits. Die gegenwärtige Krise ist auch eine Chance für nachhaltiges Wirtschaften und eine echte Care Revolution.

Zu diesen und weiteren Themen gibt es zahlreiche Diskussionen mit unterschiedlichen Argumenten. Und sie alle haben eine Geschichte. Welche Errungenschaften verdanken wir kämpfenden Frauen* vor unserer Zeit? Was ist feministische Ökonomiekritik? Was können marxistischer, radikaler, Differenz- und queer-Feminismus voneinander lernen? Wie kann politische Bildung diese Debatten aufgreifen und für Interessierte aufbereiten? Was wollen wir dazu anbieten, selbst in die Hand nehmen? Wie gestalten wir produktive Lernerfahrungen und solidarische Strukturen? Um diese Fragen dreht sich das Bildungscamp.

Wir werden in Geschichte und Theorie eintauchen. Wir werden politisch-strategische Fragen diskutieren. Und wir werden uns Handwerkszeug politischer Bildung aneignen.

 

Wo? Naturfreundehaus Hannover
Vegetarische Versorgung, auf Wunsch auch vegan.
Wann? Mittwoch 22. Juli (abends) bis Sonntag 26. Juli (mittags)
Wer? Das Bildungscamp richtet sich an Interessierte aller Geschlechter, die sich in feministischer Bildungsarbeit qualifizieren und selbst aktiv werden wollen.

 

Interesse? Schreib eine Mail an: anne.steckner@die-linke.de oder ruf an: 030 / 24009225

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