Mittendrin

Die BAG Senioren beim 11. Deutsche Seniorentag von 2. bis 4. Juli 2015 in Frankfurt am Main

"Gemeinsam in die Zukunft" - unter diesem Motto fand vom 2. bis 4. Juli 2015 im Frankfurt am Main der 11. Deutsche Seniorentag sowie die damit verbundene Fachmesse SenNova statt. Veranstalter ist die BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisatoren.

Die BAG Senioren der Partei DIE LINKE, die seit 1998 eine der Mitgliedsorganisationen der BAGSO ist, war auch erneut auf diesem Seniorentag präsent. Offizielle Vertreter der BAG waren sowohl auf der Festveranstaltung zur Eröffnung des Seniorentages, wie auch zur Eröffnung der SenNova sowie auf dem Empfang des Oberbürgermeisters für die Vertreter der teilnehmenden Organisationen anwesend. Die Festansprache zur Eröffnung hielt die Bundeskanzlerin, Angela Merkel, die auch die Schirmherrin des Seniorentages war.

Zeitgleich mit dem Seniorentag fand in Frankfurt am Main eine Beratung des Sprecherrates der BAG Senioren statt, was uns nicht nur die Möglichkeit gab eine Vielzahl der Veranstaltungen zu besuchen und so neue Anregungen und Impulse zu gewinnen, sondern auch Gelegenheit bot, uns nach der Berichterstattung der BAG vor dem Parteivorstand, im November 2014, über Schlussfolgerungen zur Weiterführung unserer Arbeit zu verständigen.

Nachfolgend eine knappe Darstellung des durch uns in Auswertung der Sprecherratstagung, der Teilnahme am Seniorentag und unseres Auftretens auf der SenNova gezogenen Resümees:

Tagung des Sprecherrates am 2. Juli 2015

Folgende Schwerpunkte standen auf der Tagesordnung dieser Beratung:

  1. Auswertung des Bielefelder Parteitages, mit einer Berichterstattung unserer Delegierten.
  2. Hinweise zur Teilnahme an Veranstaltungen des Seniorentages und zum Besuch der SenNova.
  3. Verständigung zur Sprecherratstagung am 29.10.2015 in Magdeburg, unter dem Motto: "Lebensbedingungen und gesellschaftliche Teilhabe der Senioren im ländlichen Raum".

In diesem Zusammenhang wurde nochmals bekräftigt, dass es darauf ankommt, den Schwung unserer Berichterstattung zu nutzen, um Seniorenpolitik in ihrer Gesamtheit noch stärker ins Blickfeld der Gesamtpartei zu rücken. Mit dem Material der Berichterstattung, den Seniorenpolitischen Standpunkten sowie den auf dem Parteitag beschlossenen Kommunalpolitischen Leitlinien verfügen wir dabei über eine tragfähige und längerfristig gültige Grundlage.

Mit der Beratung in Magdeburg, soll der bisher durch uns beschrittene Weg, Erfahrungen einzelner Landesverbände zu erschließen und für alle nutzbar zu machen, seine Fortführung finden. In diesem Zusammenhang wurde insbesondere auch noch einmal auf solche Erfahrungen verwiesen, wie sie durch die LAG Sachsen in den letzten Jahren kontinuierlich thematisiert wurden (ländlicher Raum, Mobilität, Wohnen im Alter …). Gleiche Aufmerksamkeit gilt auch den Erfahrungen anderer Landesverbände, so zum Beispiel von Berlin und Thüringen zu Mitwirkungsgesetzten oder Mitwirkungs- und Vertretungskremien, in NRW zur kommunalpolitischen Umsetzung von Seniorenpolitik, in Mecklenburg-Vorpom-mern zur Arbeit des Altenparlamentes, im Saarland, zur anschaulichen Aufbereitung seniorenpolitischer Position für die Öffentlichkeitsarbeit usw.

Teilnahme an den Veranstaltungen und am Rahmenprogramm des Seniorentages

Die Mitglieder des Sprecherrates der BAG machten rege von der Möglichkeit Gebrauch - nach eigener Wahl - aus der Vielfalt der mit dem Seniorentag angebotenen Informations-veranstaltungen und Foren, nach eigener Wahl jene auszuwählen, die entsprechend der eigenen Arbeitsschwerpunkte für sie von besonderem Interesse waren. So wurden aus dem umfangreichen Programm des Seniorentages, mit über 100 Einzelveranstaltungen, Vorträgen und Foren - durch Mitglieder des Sprecherrates insgesamt über 40 Veranstaltungen besucht, und die dort vermittelten Erkenntnisse, Anregungen und Erfahrungen aus der Sicht der eigenen Erfordernisse einer kritischen Betrachtung und Bewertung unterzogen. Da Programm und räumliche Gegebenheiten eine inhaltliche Bilanz vor Ort nicht ermöglichten, wurde vereinbart, die dabei gewonnenen Erfahrungen und Eindrücke auf der nächsten Beratung der BAG auszutauschen.

Der Zusammenfall des Termins des Seniorentages mit der letzten Sitzungswoche des Bundestages führte - trotz gegebener Bereitschaft - leider dazu, dass es nicht möglich war, für Mitglieder der Fraktion des Bundestages die Teilnahme an entsprechenden Veranstal-tungen zu ermöglichen. Leider war auch die Teilnahme der Parteivorsitzenden unserer Partei - trotz langfristiger Orientierung mit der Berichterstattung der BAG vor dem Parteivorstand - aus terminlichen Gründen nicht möglich. Um so wichtiger war für unsere Präsenz auf dem 11. Deutschen Seniorentag, das Engagement der Genossen des Landesverbandes Hessen, insbesondere von Janine Wissler, stellvertretende Parteivorsitzende sowie des Fraktionsvorsitzenden der Partei im Hessischen Landtag, Willi van Ooyen und der Landtagsabgeordneten Marjana Schott.

Präsentation im Rahmen der SenNova

Die BAG Senioren, war auch 2015 auf der mit dem Seniorentag einhergehenden Messe SenNova, mit einem eigenen Informationsstand vertreten. Auf rund 10.000 m2 Ausstellungs-fläche, präsentierten sich mit 250 Ausstellern, traditionell nicht nur die Mitgliedsverbände der BAGSO, sondern auch Vertreter der zentralen und regionalen Institutionen, von Vereinen und Initiativen, die sich der Seniorenarbeit widmen sowie auch entsprechende Dienstleister und kommerzielle Unternehmen.

Der Informationsstand der BAG Senioren der Partei DIE Linke auf der SenNova, fand seitens der Besucher (ca. 15.000 trotz widriger Witterungsbedingungen) beachtliche Aufmerksam-keit. Neben der zentralen Lage, trug dazu auch die ansprechende, Aufmerksamkeit erregende Gestaltung des Standes bei. Das erregte in der Mehrheit Aufmerksamkeit und Akzeptanz: (Aha-Reaktionen von: "Die sind ja auch hier!", "Gut Euch (Sie) hier zu finden." bis "Ich habe zwar sonst nichts viel mit der Linken am Hut, aber das Engagement und die Forderungen kann man unterschreiben." - in dieser Tendenz etwa Besucher. Wir stießen so auch auf breites Interesse und Zustimmung: Besuchergruppen aus den neuen Bundes-ländern (insbesondere aus Thüringen) und Einzelbesuchern der westlichen Bundesländer, die sich allgemein orientieren und einen Überblick verschaffen wollten - um die 800 Besucher. So gab es auch gezielter Gesprächsbedarf zu unterschiedlichen Themenkreisen zur Gesamtpolitik sowie zu spezifischen Fragen der Seniorenpolitik - ca. 50 bis 80 Einzelgespräche.

 

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