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AG LISA

LISA ist eine autonome Frauenstruktur, in der Frauen die Möglichkeit haben, ihre Politikansätze zu entwickeln, zu diskutieren und zu beschließen. In LISA engagieren sich Genossinnen und Sympathisantinnen für eine emanzipatorische Gesellschaft, in der jede und jeder gleiche Möglichkeiten zur Findung und Realisierung selbstbestimmter Lebensentwürfe hat.

LISA ist eine bundesweite Frauenarbeitsgemeinschaft mit den Zielen:

  • einen Beitrag zur Entwicklung sozialistischer Alternativen in und zur herrschenden patriarchalen Gesellschaft zu leisten; dazu gehört deutlich zu machen, wie sich Kapitalismus und Patriarchat gegenseitig stützen, und dass es ohne den Abbau patriarchaler Strukturen (auch in der Partei DIE LINKE) keine sozialistische Alternative geben kann;
  • eigene Strategien zur Beseitigung frauendiskriminierender gesellschaftlicher Strukturen und Mechanismen zu entwickeln;
  • die selbstbestimmte Verfügung der Frau über ihre Lebensweise, ihren Körper und ihre Sexualität einzufordern und durchzusetzen;
  • die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen einzufordern, die mindestens 50%ige Quote aller Ämter und Mandate innerhalb der Linkspartei durchzusetzen und auf die Mindestquotierung aller Fraktionen der Linkspartei hinzuwirken;
  • patriarchales Denken und Handeln innerhalb der Linkspartei zu erkennen, zu kritisieren und dem entgegenzuwirken und damit ein ständiges Korrektiv zur Politik der Partei zu sein;
  • sich in alle Politikbereiche der Linkspartei mit alternativen Vorschlägen einzumischen und so emanzipatorische Politik als Querschnittsaufgabe der Linkspartei deutlich zu machen.

In diesem Sinn ist LISA die feministische Frauenarbeitsgemeinschaft der Partei DIE LINKE. LISA ist ihrem Selbstverständnis nach Teil der linken deutschen und internationalen Frauenbewegung, auf die sie sich ausdrücklich bezieht. Innerhalb der LISA-Strukturen haben Mitglieder und Sympathisantinnen gleiche Rechte. LISA entscheidet autonom über die Inhalte ihrer Arbeit, die Verwendung der finanziellen Mittel und die Besetzung der zur Verfügung stehenden Stellen.