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Beschlüsse des Parteivorstandes

Wahlperiode 2012-2014


Energiewende retten. Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom!

Beschluss des Geschäftsführenden Parteivorstandes vom 3. März 2014

Der Geschäftsführende Parteivorstand unterstützt den Aufruf "Energiewende retten. Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom!" des Demo-Bündnisses von BUND, NaturFreunde, campact u.a. (s. Anlage) und unterschreibt im Namen der Partei DIE LINKE.

Der Geschäftsführende Parteivorstand ruft zur Teilnahme an den Demonstrationen am 22. März 2014 in Düsseldorf, Kiel, Hannover, Mainz/Wiesbaden, München und Potsdam auf.

Der Geschäftsführende Parteivorstand ruft zur Teilnahme an der Großdemonstration am 10. Mai 2014in Berlin auf.

 

Aufruf: Energiewende retten!

Sonne und Wind statt Fracking, Kohle und Atom

Die neue Bundesregierung plant einen Frontalangriff auf die Energiewende. Nach der Photovoltaik soll es jetzt der Windkraft an den Kragen gehen. Der Zubau der Erneuerbaren Energien droht mit einem Ausbaudeckel und massiven Förderkürzungen abgewürgt zu werden. Stattdessen setzt Schwarz-Rot auf Kohlekraft - etwa mit neuen Subventionen, die verhindern, dass alte Kohlemeiler eingemottet werden.

Damit haben sich RWE, Eon und Vattenfall so massiv durchgesetzt wie lange nicht mehr. Doch noch steht dies alles nur im Koalitionsvertrag und nicht im Gesetz. In den nächsten Monaten muss sich die Regierung mit den Bundesländern über ihre energiepolitischen Pläne einigen. Etliche stehen diesen kritisch gegenüber - jetzt müssen sie sich wehren.

Am 22. März gehen wir daher mit zehntausenden Menschen in sieben Landeshauptstädten auf die Straße. Gemeinsam fordern wir, dass Atom- und Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, Kohle-Tagebaue stillgelegt, Gas nicht mittels Fracking gefördert und die Energiewende nicht ausgebremst wird.

Wir wollen die Energieversorgung dezentralisieren, demokratisieren und in die Hand der Bürger/innen legen! Und der Welt zeigen, wie die Energieversorgung eines Industriestaates von Grund auf umgekrempelt werden kann und damit beim Klimaschutz endlich ernst gemacht wird.

Dafür lohnt es sich zu streiten! Demonstrieren Sie am 22. März für die Energiewende und gegen Fracking, Kohle- und Atomkraft - in Düsseldorf, Kiel, Hannover, Mainz/Wiesbaden, München oder Potsdam.

Das Bündnis:

Die Energiewende-Demos werden initiiert von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Deutschland, dem Kampagnen-Netzwerk Campact und den Naturfreunden. Weitere Organisationen wie Attac, Umweltverbände wie RobinWood und auch zahlreiche regionale Initativen machen mit, unterstützen die Demonstration und haben den Aufruf unterzeichnet.