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Bernd Riexinger

Riexinger kritisiert Entlassung tausender Lehrkräfte in Baden Württemberg

DIE LINKE kritisiert Baden-Württembergs Kultusministerin Eisenmann für den Bruch des Wahlversprechens, die Praxis der Sommerentlassungen zu beenden und fordert sie auf, diese nicht in die Arbeitslosigkeit zu entlassen.

DIE LINKE kritisiert Baden-Württembergs Kultusministerin Eisenmann für den Bruch des Wahlversprechens, die Praxis der Sommerentlassungen zu beenden und fordert sie auf, diese nicht in die Arbeitslosigkeit zu entlassen. Hierzu Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

„Entgegen der Ankündigung von CDU und Grünen, die Praxis der Sommerentlassungen von Lehrerinnen und Lehrern zu beenden, sind seit dieser Woche wieder rund 9.000 Menschen in Baden Württemberg mehr arbeitslos: rund 4.000 Lehrerinnen und Lehrer und 5.000 Referendarinnen und Referendare wurden für die Dauer der Sommerferien entlassen, um ihnen in der Zeit kein Gehalt zahlen zu müssen.

Hauptverantwortlich dafür ist die Kultusministerin Susanne Eisenmann, die seit dem Wochenende Spitzenkandidatin der Landes-CDU ist. 9.000 Menschen in Arbeitslosigkeit zu entlassen und im gleichen Atemzug von einem erholsamen Sommer zu sprechen, ist an Dreistigkeit, Zynik und mangelndem Respekt nicht zu überbieten. Baden-Württemberg ist Spitzenreiter in dieser Praxis und das, obwohl es mit Bayern zusammen das reichste der Republik ist.

Angesichts des Lehrermangels ist dieses Vorgehen nicht nur zynisch, sondern auch dumm: Einerseits fehlen tausende Lehrerinnen und Lehrer, um den ordnungsgemäßen Ablauf zu gewährleisten, andererseits werden tausende Lehrer entlassen. Das Signal, das die CDU damit sendet, ist fatal – die Menschen, die sich um die Bildung unserer Kinder kümmern, werden unter prekären Bedingungen beschäftigt und bekommen, im schlimmsten Fall, kein Arbeitslosengeld und fallen in Hartz IV. So macht man den Lehrberuf nicht attraktiv.

Die Sommerentlassung von Lehrerinnen und Lehrern muss deutschlandweit ein Ende haben. Gute Bildung muss mit festen Anstellungsverhältnissen, guten Arbeitsbedingungen und fairen Löhnen gewürdigt werden. Nur so ist es möglich, dauerhaft gute Bildung zu gewährleisten.“

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