Die UNHCR braucht eine verlässliche Finanzierung durch Pflichtbeitragsumlagen

Zur UNO-Prognose für 2020 sagt Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:

Die UNO rechnet für das Jahr 2020 Uno mit 168 Millionen Hilfsbedürftigen. Angesichts der globalen Krisen aus Kriegen, Klimawandel und Krankheiten, brauchen wir eine Neuorganisation der Humanitären Hilfe in der UN0. Es kann nicht sein, dass die UNO regelmäßig für die ihre Flüchtlingshilfe betteln gehen muss, während zeitgleich Militärbudgets und Rüstungsausgaben erhöht werden. Diese Schieflage ist einer Hauptursache für globale Fluchtbewegungen. Wenn die UN in Flüchtlingslagern die Rationen kürzen muss, weil das Geld nicht mehr reicht, dann werden Flüchtlinge gezwungen nach Europa zu flüchten. Wir brauchen daher eine zeitgemäße Neuorganisation der Humanitären Hilfe bei der UN. Das Budget des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) darf nicht länger hauptsächlich durch freiwillige Beiträge von Regierungen, zwischenstaatlichen Akteuren, Stiftungen oder Privatpersonen bestritten werden, sondern es muss verbindliche Pflicht-Beitragsumlagen geben.

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