Das Blog zur Kampagne

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Sabine Zimmermann

Gute Pflege gibt es nur mit mehr Personal

„Mehr Begutachtungen lösen kein einziges Versorgungsproblem. Die Pflegegesetze wirken erst dann, wenn mehr Menschen mit anerkanntem Pflegebedarf auch bedarfsgerecht in hoher Qualität versorgt werden. Die Leistungsangebote wachsen nicht mit den Begutachtungen. Pflege, die Selbständigkeit erhält und fördert, gibt es nur mit mehr Personal. In den Einrichtungen, direkt in der Pflege und nicht nur in der Begutachtung. Deshalb muss die tarifliche Entlohnung in der Altenpflege allgemeinverbindlich werden. Die Kostenträger müssen verpflichtet werden, tarifliche Entlohnung vollständig zu refinanzieren“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Sabine Zimmermann, zur neuen Pflegebegutachtung.  Zimmermann weiter: „Nur die Einführung der Solidarischen Pflegeversicherung, unter Einbeziehung der Privaten Pflegeversicherung und aller Einkommensarten, schafft Spielräume, um die Leistungen auszuweiten und zu verbessern. Sie schafft auch eine Basis für eine bessere...weiterlesen


Katrin Werner

Nicht der Storch bringt die Babys

Die Situation in der Geburtshilfe ist unhaltbar. In den vergangen Jahren wurden bundesweit massiv Geburtsstationen geschlossen und immer weniger Hebammen sind freiberuflich tätig, da sie sich die enorme Summe an Haftpflichtversicherung nicht mehr leisten können. Hier hat die Politik versagt, denn es wäre schon seit Jahren geboten gewesen einen steuerfinanzierten Haftungsfonds einzurichten, der die Hebammen absichert und verhindert, dass sie ihren Beruf aufgeben müssen. Unzureichende Krankenhausfinanzierung, schlechter Personalstand und Schließungen von Geburtsstationen haben die Arbeitsbedingungen von Hebammen in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Immer mehr Hebammen wechseln in eine Teilzeitbeschäftigung. 1991 waren noch 28,9 % Prozent aller festangestellten Hebammen in Teilzeit tätig, 2015 waren es bereits 72,5%. (vgl. Sachstand Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags WD 9 -3000 – 079/16) Dadurch ist eine 1 zu 1 – Betreuung nicht mehr möglich und es gibt kaum noch...weiterlesen


Lia Zimmermann

Mehr Personal statt mehr Medikamente

„Mehr als 50 Prozent der an Demenz erkrankten Bewohner in Pflegeheimen erhalten dauerhaft Neuroleptika, ein Drittel Antidepressiva. Hier hat sich eine 'Versorgungsnormalität' entwickelt, die gesundheitsgefährdend ist und gegen anerkannte Richtlinien verstößt. Eine ehrliche öffentliche Debatte über die Ursachen dieser Entwicklung ist überfällig“, erklärt die pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Pia Zimmermann, mit Blick auf den aktuellen Pflegebericht 2017 des Wissenschaftlichen Institutes der AOK. Zur vollständigen Pressemitteilung.weiterlesen


Böckler Impuls

Böckler-Studie: Rechtliche Vorgaben für Personalbemessung international

Die Relation zwischen Krankenschwestern und Patienten beeinflusst die Qualität der Pflege und damit die Patientengesundheit. Denn die Personalbemessung wirkt sich unter anderem auf das Risiko von Infektionen, Thrombosen und Todesfällen durch zu spät erkannte Komplikationen aus. Darauf weisen Michael Simon und Sandra Mehmecke in einer von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie hin. Die WissenschaftlerInnen haben untersucht, welche rechtlichen Vorgaben für eine angemessene Personalausstattung weltweit existieren. Mehr zur Studie bei der Böckler Stiftung. weiterlesen


neues deutschland

Starker Zuwachs: Teilzeitquote in der ambulanten Pflege liegt bei 70 Prozent

Pflege ist ein Teilzeit- und Frauenjob. Die Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann (LINKE) beklagt einen überproportional starken Zuwachs an Teilzeitstellen in der ambulanten Pflege. Dieser Pflegebereich sei eine der großen Wachstumsbranchen. »Aber von den über 170.000 Stellen, die in den letzten Jahren geschaffen wurden, waren fast 130.000 Teilzeitjobs«, erklärte Zimmermann. Nur knapp 40.000 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) Vollzeitstellen. Vollständiger Artikel im neuen deutschland.weiterlesen


Esther Braun (SL-Sprecherrat Saar)

Saarländischer Ratschlag für Pflege-Beschäftigte

Am 6.3.2017 haben wir als SL-Saar nach unserer gelungenen Konstituierung als Landesgruppe einen Ratschlag für Pflege-Beschäftigte durchgeführt. Damit haben wir als gewerkschaftlich orientierte Strömung einen eigenen Akzent im Vorfeld der Landtagswahlen gesetzt und uns klar an der Seite der Beschäftigten der Krankenhäuser positioniert, die sich aktuell im ganzen Saarland für mehr Personal und Entlastung einsetzen.weiterlesen


Bernd Riexinger

Nicht nur am Frauentag: Pflegearbeit ist mehr wert

In deutschen Krankenhäusern herrscht akuter Personalmangel, es fehlen 100 000 Pflegekräfte. Unter den dramatischen Folgen leiden nicht nur die Patientinnen und Patienten, sondern auch die Pflegekräfte und damit vor allem Frauen: Über 85 Prozent aller Pflegekräfte sind weiblich. Deswegen zeigte sich DIE LINKE am Internationalen Frauentag besonders solidarisch mit den Pflegekräften, die für mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen streiten. Bernd Riexinger war am 8. März in Berlin unterwegs und verteilte vor der Bundesgeschäftsstelle der LINKEN, am Alexanderplatz und vor dem Klinikum im Friedrichshain Blumen und Informationsmaterial an Frauen. Fotos von der Aktion gibt es auf Flickr, ein Video gibt es auf Youtube. weiterlesen


Harald Weinberg

Pflegenotstand in Krankenhäusern: Den Druck auf die Bundesregierung weiter erhöhen

Harald Weinberg, Sprecher der Fraktion DIE LINKE für Krankenhauspolitik und Gesundheitsökonomie, kommentiert die heute vorgelegten Schlussfolgerungen des Bundesgesundheitsministers und der Koalition aus der Expertenkommission „Pflegepersonal im Krankenhaus": „Die große Koalition scheint endlich zu erkennen, dass es gesetzliche Vorgaben für den Einsatz von Pflegepersonal in Krankenhäusern braucht. Das ist ein Fortschritt, der wesentlich dem Druck der Pflegekräfte zu verdanken ist, die in den letzten Jahren mit Protesten und Streiks den Pflegenotstand auf die politische Agenda gesetzt haben. Die konkreten Maßnahmen, die vorgeschlagen werden, um den Pflegenotstand zu beseitigen oder wenigstens zu lindern, sind jedoch enttäuschend.“weiterlesen


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