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100 Jahre Mandela. Sein Jahrhundert, welches Erbe?

Nelson Rolihlahla Mandelas 100. Geburtstag – ein Anlass, sich mit seinem Wirken und Vermächtnis, dem Kampf gegen die Apartheid in Südafrika, mit Versöhnung und Transition zu beschäftigen und auch die heutigen Verhältnisse in den Blick zu nehmen.

Wir laden ein zur fünfteiligen Filmreihe, vorrangig Dokumentationen zu Nelson Mandela und anderen wichtigen Anti-Apartheid-Kämpfer*innen. Thematisiert werden nicht nur die Herausforderungen des Kampfes im Untergrund, sondern auch die Schwierigkeiten der Versöhnung und der anhaltende Wunsch nach Gleichberechtigung. Zu einigen Veranstaltungen gibt es im Anschluss die Gelegenheit zur Diskussion.

Jeden Donnerstag vom 17. Mai bis 14. Juni 2018: Filmreihe und Diskussionen
19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr, Kino in der Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin,U-Bahn Eberswalder Straße

Die einzig offizielle biographische Dokumentation Nelson Mandelas besticht durch eindringliche Interviews und zeigt die wichtigsten und intimsten Momente seines Lebens. Der Film zeigt das Leben Mandelas von seiner Kindheit zum jungen Rechtsanwalt, über sein Engagement im African National Congress (ANC) und seiner langen Inhaftierung bis zu seiner triumphalen Entlassung und schließlich seiner Vereidigung als erster Schwarzer Präsident Südafrikas.

Einführende Worte von S. E. Phumelele Stone Sizani (Botschafter der Republik Südafrika), Harald Wolf (DIE LINKE), Dagmar Enkelmann (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Kino 5, Eintritt frei

Mit seinem Dokumentarfilm zeichnet Regisseur Khalo Matabane ein differenziertes Porträt seines Kindheitshelden. Keine unumstößliche Wahrheit, sondern die Geschichte eines großen Mannes mit allen Ecken und Kanten. Ein persönlicher und ehrlicher Dokumentarfilm, der neue Debatten eröffnet.

Anschließende Diskussion mit: Arnold Isaacs (Mayibuye) und Thabo Thindi (Mayibuye)

Kino 8, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Diese vielfach ausgezeichnete Dokumentation setzt Fragmente aus dem Leben Winnie Madikizela-Mandelas zusammen und zeigt ihre zentrale Bedeutung im Kampf gegen das rassistische Apartheid Regime. Interviews mit ihr selbst, engen Vertrauten und mit einigen ihrer erbittertsten Feinden, die mit allen Mitteln versuchten, ihren radikalen Anspruch zu brechen, eröffnen einen frischen Blick auf Nelson Mandelas langjährige Ehefrau und frühere Kampfgefährtin.

Anschließende Diskussion mit: Goitseone Monthso (Schriftstellerin) und Ingeborg Wick (Ex-Generalsekretärin der AAB und Südwind-Institut für Frauen und Weltwirtschaft)

Kino 8, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Eine Chronologie des ANC – wie das Befreiungsprojekt durch viele Kompromisse zu den historischen Wahlen 1994 führte und viele Versprechen und Träume Stück für Stück verloren gingen. Der Dokumentarfilm gibt Einblicke in die Verhandlungen nach Mandelas Haftentlassung, in die erste Regierungszeit des ANC bis hin zur Polokwane-Konferenz, bei der Jacob Zuma zum ANC-Vorsitzenden gewählt wurde.

Anschließende Diskussion mit: Jihan el-Tari (Filmemacherin)

Kino 8, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Als die südafrikanische Regierung verspricht, »Slums auszulöschen« und die Hütten der Bewohner zu räumen, gründet sich die Widerstandsbewegung Abahlali baseMjondolo. Der Dokumentarfilm folgt drei Aktivisten von ihren Shacks zum Obersten Gerichtshof – mit Mandela als Vorbild kämpfen sie für politischen Wandel im post-Apartheid- Südafrika.

Anschließende Diskussion mit: Shereza Sibanda (Inner City Resource Center Johannesburg)

Kino 8, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Ausstellung zu Nelson Mandela

Ab 18. Juli im nd-Gebäude am Franz-Mehring-Platz 1 in Berlin.

Veranstalter

DIE LINKE, Rosa-Luxemburg-Stiftung, FuturAfrik