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16. Februar

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Hamburg
Armut ist keine persönliche Schande

16. Februar 10 Uhr bis 12 Uhr

Wir kämpfen für ein sozio-kulturelles, sanktionsfreies Existenzminimum statt Hartz IV und sind gegen Sanktionen. Armut ist keine persönliche Schande. Skandalös agieren all diejenigen die dieses Gesetz organisiert und durchgesetzt haben und dies nun in Gang halten. Auch all diejenigen die dieses Gesetz tagtäglich aufrecht erhalten und die auch unter anderem den sogenannten „Ermesungsspielraum“ nutzen, um zu sanktionieren. Erwerbslose um das Existenzminimum kürzen, dabei keine Rücksicht auf das Kindeswohl nehmen, unschuldige Kinder in Sippenhaft nehmen! Wir wollen möglichst viel Druck organisieren gegen die Verschlechterungen und für eine Abschaffung dieses Gesetzes. Sanktionen sind menschenunwürdig. Hartz IV soll das Minimum an Geld gewährleisten, dass ein Mensch mindestens zum Leben braucht. Also verbieten sich Kürzungen, Minimum ist Minimum. Grundrechte kürzt man nicht.

Veranstalter/in: LISA.HH gemeinsam mit die Linksfraktion

Ort: Hamburg, unter freiem Himmel, vor dem Jobcenter Standort St. Pauli, Simon-von-Utrecht-Straße 4a

22. Februar

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Hamburg
Armut und das Recht auf Obdach

22. Februar 19 Uhr

In Hamburg leben rund 2000 Menschen ohne eigene Wohnung. Rund 25 % davon sind weiblich. Wie ist die Lebenslage der Betroffenen und welche Auswirkungen hat ein Leben in der Obdachlosigkeit? Wie sieht das System der Hilfe aus? Reicht das bestehende Angebot? Welche Hilfen bräuchte es, damit dieser besonders in seiner Existenz bedrohte Personenkreis eine Perspektive hat? Mit Andrea Hniopek, Leiterin der Abtei- lung Existenzsicherung des Caritasverbandes und Dozentin an der Hamburger Hochschule für angewandte Wissenschaften

Veranstalter/in: Altonaer Bildungsprogramm

Ort: Hamburg, Parteibüro, Am Felde 2

07. März

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Hamburg
Klassenbewusstsein zwischen Angst und Hoffnung

07. März 19 Uhr

In den großen kapitalistischen Industrienationen sind rechtspopulistische und faschistische Organisationen in der Offensive, während die sozialistischen Parteien an Zuspruch verlieren. Doch zeigten u.a. Jeremy Corbyn und Bernie Sanders, dass es der Linken auch heute gelingen kann, Bewegungen aufzubauen, die Millionen Menschen politisieren und Hoffnung auf radikale gesellschaftliche Veränderung machen. Wie kann sich DIE LINKE in der Arbeiterklasse wieder stärker verankern? Wie wird sie entgegen der erlebten und produzierten Angst zu einer fühlbaren Quelle der Hoffnung und entwickelt eine konkrete Utopie, die sich in den Kämpfen der Gegenwart entfaltet? Wie schafft sie es, diese in machbare Alltagskämpfe in Betrieben und Wohnorten, der lebensweltlichen Heimat, zu überführen? U.a. mit Bezug auf Erich Fromm, Oliver Nachtwey und Didier Eribon analysiert Robert Blättermann, aktiv in der Berliner LINKEN

Veranstalter/in: Altonaer Bildungsprogramm

Ort: Hamburg, Parteibüro Die Linke, Am Felde 2

19. April

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Hamburg
100 Jahre sozialistische Oktoberrevolution Bürokratiedebatten in der UdSSR und in Kuba

19. April 19 Uhr

Was bedeutet Bürokratisierung von Arbeiterorganisationen und Parteien? Es ist unerläßlich, sich vom Alltagsverständnis dessen, was „Bürokratie“ ist, ein Stück weit freizumachen − auch sozialistische Länder können auf Verwaltungsapparate nicht verzichten. In der Sowjetunion war es Lenin, der in seinen letzten Lebensjahren auf Formen der Arbeiterbürokratie hinwies. Die linke Opposition gegen die stalinistische Diktatur führte diese Debatte weiter. Die nie aufgearbeiteten Probleme trugen letztlich zur Restauration des Kapitalismus bei. In Kuba wurde das Phänomen hingegen offensiv diskutiert und die latente Gefahr, die Entstehung einer privilegierten Funktionärskaste, bis heute verhindert. Mit Wolfgang Mix (DIE LINKE Altona)

Veranstalter/in: Altonaer Bildungsprogramm

Ort: Hamburg, Parteibüro Die Linke, Am Felde 2