100 000 Pflegekräfte mehrIn deutschen Krankenhäusern herrscht Pflegenotstand – es fehlen 100 000 Pflegekräfte. Immer weniger Beschäftigte müssen immer mehr Patientinnen und Patienten in kürzerer Zeit versorgen. Die Folgen: fehlende Zuwendung, mangelnde Hygiene bis hin zu mehr Unfällen. weiterlesen

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Nicht nur am Frauentag: Pflegearbeit ist mehr wert

Nicht nur am Frauentag: Pflegearbeit ist mehr wert

In deutschen Krankenhäusern herrscht akuter Personalmangel, es fehlen 100 000 Pflegekräfte. Unter den dramatischen Folgen leiden nicht nur die Patientinnen und Patienten, sondern auch die Pflegekräfte und damit vor allem Frauen: Über 85 Prozent aller Pflegekräfte sind weiblich. Deswegen zeigte sich DIE LINKE am Internationalen Frauentag besonders solidarisch mit den Pflegekräften, die für mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen streiten. Bernd Riexinger war am heutigen 8. März in Berlin unterwegs und verteilte vor der Bundesgeschäftsstelle der LINKEN, am Alexanderplatz und vor dem Klinikum im Friedrichshain Blumen und Informationsmaterial. Fotos von der Aktion gibt es auf Flickr, ein Video auf Youtube.

Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte

Friedrich Preuschoff, Kehl (Baden-Württemberg)

Ich war 40 Jahre als Krankenpfleger tätig. Ich bin inzwischen berufskrank vom vielen Heben, Tragen und Schinden! War auch Personalrat. Der Pflegenotstand ist gewollt. Politisch sollen die Lohnnebenkosten im Wettbewerb gesenkt werden. Die Profitmaximierung ist erstes Ziel. Jeder will die beste Gesundheit und das Angebot ist groß, damit lassen sich die Kasse vor allem der Ärzte kräftig füllen. Die gewinnbringenden "Rosinen" werden gepickt. Darunter leiden vor allem die öffentlichen Krankenhäuser. weiterlesen

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Kampagne vor Ort - Chronik

Pflegenotstand: Sehenden Auges in die Katastrophe

DIE LINKE. NRW

„In deutschen Krankenhäusern herrscht massiver Pflegenotstand. Bundesweit fehlen 100.000 Pflegekräfte, davon allein 40.000 in Nordrhein-Westfalen. Immer weniger Beschäftigte müssen immer mehr Patientinnen und Patienten in kürzerer Zeit versorgen. Von den insgesamt 264.000 Beschäftigten in den Kliniken in NRW ist dabei insbesondere die Pflege durch Personalabbau, Arbeitsstress und Arbeitsverdichtung betroffen. Die Folgen sind fehlende Zuwendung, mangelnde Hygiene und die Gefahr, dass es zu gefährlichen Pflegesituationen kommt. Dies ist ein vollends inakzeptabler Zustand, denn er geht auf Kosten derjenigen Menschen, die dringend auf Pflege und Unterstützung angewiesen sind“, warnt Sascha H. Wagner, Landesgeschäftsführer der NRW-Linken und deren Wahlkampfleiter. Bisher habe die NRW-Landesregierung von SPD und Bündnis 90/Die Grünen kein ernsthaftes Konzept vorgelegt, wie sie den Pflegenotstand nachhaltig bekämpfen wolle. (...)weiterlesen

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Nachrichten, Interviews und Presseerklärungen

Rheinland-Pfalz

Ausreichende Zahl an Pflegekräften nur mit besserer Bezahlung erreichbar

"Wenn man dem Mangel an Pflegekräften wirklich nachhaltig lösen will, dann müssen die Arbeitsbedingungen in der Branche endlich besser werden. Weder Imagekampagnen noch eine Reform der Ausbildung werden helfen, wenn die Bezahlung weiterhin niedrig, Kosten- und Zeitdruck hingegen hoch sind", kommentiert die Vorsitzende der LINKEN Rheinland-Pfalz, Katrin Werner, den akuten Mangel an Pflegekräften in Rheinland-Pfalz.weiterlesen


Harald Weinberg

Pflegenotstand in Krankenhäusern: Den Druck auf die Bundesregierung weiter erhöhen

„Die große Koalition scheint endlich zu erkennen, dass es gesetzliche Vorgaben für den Einsatz von Pflegepersonal in Krankenhäusern braucht. Das ist ein Fortschritt, der wesentlich dem Druck der Pflegekräfte zu verdanken ist, die in den letzten Jahren mit Protesten und Streiks den Pflegenotstand auf die politische Agenda gesetzt haben. Die konkreten Maßnahmen, die vorgeschlagen werden, um den Pflegenotstand zu beseitigen oder wenigstens zu lindern, sind jedoch enttäuschend“, kommentiert Harald Weinberg, Sprecher der Fraktion DIE LINKE für Krankenhauspolitik und Gesundheitsökonomie, die heute vorgelegten Schlussfolgerungen des Bundesgesundheitsministers und der Koalition aus der Expertenkommission „Pflegepersonal im Krankenhaus“.weiterlesen


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