100 000 Pflegekräfte mehr

100 000 Pflegekräfte mehrIn deutschen Krankenhäusern herrscht Pflegenotstand – es fehlen 100 000 Pflegekräfte. Immer weniger Beschäftigte müssen immer mehr Patientinnen und Patienten in kürzerer Zeit versorgen. Die Folgen: fehlende Zuwendung, mangelnde Hygiene bis hin zu mehr Unfällen. weiterlesen

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Betroffene berichten

Betroffene berichten

Friedrich Preuschoff, Kehl (Baden-Württemberg)

Ich war 40 Jahre als Krankenpfleger tätig. Ich bin inzwischen berufskrank vom vielen Heben, Tragen und Schinden! War auch Personalrat. Der Pflegenotstand ist gewollt. Politisch sollen die Lohnnebenkosten im Wettbewerb gesenkt werden. Die Profitmaximierung ist erstes Ziel. Jeder will die beste Gesundheit und das Angebot ist groß, damit lassen sich die Kasse vor allem der Ärzte kräftig füllen. Die gewinnbringenden "Rosinen" werden gepickt. Darunter leiden vor allem die öffentlichen Krankenhäuser. weiterlesen

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Kampagne vor Ort

Kampagnenauftakt am Urbankrankenhaus in Berlin-Kreuzberg

Personalmangel im Krankenhaus gefährdet die Gesundheit der Patientinnen und Patienten sowie der Pflegekräfte. DIE LINKE fordert Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe auf, den Pflegenotstand zu beenden. Deutschlandweit werden 100.000 Pflegekräfte gebraucht! Mit der Kampagne "Das muss drin sein!", gegen prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen macht DIE LINKE in den kommenden Wochen deutschlandweit mit Aktionen auf den akuten Pflegenotstand aufmerksam. Heute waren Katja Kipping und Bernd Riexinger vor Ort: Im Urbankrankenhaus in Berlin-Kreuzberg informierten sich die Parteivorsitzenden bei den Beschäftigten und Gewerkschaftsaktiven über die Auswirkungen des Personalmangels und berieten über gemeinsame Möglichkeiten des Widerstands wie die Kampagne der LINKEN oder die Kampagne "Zusammenstehen" von ver.di. 

Nachrichten, Interviews und Presseerklärungen

Anti-Stress-Verordnung ist überfällig

„Fast ein Viertel der Beschäftigten leidet unter Burnout. Das ist dramatisch. Doch die Bundesregierung weigert sich, eine Anti-Stress-Verordnung auf den Weg zu bringen. Das grenzt an unterlassene Hilfeleistung“, erklärt Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, zu den Ergebnissen der Studie „Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt“, die von der Universität St. Gallen im Auftrag der Barmer GEK und der Bild am Sonntag erstellt wurde.weiterlesen


Arbeiten bis zum Umfallen breitet sich aus

„Dass sich die Zahl der erwerbstätigen Seniorinnen und Senioren seit 2005 mehr als verdoppelt hat, ist ein besorgniserregender Befund. Das Rentenniveau sinkt, Armut breitet sich in der Gesellschaft aus, und damit steigt der Druck, weiter zu arbeiten“, erklärt Sabine Zimmermann, stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur wachsenden Zahl älterer Menschen, die auch nach dem Renteneintritt einer Beschäftigung nachgehen.weiterlesen


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Themenkacheln 2
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