Befristung und Leiharbeit stoppen

Befristung und Leiharbeit stoppen

Die Arbeitgeber erzählen das Märchen, dass Befristungen eine Chance für junge Menschen seien. Für viele junge Leute sind sie eher eine bleierne Kugel, die sie daran hindert ihre Zukunft planen zu können, kein Sprungbrett. Nur weniger als ein Drittel der befristet Beschäftigten wird irgendwann übernommen. Jede zweite Neueinstellung ist heute befristet. Die Befristerei hat vor allem einen Sinn: Einseitige Flexibilität der Unternehmen auf Kosten der Beschäftigten durchzusetzen und sie durch die Angst vor Jobverlust erpressbar zu machen. Die vielen befristeten NachwuchswissenschaftlerInnen, ErzieherInnen, VerkäuferInnen und PflegerInnen können ein Lied davon singen.

Sie wollen Arbeiten ohne Dauerstress und Angst, eine planbare Zukunft. Das muss drin sein. Die Bundesregierung und Arbeitsministerin Nahles machen beim Thema prekäre Beschäftigung auf Schönwetter. DIE LINKE macht dagegen Druck für wirkliche Perspektiven für junge Menschen statt Kettenbefristungen, für eine planbare Zukunft für alle Beschäftigten.Am 31. August haben wir eine bundesweite Unterschrifteninitiative gestartet, um Frau Nahles an ihre Verantwortung zu erinnern und gegen unsichere Arbeitsverhältnisse vorzugehen. Unterschreiben kann manhier.

Kommunale Initiativen zu den Themen Befristung und Leiharbeit

Die Übersicht enthält kommunale Anträge und Anfragen direkt verlinkt zu den Themen Befristung, Leiharbeit, kommunale Beschäftigung und Vergabe.

Kurzkonzeption für eine Veranstaltung zum Thema Beschäftigungssituation junger Menschen

Die Aktionsphase Befristung und Leiharbeit bietet sich an, um gemeinsam mit Gewerkschaften und Linksjugend ['solid] über die Beschäftigungssituation junger Menschen zu sprechen. Die Kurzkonzeption macht Vorschläge für Referenten/-innen, Ablauf und Ausrichtung einer solchen Diskussionsveranstaltung.