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DISPUT

Marek, was ist für dich linke Jugendpolitik?

Linke Jugendpolitik ermutigt Jugendliche dazu, selbst tätig zu werden und sich für eine gerechtere Welt einzusetzen. Ihr ist Mitbestimmung sehr wichtig.

Warum bist du mit gerade einmal 15 Jahren der LINKEN beigetreten?

Ich habe ziemlich früh gemerkt, dass gewisse Probleme politisch zu lösen sind, was vor allem mit der unsozialen Agenda 2010 zu tun hat. Als Kind ist es für mich nie selbstverständlich gewesen, in den Auslandsurlaub zu fahren. Vor allem im Osten merkt man Ungerechtigkeit. Die Löhne sind viel zu niedrig.

Ist DIE LINKE offener für junge Mitglieder als andere Parteien?

Andere Parteien haben mich eigentlich nie so wirklich interessiert, daher kann ich schlecht vergleichen.

Macht die Partei jungen Mitgliedern genügend Angebote oder siehst du Nachbesserungsbedarf?

Das hat viel mit der Arbeit unserer Genossinnen und Genossen vor Ort zu tun. Wenn es andere junge Mitglieder gibt, kann das schon sehr helfen. Andererseits ist es auch wichtig, dass man erfahrene Genossinnen und Genossen hat, die einem viel erklären können. Das variiert sicherlich je nach Kreisverband.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit älteren Genossinnen und Genossen?

Ausgezeichnet. Viele Ältere sind sehr diskutierfreudig und offen für neue Sichtweisen.

Oft heißt es, die Generation der unter 30-Jährigen sei entpolitisiert. Bist du eine Ausnahme?

In meinem Umfeld bin ich definitiv eine Ausnahme. Doch die neoliberale Politik der letzten Jahre hat einiges geändert. Soziale Ungerechtigkeit ist sichtbarer geworden. In der Schule wird man hauptsächlich zur Arbeitsmaschine für die Wirtschaft getrimmt. Was man eigentlich kann, geht unter. Und wenn der Meeresspiegel weiter steigt, kommt bei immer mehr Jugendlichen der Punkt, wo sie politisch aktiv werden.

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