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DISPUT

Ausgezeichnet

Die Bandbreite der bisherigen Clara-Zetkin-Preisträgerinnen ist enorm

2019 verleiht DIE LINKE zum neunten Mal den Clara-Zetkin-Frauenpreis, bei dem herausragende Leistungen von Frauen gewürdigt werden. Mit dem Preis wird ein Projekt oder eine Initiative einer Frau ausgezeichnet. Seit 2011 wurden acht Projekte gekürt und sechs Ehrenpreise verliehen. Das Spektrum reicht von Sport bis Politik. Die nominierten Projekte spiegeln die Bandbreite feministischer Arbeit für und mit Frauen in der Gesellschaft wieder. Ob in Kunst, Arbeit oder Politik, überall streiten Frauen für ihre Rechte. Den ersten Clara-Zetkin-Frauenpreis erhielt 2011 das Projekt »Discover Football« und den ersten Ehrenpreis die Journalistin, Zeithistorikerin und Frauenrechtlerin Florence Hervé. Den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk erhielt 2012 Esther Bejerano. Es folgten die Soziologin und Philosophin Frigga Haug, die »Hartz IV-Rebellin« Inge Hannemann und die Ärztin Kristina Hänel für ihren Kampf gegen den Paragraphen 219a. Projekte waren unter anderem die Geflüchtetenprojekte für Frauen »STAY!- Keine Schwangerschaft ist illegal« und »Women in Exile«, die Rentnerinnen der »Stillen Straße«, die ihre Einrichtung besetzten und um deren Erhalt kämpften. Auch beständige Arbeit wie im Frauenzentrum »Lilith« in Halberstadt wurde geehrt, als auch internationale Projekte, wie das polnische Projekt »Ciocia Basia« für den Einsatz für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch, das Projekt »TAJE« und Nereen Shammo für ihren Kampf für Jesidinnen. Wir sind auf die Projekte für 2019 sehr gespannt und freuen uns auf die Preisverleihung am 1. März 2019 im Südblock Berlin. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2019. 

Antje Schiwatschev, Koordinatorin Feministische Politik der Bundesgeschäftsstelle

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