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DISPUT

Svenja, was ist für dich gerecht?

Svenja, was ist für dich gerecht?

Svenja Bierwirth, geboren 1996, studiert Geographie und Politikwissenschaft. Sie ist Kreissprecherin der LINKEN Kiel und kandidiert bei den Kommunalwahlen am 6. Mai.   

Svenja, was ist für dich gerecht?

Das ist sehr komplex. Gesellschaftliche Gerechtigkeit heißt für mich, dass sich jede und jeder im Rahmen der eigenen Möglichkeiten an der Gemeinschaft beteiligt.

Was ist für dich internationalistisch?

Die bedingungslose Solidarität über nationale Grenzen hinaus. Die sind ohnehin nur so lange real, wie wir an sie glauben.

Was ist für dich links?

Eine Grundhaltung, mit der wir der Welt begegnen. Kompromisslos antifaschistisch, sozialökologisch und emanzipatorisch.

Was ist für dich gute Kommunalpolitik?

Eine Politik im Interesse der Einwohnerinnen und Einwohner. In der Kommune kann man einfach mit Menschen ins Gespräch kommen und versuchen, ihre Wünsche für das direkte gemeinsame Lebensumfeld zu verstehen.

Was hat dich in letzter Zeit am meisten überrascht?

Dass ich gefragt wurde, mich hier zu äußern. Danke!

Was war dein erster Berufswunsch?

Krankenschwester, wie meine Mama. Damals wusste ich noch nicht, wie wenig Anerkennung diese harte Arbeit bekommt.

Wenn du Parteivorsitzende wärst ...

….würde ich versuchen, das Ganze zu sehen. Unsere Partei lebt von der Auseinandersetzung heterogener Gruppen, aber manchmal sollten wir uns daran erinnern, dass wir für unsere Visionen gemeinsam kämpfen müssen.

Was regt dich auf?

Das Wort »Integration «, egal in welchem gesellschaftlichen Kontext. Wollen wir wirklich alle Menschen nahtlos in einen Mainstream einfügen? Unsere Diversität ist ein Geschenk.

Wofür gibst du gern Geld aus?

Für Reisen, Geschenke und meine Katzen.

Wann fühlst du dich gut?

Wenn ich mich im Moshpit verliere oder mit tausenden Menschen den gleichen Song schreie – Momente, in denen ich alles Schlimme vergessen kann.

Wovor hast du Angst?

Am Ende nichts zum Besseren verändert zu haben.

 Wie lautet dein Lebensmotto?

»Im Kampf zwischen dir und der Welt – sekundiere der Welt.« (Franz Kafka)

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