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DISPUT

SDS: Neue Geschäftsführerin

Der Hochschulverband der LINKEN hat immer mehr neue Gruppen. Im Dezember veranstaltet er den Kongress »50 Jahre '68«

Neue Geschäftsführerin des Studierendenverbands LINKE. SDS ist Rhonda Koch. Die Delegierten der 21. Bundeskonferenz des Studierendenverbandes der LINKEN wählten die 26-jährige als Nachfolgerin von Janis Ehling, der nach drei Jahren nicht erneut kandidiert hatte. Die bisherige Co-Geschäftsführerin Bettina Gutperl bleibt im Amt.

Rhondas Koch ist in Bielefeld geboren und studiert Philosophie an der Humboldt-Universität in Berlin. Ihr politischer wie wissenschaftlicher Schwerpunkt ist das Thema Marxismus-Feminismus. »Mich bewegt, wie man marxistische Theorie neu denken kann — weg vom Orthodoxen hin zu einer lebendigen Tradition «, sagt sie. Die SDS-Geschäftsführerin ist 2012 in die Berliner SDSGruppe eingetreten, vorher war sie bei der Occupy-Unigruppe.

»2018 wird unser Jahr. Wir wollen wie die 68er die Generation sein, die es schafft, die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse zu verändern«, sagt sie. Der SDS bereitet für Dezember einen großen Kongress zum Thema »50 Jahre '68« vor. Außerdem wird die neue Geschäftsführerin auf die Schulungsangebote des Verbandes einen Schwerpunkt ihrer Arbeit legen und die Gruppen vor Ort unterstützen. Der SDS hat Gruppen an 59 Hochschulen, 2014 waren es 33. Im Sommer – zurzeit sind an vielen Hochschulen Wahlen – waren SDS-Gruppen an 17 ASten beteiligt.

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