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DISPUT

Ein schmerzhafter Verlust

Mit Trauer und Bestürzung haben wir vom Tod unseres Genossen und Parteivorstandsmitglieds Dominic Heilig erfahren. Er ist in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November im Alter von nur 39 Jahren verstorben. Der Verlust ist besonders schmerzhaft, weil Dominic so jung war und noch so viel vorhatte. Mit ihm hat die Partei einen engagierten Genossen verloren. Unser Beileid geht an seine Familie und seine Freunde.

Dominic war seit 2016 und zuvor bereits von 2012 bis 2014 Mitglied des Parteivorstandes. Er war in der Partei vor allem als überzeugter Europäer und Bundessprecher des Forums Demokratischer Sozialismus (fds) bekannt.

Er vertrat seine Überzeugungen engagiert, er war streitbar und galt als Kenner der europäischen Politik und insbesondere der Linken in Europa und als überzeugter Vertreter Europas als linkes Projekt. Dabei wurde sein Engagement in der Partei nicht immer honoriert. 2009 und 2014 bewarb er sich vergeblich um einen aussichtsreichen Platz auf der Liste für das Europaparlament. Dass er trotzdem nicht aufgegeben hat, gehörte zu seinen Stärken.

Von 2013 bis 2014 war Dominic Mitglied des Vorstandes der Europäischen Linkspartei (EL). Die Erfolge der Linksregierung in Portugal waren für ihn der ermutigende Beleg, dass linke Regierungen wirklich etwas verändern und erreichen können.

Linke Politik war ihm durch seine Eltern schon in die Wiege gelegt, und Dominic engagierte sich schon früh vielfältig. Seinen Zivildienst absolvierte er bei den Maltesern. Er leistete vielfältige karitative Arbeit für Hilfsbedürftige, lernte die schwierigen Lebensbedingungen der Betroffenen kennen und engagierte sich dabei über das normale Maß seiner Tätigkeit hinaus.

Der gebürtige Berliner befasste sich bereits in seinem Studium der Politikwissenschaften mit Europa. Dominic arbeitete in der Linksfraktion im Bundestag und war zudem als Autor und Journalist tätig. Er war Vater von drei Kindern.

In dieser Ausgabe des DISPUT möchten wir den Verstorbenen nochmal selbst zu Wort kommen zu lassen, natürlich mit seinem Herzensthema Europa.

Katja Kipping und Bernd Riexinger

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