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DISPUT

Linke Vielfalt

Wer von euch ist denn schon seit zehn Jahren in der LINKEN dabei?« lautet die Frage zu Beginn des letzten Regionalforums am 28. April in Berlin. Immerhin rund ein Viertel des Saals meldet sich. »Und seit ungefähr fünf Jahren?« Ein paar Hände gehen hoch. »Und seit weniger als einem Jahr?« Wieder meldet sich etwa ein Viertel des Saals, vor allem junge Leute. Ähnlich wie im »Refugio« in Berlin-Neukölln sah es auch bei den anderen fünf Regionalforen in München, Mannheim, Hannover, Erfurt und Essen aus, die am 4. März gestartet sind. Mitglieder aus verschiedenen Städten und Landesverbänden und mit ganz unterschiedlicher linker Geschichte tauschten sich dabei im Vorfeld des Bundesparteitags über Themen aus, die in der LINKEN engagiert diskutiert werden. Auch die Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger waren dabei. »Wen wollen wir erreichen und wie?« stand ebenso auf der Tagesordnung wie die Frage danach, wie DIE LINKE aussieht, in der die Mitglieder gern Politik machen. In Arbeitsgruppen wurden die Diskussionen vertieft, unter anderem zu den Themen »Einwanderung, Flucht, Offene Grenzen« und »Was tun gegen Rechts?«. Es ging auch darum, wie anstehende Projekte angegangen und vor Ort umgesetzt werden können. Zum Beispiel im Rahmen der Kampagne »Menschen vor Profi te – Pflegenotstand stoppen«, die im Mai startet. Auch zur Kampagne zu bezahlbaren Mieten und zu Organisierender Arbeit vor Ort gab es Arbeitsgruppen. In Berlin berichteten dort zwei Aktive aus dem LINKEN Modellprojekt aus einem einkommensarmen Stadtviertel, in dem sie mitmachen – und begeisterten damit auch andere, die sich vorstellen können, ähnliche Projekte zu starten.

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