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DISPUT

Das Morgen schon im Heute

Wie wollen wir leben? Wie sehen die Städte der Zukunft aus? Wie retten wir das Klima? Was wollen wir produzieren und wie? Wie wird Digitalisierung gerecht? Was muss passieren, damit die Arbeit ums Leben kreist? Wie stellen wir uns den Rechten in den Weg? Was tun wir gegen Aufrüstung und Waffenexporte? Wie machen wir Politik vor Ort, in Europa? Wie werden wir mehr? Wie verändern wir die Welt? Zwischen dem 13. und 16. September laden wir ein zur "Linken Woche der Zukunft". In der Zeit wird von der Rosa-Luxemburg-Stiftung auch über:morgen stattfinden. Durch diese Woche der Zukunft ziehen sich verschiedenen Fragen und Stränge: Wie sieht die Arbeit der Zukunft aus und wie wird sie gerecht verteilt - zwischenden Geschlechtern, zwischenden Überarbeiteten und denen in unfreiwilliger Teilzeit oder Erwerblosen, also den Menschen, die gern mehr arbeiten würden? Wir sprechen über gerechte Pflege und eine verbindende Klassenpolitik von unten. Wir fragen nach dem Umbau der Wirtschaft, der Umverteilung von Reichtum und beleuchten die Tatsache, dass sich nur die Reichen einen armen Staat leisten können.Wir stellen dem digitalen Kapitalismus unsere Alternativen entgegen. Wir planen einen sozialen und ökologischen Umbau, eine Transformation der Kriegswirtschaft und eine Demokratisierung der Wirtschaft.

Wir zeichnen das Bild einer Zukunft, in denen das Öffentliche allen gehört und es wirklich etwas zu entscheiden gibt. Wir benennen die Gegner und sagen Ungleichheit, Spekulation, Austerität, Aufrüstung und Kriegstreiberei den Kampf an. Im Mittelpunkt stehen dabei linke Politik undOrganisierung: internationaler Austausch, sozialistische Kommunalpolitik, Formen der Selbstorganisierung, die Verknüpfung von Partei, Parlament und Bewegung. Event, Labor, Debattenraum und Polittreffen. Die "Linke Woche" wird keine herkömmliche Konferenz sein, auf der vor allem berühmte Menschen und Fachleute über Theorie, Analysen und die Herausforderungen der Zukunft sprechen. Wir wollen gute Analyse nund Strategien, aber sie werden nur wirksam, wenn sie sich verbinden mit den Fragen "Was tun?" und "Wer tut es?". Wie übersetzen wir die Analysen in die politische Praxis? Wie lernen wir von guten Erfahrungen und Strategien? Wie können Verbindungen zwischen Aktiven entstehen, wie bauen wir Bewegungen von unten auf? Das soll auf der Konferenz ebenfalls im Fokus stehen. Die "LinkeWoche der Zukunft" wird Event, Labor, Debattenraum und Polittreffen sein. Neben Podiumsdiskussionen und Vorträgen wird es deshalb Workshops zur gemeinsamen Arbeit geben und Labore und Vernetzungstreffen, in denen der Austausch zwischen den Beteiligten im Mittelpunkt steht.

Wir verbinden Politik und Kultur, Gesellschaftsanalyse und eingreifende Praxis, die Partei und ihr Umfeld, kollektives Handeln und gemeinsames Feiern, Strategie und Theater. Wir wollen nach Berlin und in das politische Tagesgeschehen ausstrahlen. Wir wollen diskutieren und 3Ddrucken, planen und programmieren, lernen und Erfahrungen teilen, feiern und vernetzen. Wir bieten ein Tribunal zum Pflegenotstand, Diskussion und Vernetzung zu Klassenkampf im Plattform-Kapitalismus, ein feministisches Labor, einen Crash-Kurs zum linken Organizing, Aufstehen gegen Rassismus, Kämpfe um Zeit und Gerechtigkeit. Lesungen zu Literatur und Klassenkampf, einen Mittagstalk mit GregorGysi und einen Poetry Slam zum Leben mit Mindestlohn. Wir reden über die Rolle von Theater und Kultur im Kampf gegen Rechts. Wir planen den sozial-ökologischen Umbau, eine Verkehrswende jenseits von Diesel und Elektroauto und für lebenswerte Städte. Mieterinitiativen, Pflegekräften, Kämpferinnen und Kämpfer für kürzere Arbeitszeiten werden sich vernetzen. Wir reden über die Demokratie der Zukunft und wie wir uns die Politik und die Zukunft zurückholen. Wir laden ein zu einem Abend umsonst und draußen mit Musik, Kultur und Politik für bezahlbares Wohnen. Die klassische Kinderbetreuung wird durch ein inhaltliches Programm für Kinder ergänzt.

 

Anmeldungen unter:  https://www.linke-woche-der-zukunft.de/anmeldung

 

 

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