Feministisch-sozialistisch

Newsletter Frauen- und Genderpolitik

Freitag, 05. März 2021

Der 8. März – der internationale Frauen*kampftag – findet dieses Jahr unter wahrlich außergewöhnlichen Bedingungen statt. Keine Großdemonstrationen und auch öffentliche Aktionen auf der Straße sind kaum möglich. Wir wollen trotz allem ein Zeichen setzen und uns digital austauschen, denn es gibt viel zu tun. Schaltet ein bei unserer Veranstaltung im Livestream am 8. März ab 18 Uhr auf DIE LINKE.

 

Jannine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow im Gespräch

mit Christina Clemm (Rechtsanwältin und Autorin), Ellen Ost (Krankenpflegerin und aktiv bei ver.di) und Rudaba Badakhshi (DaMigra), Moderation Ceren Türkmen (Autorin, Aktivistin, Institut Solidarische Moderne)

Am Montag, 8. März 2021, ab 18 Uhr im Livestream auf YouTube und auf DIE LINKE.

Schön war’s gewesen, als viele Menschen den Krankenpfleger:innen applaudierten. Veränderungen, die tatsächlich die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbesserten oder die Löhne erhöhten, blieben aus. Die Corona-Pandemie hat vieles ans Tageslicht gebracht, was vorher schon Realität war: schlecht bezahlte Arbeit in so genannten „systemrelevanten“ Berufen, Überlastung durch ein ständiges Jonglieren zwischen Job und Familie, häusliche Gewalt. Darüber hinaus bleibt Gewalt von rechts  –  sei sie rassistisch oder antifeministisch. Der rassistische Terror von Hanau und die Morddrohungen des NSU 2.0 gegen Politikerinnen und Aktivistinnen zeugen davon.

Doch wo stehen wir, wenn die Pandemie vorbei ist? Nein, wir wollen nicht zurück in die alte Normalität!  Wir wollen alte Gewissheiten und Rollenmuster in Frage stellen und die Art und Weise wie wir leben und arbeiten neu verhandeln.

Mit zwei Frauen an der Spitze der LINKEN setzen wir auch ein Zeichen und sagen: Politik ist längst nicht mehr nur Männersache. Werden die 20er Jahre des 21. Jahrhunderts – ganz wie  vor 100 Jahren – zum Jahrzehnt der Frauen? Wie schaut DIE LINKE auf die Herausforderungen der neuen Zeit und wie will sie gewinnen, damit alle Menschen ein besseres, ein freies und zugleich sicheres Leben haben – unabhängig von Geschlecht oder Herkunft?

Darüber wollen Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler ins Gespräch gehen. Aber sie wollen nicht nur fragen „Was will DIE LINKE?“, sondern gleichzeitig diskutieren, was sich andere von einer linken Partei erwarten.

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zu Gast sind...

Mit Ellen Ost werden wir über das Thema Pflegenotstand - vor und in Corona-Zeiten - diskutieren. Sie ist Krankenpflegerin am Universitätsklinikum Jena und aktiv bei ver.di. Des Weiteren zählen wir zu unseren Gästen die bekannte Autorin und Rechtsanwähltin Christina Clemm, die letztes Jahr ihr Buch „AktenEinsicht: Geschichten von Frauen und Gewalt“ veröffentlichte. Mit ihr wollen wir über Ursachen häuslicher Gewalt und Perspektiven heraus ins Gespräch kommen. Von DaMigra sprechen wir mit Rudaba Badakhshi. Sie ist Regionalkoordinatorin der Region Mitteldeutschland und wird sich mit uns über Rassismus und Antifeminismus unterhalten.

Als Moderatorin werden wir Ceren Türkmen, Autorin, Aktivistin und Vorstand Institut Solidarische Moderne begrüßen. 

Außerdem dürfen wir uns über einige Grußworte von bekannten feministischen Mitstreiterinnen aus der LINKEN freuen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Carmel Zoum, die sich als „Diaspora Dance Music“ oder auch Dance Music mit politischem Inhalt beschreibt. 

 

Drucksachen für den 8. März

Materialien zum Ausdrucken und online, unseren Flyer und alles für die Sozialen Medien findet ihr auch auf unserer Webseite zum 8. März

Hilf uns die Veranstaltung zu bewerben und teile sie mit Genoss:innen, Freund:innen und allen Menschen, die Du kennst.

 

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