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mit Christina Clemm (Rechtsanwältin und Autorin), Ellen Ost (Krankenpflegerin und aktiv bei ver.di) und Rudaba Badakhshi (DaMigra), Moderation Ceren Türkmen (Autorin, Aktivistin, Institut Solidarische Moderne) Am Montag, 8. März 2021, ab 18 Uhr im Livestream auf YouTube und auf DIE LINKE. Schön war’s gewesen, als viele Menschen den Krankenpfleger:innen applaudierten. Veränderungen, die tatsächlich die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbesserten oder die Löhne erhöhten, blieben aus. Die Corona-Pandemie hat vieles ans Tageslicht gebracht, was vorher schon Realität war: schlecht bezahlte Arbeit in so genannten „systemrelevanten“ Berufen, Überlastung durch ein ständiges Jonglieren zwischen Job und Familie, häusliche Gewalt. Darüber hinaus bleibt Gewalt von rechts – sei sie rassistisch oder antifeministisch. Der rassistische Terror von Hanau und die Morddrohungen des NSU 2.0 gegen Politikerinnen und Aktivistinnen zeugen davon. Doch wo stehen wir, wenn die Pandemie vorbei ist? Nein, wir wollen nicht zurück in die alte Normalität! Wir wollen alte Gewissheiten und Rollenmuster in Frage stellen und die Art und Weise wie wir leben und arbeiten neu verhandeln. Mit zwei Frauen an der Spitze der LINKEN setzen wir auch ein Zeichen und sagen: Politik ist längst nicht mehr nur Männersache. Werden die 20er Jahre des 21. Jahrhunderts – ganz wie vor 100 Jahren – zum Jahrzehnt der Frauen? Wie schaut DIE LINKE auf die Herausforderungen der neuen Zeit und wie will sie gewinnen, damit alle Menschen ein besseres, ein freies und zugleich sicheres Leben haben – unabhängig von Geschlecht oder Herkunft? Darüber wollen Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler ins Gespräch gehen. Aber sie wollen nicht nur fragen „Was will DIE LINKE?“, sondern gleichzeitig diskutieren, was sich andere von einer linken Partei erwarten. mehr Informationen
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