
Am 5. Dezember 2011 will die Bundesregierung eine internationale Afghanistan-Konferenz in Bonn und Petersberg abhalten. Zehn Jahre nach der ersten Petersberg-Konferenz im Dezember 2001 sollen die Weichen für eine Intensivierung des Krieges bis 2014 gestellt werden. In Zukunft sollen vermehrt afghanische Militärs und Polizisten ausgebildet werden, um stellvertretend für die NATO den Krieg fortzusetzen.
Es gibt also gute und wichtige Gründe, gegen die Afghanistan-Konferenz der Bundesregierung zu protestieren. Am 3. und 4. Dezember 2011, einem Wochenende, wird es eine bundesweite Demonstration und einen Alternativ-Gipfel in Bonn geben.
Zehn Jahre Krieg in Afghanistan
Im Dezember tagt zehn Jahre nach Beginn des Afghanistan-Krieges in Bonn die Afghanistankonferenz. Dort werden sie von Frieden reden, tatsächlich geht es aber um Krieg. DIE LINKE ruft alle auf, sich an der Friedensdemonstration zu beteiligen.
3. Dezember, 11.30 Uhr: Bundesweite Demonstration (Kaiserplatz in Bonn)
4. Dezember: Alternativ-Gipfel in Bonn, LVR-LandesMuseumBonn, Colmantstr. 14-16
"Es ist völlig unverständlich, warum die Kanzlerin noch immer daran festhält, den Krieg in Afghanistan mit Beteiligung deutscher Soldaten zu verlängern. Gezielte Tötungen, nächtliche Überfälle und immer wieder tote Zivilisten durch NATO-Angriffe. Die Menschen in Afghanistan haben längst genug davon. Und auch die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland will den umgehenden Abzug aus Afghanistan", kommentiert Jan van Aken das heutige Treffen mit NATO-Generalsekretär Rasmussen in Berlin. Der Außenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter: weiterlesen
für lokale Veranstaltungen "Freiheit für Afghanistan", Stand: 1. September 2011, Download als PDF-Datei (57 kB)
An der Seite der Friedensbewegung - gegen die Bonner Afghanistankonferenz - Beschluss des Parteivorstandes vom 2. und 3. Juli 2011 weiterlesen
10 Jahre Afghanistankrieg – DIE LINKE bleibt dabei: Bundeswehr raus aus Afghanistan! - Beschluss vom 20. und 21. März 2011 weiterlesen