Erklärung der Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft rote reporter/innen in und bei DIE LINKE
Auf der 5. Akademie linker Medienmacher/innen haben wir auf mehr als 50 Veranstaltungen solidarisch über zentrale Fragen der politischen Auseinandersetzungen debattiert, verbunden mit beruflicher Weiterbildung in den Bereichen Neue Medien, PR- und Öffentlichkeitsarbeit, journalistische Genres und Praxis, Bildbearbeitung, Layout und Illustration, Wissensmanagement und Recherchemöglichkeiten.
In der Vielfalt der Themen haben wir den verbindenden roten Faden des linken Journalismus darin gesehen:
Die Bundesarbeitsgemeinschaft rote reporter/innen wird ihren Beitrag dazu leisten, dass DIE LINKE ihren Einfluss in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit den von Parteivorstand und Bundesausschuss beschlossenen Kampagnen zu zentralen Themenblöcken verstärkt.
Bis zur Bundestagswahl 2009 sind das:
Die erfolgreichen Wahlkämpfe zu den Landtagen in Bremen, Hamburg, Hessen und Niedersachsen, ebenso die Kommunalwahlen in Bayern und Sachsen-Anhalt, haben wiederum gezeigt, dass DIE LINKE eigene Kommunikationsmittel braucht, um ihre politischen Vorstellungen und Ziele vermitteln zu können. Vom Parteivorstand der LINKEN erwarten wir deshalb, dass so schnell wie möglich ein Presse- und Kommunikationskonzept entwickelt und beschlossen wird. Darin sollten die Medien, die von den Landes- und Kreisverbänden sowie anderen Gliederungen der LINKEN herausgegeben werden, ihren wichtigen Platz finden, ebenso die Notwendigkeit der fachlichen Qualifikation der MedienmacherInnen.
Wir begrüßen darüber hinaus ausdrücklich die ideelle, personelle und finanzielle Unterstützung durch den Parteivorstand, den fachlichen Austausch mit und die Einbindung der Roten ReporterInnen in Fragen von Öffentlichkeitsarbeit im weitesten Sinn.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft rote reporter/innen wird weiter für die wachsende Professionalisierung der Genossinnen und Genossen vor Ort sorgen, durch Bereitstellung von Weiterbildungsangeboten, Unterstützung mit Soft- und Hardware zu günstigen Preisen für MedienmacherInnen und durch ein Netzwerk linker MedienmacherInnen. Die Möglichkeiten, die sich aus der Entwicklung der Linken Medienakademie ergeben, wird die Bundesarbeitsgemeinschaft nutzen und ihren Mitgliedern zur Verfügung stellen.